BERLIN. Der ehemalige EU-Parlamentsabgeordnete Elmar Brok (CDU) hat anläßlich der Gruppenvergewaltigung von Mülheim von den Kommunen konsequentes Vorgehen gegen verwahrloste ausländische Familien gefordert. In dem Zusammenhang erinnerte er im Gespräch mit der Bild-Zeitung daran, daß auch Abschiebungen „aus Gründen der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit“ möglich seien.

„Die Behörden müssen viel strenger dem Gesetz folgen: Wer keinen Job vorweisen kann und keine Sozialversicherung zahlt, darf nicht hier wohnen, schon gar nicht mit der ganzen Familie, mit Kindergeldanspruch und Sozialhilfe“, sagte er. Denn nach fünf Jahren entstehe ein Daueraufenthaltsrecht.

Kriminalpsychologe sorgt für empörte Reaktionen

Der Christdemokrat warf den Behörden vor, im Hinblick auf Zigeunerfamilien zu nachlässig gehandelt zu haben. So hätten diese Clans zu leicht Gewerbescheine bekommen, „um sich ihre Aufenthaltstitel und Sozialhilfe zu erschleichen“. Die Folge seien „Ghettobildung, ganze Wohnblocks, in denen Kinder verwahrlost aufwachsen, nicht mehr integrierbar sind, gewalttätig werden – und in manchen Fällen solche Taten begehen wie jetzt in Mülheim“. Dort sollen am vergangenen Wochenende fünf bulgarische Kinder und Jugendliche eine 18 Jahre alte Frau vergewaltigt haben.

Ihre Kritik ist angekommen, @schweizok2 Bei den Aussagen handelt es sich um die Einschätzung des Psychotherapeuten – trotzdem möchten wir sie nochmal in den Gesamtzusammenhang setzen. (1/3)

— WDR Aktuelle Stunde (@aktuelle_stunde) 10. Juli 2019

Derweil sorgt in den sozialen Medien ein Interview des WDR mit dem Kriminalpsychologen Christian Lüdke für Aufregung. Darin sagte er, das Opfer werde „später ein anderes Leben führen, als sie ohne die Vergewaltigung geführt hat. Aber dieses Leben muß nicht unbedingt schlechter sein. Es ist einfach nur anders.“ Nutzer werfen ihm unter anderem Zynismus vor. (ag)

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