Die Bundespolizei hat im Rahmen von Ermittlungen gegen mutmaßliche Schleuserbanden aus Vietnam über 30 Objekte in sieben Bundesländern durchsucht, wobei in Berlin der Schwerpunkt der Razzien lag.

Schwerpunkt-Razzien in Berlin

Der Schwerpunkt der Aktion lag im Großraum Berlin. In den Bezirken Mitte, Friedrichshain und Marzahn durchsuchten die Beamten 21 Wohnungen und Gewerberäume. Die Ermittlungen richteten sich gegen 13 Beschuldigte. In sogenannten “Safe Houses”, also Wohnungen in denen die Schlepper geschleuste Vietnamesen unterbringen, stellten die Ermittler Datenträger und weitere Unterlagen sicher. Dort trafen sie auch auf junge Vietnamesen, die häufig auf ihren Weitertransport nach Westdeutschland, Frankreich, Holland oder Großbritannien warten. Damit ist der Bundespolizei ein gezielter Schlag gegen die organisierte Schleusung von Vietnamesen nach Westeuropa gelungen. Seit Jahren werden Vietnamesen über Osteuropa nach Deutschland eingeschleust.

Ziele in ganz Deutschland

Aber nicht nur in Berlin gingen die Behörden gezielt vor. Insgesamt waren rund 700 Sicherheitskräfte auch in Sachsen, Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern im Einsatz. Die Ermittlungen richteten sich gegen mehrere Banden, die über längere Zeit Landsleute nach Deutschland eingeschleust haben sollen.

Der Beitrag Deutschlandweite Großrazzia gegen vietnamesische Schleuserbanden erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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