HAMBURG. Die Universität Hamburg hat angekündigt, die kommende Vorlesung des AfD-Mitgründers Bernd Lucke besser vor potentiellen Störern zu schützen. „Die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Vorlesung und von Herrn Professor Doktor Lucke sind eng mit der Polizei abgestimmt und von Seiten der Universität ausgeweitet worden“, sagte eine Sprecherin der Hochschule der Nachrichtenagentur dpa.

Am vergangenen Mittwoch hatten Linksradikale die Lehrveranstaltung von Lucke massiv gestört und deren Abbruch erzwungen. Dabei war der Wirtschaftswissenschaftler auch körperlich angegangen worden. Er mußte den Campus unter Polizeischutz verlassen. Lucke beklagte sich über mangelnde Unterstützung durch die Universitätsleitung.

Der Allgemeine Studierendenausschuß (Asta) hatte im Vorfeld zu einer Kundgebung unter dem Motto „Lucke lahm legen“ aufgerufen. Nach den Tumulten betonte das Gremium, es habe nichts mit den Störungen zu tun. Ein Treffen zwischen Lucke und Asta-Vertretern konnte die Situation nicht beruhigen. (ag)

1 Response » to “Nach linksradikalen ProtestenUni Hamburg verspricht Schutz für Lucke-Vorlesung”

  1. Himalajapanier says:

    Der Asta hatte mit der Verhinderung der Vorlesung also so wenig zu tun wie der Brandstifter mit einem Brand. Es geht ja nicht um tendenzielle Ansichten, sondern um einen konkreten Aufruf zu einer Aktion (Vorlesung lahmlegen). Da will man sich gerne herausreden, um sich eventuell die lukrative Karriere nach dem Studium nicht zu versauen.
    Die Lage in der brd spitzt sich zusehends zu, ein eklatantes Versagen des Denkens ist festzustellen, sowie eine zunehmende Panikstimmung in den tonangebenden Kreisen.

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