Ein dramatischer Brief der Privatsender in Österreich hat alle Abgeordneten des Nationalrats erreicht. Darin wird um finanzielle Hilfe gebeten. Kommt diese nicht, drohe den meisten Stationen das Aus.

Entfall der Werbeerlöse

In diesem Brief des Verbandes Österreichischer Privatsender sieht man die Rundfunkberichterstattung in Gefahr, weil weitreichende Stornierungen von Werbekampagnen in einem nicht absehbaren Zeitraum zu einem fast vollständigen Entfall von Werbeerlösen führen würden. Jüngste Beschränkungen im Zugang zu Pressekonferenzen der Bundesregierung, der Berichterstattung aus dem Parlament, usw. hätten die Lage der Sender zusätzlich verschärft.

GIS-Gebühr und Bevorzugung bei Berichterstattung

Deshalb ersuchen die Privatsender um rasche Unterstützung, fünf Punkte umfasst ihr Maßnahmenpaket, darunter auch eine großflächige Informationskampagne der Bundesregierung spezifisch im Rundfunksektor.

Probleme, die der ORF nicht hat. Dank Zwangsgebühr GIS und Bevorzugung bei der Berichterstattung durch die Bundesregierung kann der ORF auf allen Kanälen voll berichten, egal ob die Werbewirtschaft wegbricht, oder nicht. Und dank Bericht-Monopol verzeichnen die ORF-Sendungen zur Corona-Krise laufend Zuseher-Rekorde.

Im Anhang finden Sie das ganze Schreiben des Verbandes Österreichischer Privatsender.

Privatrundfunk in Corona-Notsituation

Der Beitrag Krise hilft dank GIS-Gebühr ORF, private Sender vor dem Aus erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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