Die österreichischen Gerichte driften offensichtlich immer öfter in das Fahrwasser der sogenannten „Political Correctness“ ab. Ein Gericht verurteilte jetzt einen Grazer zu einer Geldstrafe von 800 Euro, weil er während des Rasenmähnes gesungen und gejodelt hatte und dies von einem moslemischen Nachbarn als Religionsverachtung gegenüber dem Islam empfunden worden war. Der Moslem klagte und der Grazer wurde vor den Kadi gezerrt und auch noch abgestraft.

Für die FPÖ ist das eine bedenkliche Entwicklung, wie FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker formuliert:

Weil ein Grazer während des Rasenmähens gesungen hatte und vor sich hin jodelte, fühlte sich sein muslimischer Nachbar während seines Gebetes mit lautstarker Muezzin-Beschallung des Innenhofes gestört – und klagte. Daraufhin erfolgte auch prompt das skurrile Urteil des Gerichts mit einer Strafe von 800 Euro gegen den Steirer, weil sein Gejodel und Gesang wie der Muezzin geklungen und so die Religion des Nachbarn verächtlich gemacht hätte.

„Heiteres Bezirksgericht“ oder Scharia in Graz?

Ob es nur ein „Heiteres Bezirksgericht“ ist, was hier ein Richter judiziert hatte oder doch eine beginnende Scharia-Gerichtsbarkeit in Graz, bleibt den Zeitgenossen zur Beurteilung überlassen. Für FPÖ-Abgeordneten Hafenecker ist die Entwicklung aber mehr als bedenklich:

Man fühlt sich schon ein bisschen an das ‚Heitere Bezirksgericht’ erinnert, wenn man die diesbezüglichen Meldungen liest. 1. Der Muslimische Glauben ist mittlerweile wichtiger als alpenländische Lebensfreude oder 2. Jodeln und muslimischer Betgesang klingen ähnlich und könnten somit den selben Ursprung haben.

Der Beitrag Jodeln verboten: Bezirkgericht verurteilte Grazer wegen Religionsverachtung erschien zuerst auf Unzensuriert – Demokratisch, kritisch, polemisch und selbstverständlich parteilich.

(0)

Leave a Reply

Premium WordPress Themes


Weboy