Eine klassische Rote Karte bekommt die glücklose SPÖ-Bundesvorsitzende Pamela Rendi-Wagner von den Österreichern in Sachen Parteierneuerungsprozess. 64 Prozent einer Befragung durch den Privatsender ATV trauen Rendi-Wagner den Umbau ihrer eigenen Partei nicht zu. Nur 26 Prozent bejahen die Fähigkeiten der roten Obfrau, hier etwas weiterzubringen.

Lediglich die SPÖ-Wähler hoffen auf eine positive Erneuerung der eigenen Gesinnungsgemeinschaft. Bei den Neos-Wählern trauen der SPÖ-Vorsitzenden 83 Prozent nichts zu, bei den FPÖ-Wählern 81 Prozent, bei den ÖVP-Wählern 80 und bei den grünen Wählern 69 Prozent.

SPÖ-Wähler sind hoffnungsfroh aber nicht überzeugt

Der Meinungsforscher Peter Hajek fasst das Ergebnis der Umfrage zusammen:

Die SPÖ-Wähler sind zwar hoffnungsfroh, aber nicht überzeugt, dass Rendi-Wagner den Turnaround schafft. Nur ein Drittel glaubt felsenfest an den Wandel, ein weiteres Drittel ist zwar positiv gestimmt, aber skeptisch.

Mit dieser Stimmungslage wird es die ehemalige Kanzlerpartei – 1970 bis 1999 und 2007 bis 2017 – nicht schaffen, wieder auf Platz eins auf Bundesebene zu kommen.

Der Beitrag Pamela Rendi-Wagner: 64 Prozent trauen ihr Partei-Erneuerung nicht zu erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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