Das ehrgeizige Leviathan-Projekt hat seine Gasförderung am gestrigen 31. Dezember gestartet. 130 Kilometer westlich der israelischen Hafenstadt Haifa wurde in etwa 1.700 Metern Meerestiefe begonnen, Erdgas zu fördern. Die ersten Abnehmerländer für das israelische Erdgas sollen die Nachbarstaaten Ägypten und Jordanien sein.

Beim Leviathan-Projekt handelt es sich um das größte Energieprojekt seit Gründung des Staates Israel. Bisher wurden in die Aufschließungskosten rund 3,4 Milliarden Euro durch private Anteilseigner investiert. Projektteilhaber ist neben den israelischen Unternehmen “Delek” und “Ratio Oil Exploration” auch das US-Unternehmen Noble Energy.

Leviathan-Erdgas auch für Europa

Das Leviathan-Projekt dient nicht nur der Unabhängigkeit Israels in Sachen Energieversorgung, sondern soll auch die Exportwirtschaft ankurbeln. Neben Ägypten und Jordanien soll ab 2025 über die Eastmed-Gaspipeline Erdgas aus dem Leviathan-Förderfeldern über Zypern und Griechenland bis nach Italien und dann weiter in andere EU-Staaten exportiert werden.

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