Autofahrer, die sich nicht anstellen wollen und sich vor einer Fahrbahnenge hineindrängeln, oder das Reißverschluss-System für einen flüssigeren Verkehr ignorieren – das kennen wir zur Genüge. Rücksichtslosigkeit macht sich aber auch in den Wiener Schnellbahnen breit. Das ärgert vor allem in der Hauptverkehrszeit.

Aktenkoffer auf dem Nebensitz

So ist täglich zu beobachten, dass sich Fahrgäste über zwei Sitze breit machen. Auf einem Sitz nimmt der Fahrgast Platz, auf dem anderen lagern Utensilien, wie Aktenkoffer, Baupläne oder anderes Gepäck, das er gerade mitführt. Auf die Idee, dass diese Sachen mit einem Handgriff leicht auf die Ablage über die Fenster gelegt werden können, kommen diese Herrschaften nicht.

Kontrollorgane greifen nicht ein

In der Hauptverkehrszeit, in der es ohnehin schon zu wenig Sitzplätze gibt, sorgen solche Aktionen, wie etwa am Montag, 16. September, im Zug von Floridsdorf nach Wien-Mitte beobachtet, für noch mehr Stehplätze in den Waggons. Und man wundert sich, warum hier von Kontrollorganen der ÖBB nicht reagiert wird. Schließlich hat jeder Fahrgast nur einen Farhschein gekauft und daher kein Recht, sich auf zwei Sitzen auszubreiten und dadurch anderen den Sitzplatz zu stehlen.

Der Beitrag Ein Fahrschein für zwei Plätze: Ärger über rücksichtslose Schnellbahnfahrer in Wien erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

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