Laut einem Bericht der amerikanischen Nichtregierungsorganisation „Acled“ sind 2019 in Afrika mehr als doppelt so viele Anschläge durch islamische Gruppierungen verzeichnet worden wie vor acht Jahren. Im vergangenen Jahr kam es zu 3.471 Angriffen, die auf den religiösen Eifer von Moslems zurückzuführen waren. Das entspricht einer Steigerung von zwölf Prozent zum Vorjahr. Mehr als 10.000 Menschen kamen dabei ums Leben.

Angriffe vor allem in Somalia

Dabei hatten die Vertreter der „Religion des Friedens“ im vergangenen Jahr Mali, Niger und Burkina Faso besonders im Auge. 2019 gab es rund 800 Angriffe, mindestens 2.600 Personen mussten in diesen Ländern für Allah ihr Leben lassen.

Währenddessen gingen die Angriffe in Somalia sogar um 40 Prozent zurück. Das ändert aber nichts daran, dass mehr als jeder dritte Angriff, nämlich 38 Prozent aller Anschläge in Afrika, in Somalia verzeichnet werden.

Verteilungskämpfe am Tschadsee

Am meisten Opfer islamischer Angreifer verzeichnete in jüngster Zeit die Region um den Tschadsee. Er ist in den letzten Jahren stark geschrumpft, weshalb die Verteilungskämpfe zunehmen. Die moslemischen Angriffe nahmen dort um 35 Prozent zu. Staatlicher Widerstand ist selten und selten erfolgreich.

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