100 bis 200 Personen vom griechischen Festland sollen nach Österreich geholt werden, wenn es nach den Neos geht. Stattdessen könnten dann „Flüchtlinge“ von den griechischen Inseln ans Festland verlegt und die Insel-Lager geräumt werden. Als Vorwand dient einmal mehr das Coronavirus, denn „Krankheiten wie COVID können sich in den Lagern rasend schnell verbreiten“, argumentiert die Neos- Asylsprecherin Stephanie Krisper in einer Aussendung.

Steigende Asylwerberzahlen

Eine Aufnahme würde allein an der Haltung der Bundesregierung scheitern, so Krisper, denn Gemeinden hätten sich bereit erklärt, die „Flüchtlinge“ aufzunehmen. Was die pinke Politikerin „vergessen“ hat, zu erwähnen, ist, dass in Österreich alleine im Jänner dieses Jahres bereits 1.504 Asylanträge gestellt wurden, was gegenüber 1.018 Anträgen im Jänner des Vorjahres eine Steigerung von 47,74 Prozent bedeutet.

Bei Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) werden die Neos mit ihrem Anliegen hoffentlich auf taube Ohren stoßen. Denn getrieben von der FPÖ kann er es sich nicht leisten, auf einen „Refugees welcome“-Kurs umzuschwenken, wie ihn sich die Neos wünschen.

Der Beitrag Neuer Vorstoß der Neos, hunderte Asylanten nach Österreich zu bringen erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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