Im Vergleich dazu ist der SPÖ-Beratervertrag mit Max Lercher – wie man auf Wienerisch sagt – ein Lercherlschas: Für ein nicht gebrauchtes Asylquartier in Klagenfurt zahlen die Bürger Monat für Monat 36.000 Euro.

1.200 Euro pro Tag für leere Halle

Wie das Gratis-blatt Österreich berichtet, hat das Innenministerium eine leere Baumarkthalle von November 2015 bis Oktober 2020 gemietet. Für diese Zeit fallen 2,16 Millionen Euro Steuergeld an – und zwar für gar nichts. Denn die Halle wurde bisher als Asylquartier überhaupt nicht genutzt. Die einzigen, die es hier gemütlich haben, sind Weberknechte und Mäuse – pro Tag kostet das die Österreicher 1.200 Euro.

Mikl-Leitner als Verursacherin verschwiegen

Was Österreich – gewollt oder ungewollt – verschweigt, ist der Name jener Person, der die Steuerzahler dieses Desaster verdanken können. Die dafür verantwortliche Ex-Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (2011 bis 2016) von der ÖVP wird im gesamten Artikel nicht erwähnt, obwohl die nunmehrige Landeshauptfrau Niederösterreichs Verursacherin dieses gewaltigen finanziellen Schadens für die Republik ist. Im Artikel ist immer nur vom „Innenministerium“ die Rede. Immerhin wird nicht Ex-Innenminister Herbert Kickl dafür verantwortlich gemacht…

Baumarkthalle in Klagenfurt kein Einzelfall

Frage nicht, was los gewesen wäre, würde ein Innenminister Herbert Kickl von der FPÖ hinter diesem Debakel stecken? Und wer weiß, wie viele solcher Einrichtungen aus der Zeit der schwarzen Innenministerin noch leerstehen, für die Miete bezahlt werden muss. Die Baumarkthalle in Klagenfurt ist bestimmt kein Einzelfall.

Der Beitrag Mikl-Leitners „Erbe“ an die Steuerzahler: 36.000 Monatsmiete für unbewohntes Asylquartier erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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