BERLIN. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat sich darüber beklagt, daß ihre Partei nicht vielfältig genug sei. „Im Gesamtbild sind auch wir Grünen mehrheitlich eine weiße und arrivierte Partei“, sagte sie der Welt. „Es ist an der Zeit, daß wir zeigen: Wir sind vielfältig, genau wie die Gesellschaft insgesamt.“

Sie äußerte sich erfreut darüber, daß es in der Partei eine Arbeitsgruppe gebe, die darüber berate, wie die Grünen vielfältiger werden könnten. Zugleich betonte Göring-Eckardt, daß ihre Fraktion in vielerlei Hinsicht bereits „divers“ sei. Die Politikerin wollte ihre Aussagen jedoch nicht auf die Kandidatur von Cem Özdemir für das Amt des Fraktionsvorstands beziehen. Der türkischstämmige Özdemir tritt mit der Bremer Abgeordneten Kirsten Kappert-Gonther gegen Göring-Eckardt und ihren Co-Vorsitzenden Anton Hofreiter an.

Mit Blick auf die kommende Landtagswahl in Thüringen gab die Fraktionsvorsitzende als Wahlziel aus, weiter mit der Linkspartei von Ministerpräsident Bodo Ramelow und der SPD zu regieren. Außerdem forderte sie, daß es mit der AfD auch auf kommunaler Ebene keine Zusammenarbeit geben dürfe. (ag)

1 Response » to “„Weiße Partei“Göring-Eckardt: Grüne sollen vielfältiger werden”

  1. Himalajapanier says:

    Die Irren irren herum und umher. Ich war bislang der Ansicht, eine Partei spiegele die politische Einstellung ihrer Mitglieder wieder und mache wsich nicht zur Aufgabe, die Gesellschaft künstlich nachzubilden. Laut Grünkram muß also eine Partei aber keine Interessenvereinigung oder -Vertretung sein, sondern eine Nachbildung der Gesellschaft – oder gar der Staat im kleinen, sozusagen auf Blockwartsebene. Diese Gesellschaft schafft man sich aauch noch durch die eigenen Schleusermaßnahmen. Ist die Göring-Eckardt nicht die Dame mit dem Doktortitel aus dem Internetz? Die Niveaus von Rede und Wirklichkeit wären jedenfalls stimmig. Fazit: Wo nichts im Kasten ist, da kann auch nichts daraus herauskommen.

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