BERLIN. Mehrere Ausländer haben am Wochenende in Berlin einen Mann schwer verprügelt, weil er einer belästigten Frau zu Hilfe kommen wollte. Der 35 Jahre alte Mann war in der Nacht zu Sonnabend mit seiner Frau im Stadtteil Prenzlauer Berg unterwegs, als das Ehepaar auf eine Frau aufmerksam wurde, die von einem Mann belästigt wurde, schilderte die Polizei den Fall.

„Er zeigte Zivilcourage und eilte der Unbekannten zu Hilfe, woraufhin ihm der Mann mit der Faust ins Gesicht schlug“, berichteten die Beamten weiter. Anschließend seien noch drei weitere Männer dazugekommen und hätten den am Boden liegenden Helfer geschlagen und getreten.

Die Angreifer attackierten den Angaben nach auch die Frau, die versucht hatte, sich zwischen ihren Mann und die Gruppe zu stellen. Die Männer zogen sie an den Haaren und prügelten auf sie ein. Einer der Schläger soll dem Ehemann noch in den Unterschenkel geschnitten haben, bevor er mit seinen Kumpanen flüchtete. Der Mann mußte mit schweren Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, die Frau ambulant behandelt werden.

Beide Verdächtige polizeibekannt

Beamte einer Einsatzhundertschaft nahmen wenig später zwei Verdächtige fest. Die 19 und 21 Jahre alten Männer wurden am Samstag nachmittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehle wegen schwerer Körperverletzung erließ.

Wie die Polizei auf Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT mitteilte, handelt es sich bei ihnen um einen Tschetschenen und einen Serben. Beide seien bereits wegen Gewaltdelikten polizeibekannt. (ls)

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