Der Drogenkonsum ufert vor allem bei Jugendlichen immer weiter aus. Das mussten jetzt die in der Drogenpolitik besonderes liberalen Niederländer durch eine neue Statistik erfahren.

Verkehrsunfälle wegen Lachgas

So nimmt der Konsum der Modedroge Lachgas in den Niederlanden deutlich zu. Das Lachgas wird bei Partys, Pop-Festivals oder zu Hause inhaliert, um „high“ zu werden. Aber auch im Straßenverkehr wird diese neue Modedroge zu einer immer größeren Gefahr.

Während laut Drogenstatik der Gesundheitsbehörden im Jahr 2016 lediglich 60 Fälle von Lachgasmissbrauch bei Autolenkern festgestellt wurde, waren es 2017 bereits 130 Fälle, 2018 insgesamt 380 Fälle und im ersten Halbjahr 2019 sogar 960 Fälle. Allein die Verkehrsunfälle, die auf Lachgas-Missbrauch zurückzuführen sind, haben sich 2018 in den Niederlanden verdreifacht.

Lachgas: Niederländer „nehmen einen Ballon“

In den Niederlanden spricht man davon, dass die Drogenkonsumenten „einen Ballon nehmen“, wenn sie Lachgas inhalieren. Das Gefährliche beim „Ballon“ ist, dass die Konsumenten nicht nur kurzfristig high und lustig werden, sondern dass sich in weiterer Folge schwere Gesundheitsfolgen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, ein vermindertes Sehvermögen und Angstzustände einstellen.

Fatal für den jeweiligen Gesundheitszustand der Lachgaskonsumenten wird es dann, wenn zusätzlich auch noch Alkohol, Cannabis oder Kokain konsumiert wird. Ein solcher Mix kann tödlich sein. Während die Niederlande in Sachen zu liberaler Drogenpolitik jetzt die bitteren Früchte erntet, hat Österreich unter FPÖ-Regierungsverantwortung wenigstens der Modedroge Cannabis einen Riegel vorgeschoben.

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