WIEN. Österreichs Gesundheits- und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) hat erneut eine Arbeitspflicht für Asylbewerber ins Spiel gebracht. Hintergrund sind aktuelle Zahlen von Ende Februar, laut denen in der Alpenrepublik 33.058 Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte leben, die derzeit arbeitslos sind.

„Entweder qualifiziere ich diese Asylberechtigten, oder ich setze sie verpflichtend ein, etwa im land- und forstwirtschaftlichen Bereich“, schlägt Hartinger-Klein einem Bericht der Kronen-Zeitung zufolge vor. „Etwa als Erntehelfer oder im Kampf gegen den Borkenkäfer im Wald.“

Ihre Pläne stellte die Ministerin zusammen mit dem Kärntner FPÖ-Chef, Gernot Darmann, vor. Der ergänzte mit Blick auf arbeitsunwillige Asylbewerber: „Nur im Kaffeehaus sitzen und auf das Geld des Steuerzahlers zu warten, ist zu wenig.“ 2016 hatte bereits der heutige Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) eine Arbeitspflicht für Asylbewerber gefordert. „Die Asylberechtigten können nicht nur im Park sitzen, Arbeit ist auch gut für die Integration“, sagte er damals der Krone. (tb)

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