FREIBURG. Im Fall der Gruppenvergewaltigung in Freiburg im vergangenen Oktober hat die Polizei den zwölften Tatverdächtigen gefaßt. Die Ermittler nahmen am Mittwoch einen 33 Jahre alten deutschen Staatsbürger fest, teilte die Polizei am Donnerstag nachmittag mit.

Der Mann wurde unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt. Eine DNS-Spur hatte zur Ergreifung des mutmaßlichen Täters geführt.

Bereits am Dienstag war ein elfter Verdächtiger festgenommen worden. Bei ihm handelt es sich um einen 21 Jahre alten Syrer. Derzeit sucht die Polizei noch nach einem 13. Mann.

Fast alle Verdächtige sind Syrer

Der Fall der Freiburger Gruppenvergewaltigung hatte deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt. Mitte Oktober war eine junge Frau in der Universitätsstadt von mehreren Männern vergewaltigt worden. Die 18 Jahre alte Studentin hatte zuvor in einer Disko gefeiert, wo ihr einer der Täter ein Getränk gab, das vermutlich Drogen enthielt.

Die meisten der bislang ermittelten mutmaßlichen Vergewaltiger sind syrische Staatsbürger. Acht der Tatverdächtigen sind bereits polizeibekannt. (ag)

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