Neue Gerüchte ranken sich rund um Covid-19 und seine Verbreitung im kommunistisch regierten Nordkorea. Der südkoreanische Geheimdienst geht davon aus, dass sich der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un in Selbstisolation befunden hat und die in den internationalen Medien kolportierten Herzprobleme nur ein Propagandatrick gewesen sein sollen.

Kim hatte insgesamt im heurigen Jahr, inklusive des dreiwöchigen Verschwindens aus der Öffentlichkeit, statt 50 nur 17 Auftritte vor dem Volk und politischen Repräsentanten des Regimes. Das könnte mit gesundheitlichen Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu tun haben, die den Staats-Führer schützen sollten.

Nordkorea gibt sich offiziell als Covid-19-frei

Nachbarstaaten, wie etwa das kommunistische Bruderland China, gebeb sich irritiert über Nordkorea, das sich offiziell als Covid-19-frei präsentiert. Dazu passt etwa nicht, dass Mitte März 2020 rund 5.400 Personen aus der Quarantäne entlassen worden sind. Und im April soll es in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang Hamsterkäufe in den Geschäften gegeben haben, weil eine baldige Ausgangsperre gedroht haben soll.

Obwohl der chinesische Staats- und Parteichef Xi Jinping Kim Jong-un „Bruderhilfe“ angeboten haben soll, wurde diese offensichtlich schroff zurückgewiesen. Dabei ist evident, dass der Gesundheitszustand der nordkoreanischen Bevölkerung durch internationale Sanktionen, chronische Unterernährung und Misswirtschaft einer Epidemie wie Covid-19 nicht standhalten kann.

Der Beitrag Covid-19: War Kim Jong-un in Selbstisolation wegen Infektionsgefahr? erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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