PLAUEN/ZWICKAU. Das Video sorgte deutschlandweit für Empörung: Drei Männer gehen nach der Festnahme eines Libyers im sächsischen Plauen auf Polizisten los und verletzen diese. Am Dienstag hat das Landgericht Zwickau ein Urteil gefällt. Das Verfahren gegen den 24 Jahre alten Libyer wurde eingestellt, da er bereits wegen einer anderen Straftat im Gefängnis sitzt, meldet die Freie Presse.

Die anderen beiden Männer konnten das Gericht auf freiem Fuß verlassen. Der 17 Jahre alte Kroate muß 40 Sozialstunden leisten, anschließend wird auch sein Verfahren wegen „günstiger Sozialprognose“ eingestellt, berichtet die Bild-Zeitung. Sein Vater, ein 39 Jahre alter Makedonier, kam mit einer Bewährungsstrafe davon.

Polizisten attackiert und als „Schwuchteln“ und „Rassisten“ beschimpft

Er hatte die Polizisten unter anderem als „Scheiß Bullen“, „Schwuchteln“ und „Rassisten“ beschimpft. Außerdem schlug er die Beamten und verletzte sie dabei. Er erhielt ein Jahr und vier Monate Bewährung wegen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und zwei Jahre Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung.

Der Makedonier bezeichnet sich laut Freier Presseals „Axtmann“. Er fiel bereits vor zwei Jahren auf, als er das Vereinsheim einer Gartenanlage attackierte. Er drohte mit einer Axt in der Hand der Wirtin und zertrümmerte den Stammtisch. (ls)

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