Neue Fahrt nimmt die Affäre Hunter Biden im Zusammenhang mit seinen mutmaßlich dubiosen Geschäftsbeziehungen in die Ukraine auf. Jetzt ist in der Gemeinde Achim bei Bremen der 50-jährige ukrainische Oligarch Oleksandr Onyschtschenko von den Polizeibehörden festgenommen worden. Er belastet den Sohn des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden, Hunter. Onyschtschenko sitzt jetzt in Auslieferungshaft und wartet auf seine Überstellung nach Kiew.

Der Oligarch musste 2016 seine Heimat Ukraine wegen eines Konflikts mit dem damaligen Staatspräsidenten Poroschenko verlassen. Onyschtschenko war selbst Abgeordneter im Kiewer Parlament und musste mit Korruptionsvorwürfen kämpfen, die er wiederum gegen Poroschenko erhob. -Der ehemalige Springreiter und Olympia-Teilnehmer soll sich in Deutschland niedergelassen und einen Reiterhof betrieben haben.

Onyschtschenko will Material gegen Hunter Biden besitzen

Gegenüber einem Online-Medium behauptete Onyschtschenko, belastendes Beweismaterial gegen Hunter Biden im Zusammenhang mit dessen Engagement bei der ukrainischen Erdgasfirma Burisma zu haben.

Hunter Biden, der viele Jahre für Burisma ein Vorstandsmandat ausübte, hatte sich im Oktober aus dieser Tätigkeit auf Druck der amerikanischen Öffentlichkeit zurückgezogen. US-Medien und die Republikaner hatten Bidens Tätigkeit dessen Vater Joe vorgeworfen. Diese Hypothek belastet den US-Demokraten Biden im laufenden US-Präsidentschaftswahlkampf bis heute.

Der Beitrag Verhafteter ukrainischer Oligarch als Belastungszeuge gegen Hunter Biden? erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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