BERLIN. Die mit der Flüchlingskrise nach Deutschland gekommenen Einwanderer lösen in einem sprach- und wissensunabhängigen („kulturfairen“) Intelligenztest etwa genauso viele Aufgaben wie hiesige Hauptschüler. Das berichtete der Wirtschaftspsychologe Bruno Klauk von der Hochschule Harz in Wernigerode nun auf der 23. Fachtagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie am vergangenen Wochenende in Berlin.

Mittels einer mehrmonatigen Studie auf Grundlage einer Stichprobe mit über 500 freiwilligen Asylsuchenden ermittelte Klauk einen durchschnittlichen Intelligenzquotienten von 90 – der damit nur minimal über dem deutscher Hauptschüler liegt. Besonders auffällig  sind die geringen Werte bei Einwanderern aus Schwarzafrika, während solche aus Osteuropa tendenziell überdurchschnittlich abschneiden.

Nicht als Fachkräfte geeignet

In der Psychologie gilt die Intelligenz als zuverlässige Vorhersage-Variable („Prädiktor“) für beruflichen Erfolg. Daher dürfte es schwer sein, mit eingewanderten Arbeitskräften den Bedarf an Facharbeitern und hochqualifizierten Arbeitskräften in der Bundesrepublik zu decken.

Die Befunde Klauks widersprechen indirekt der Darstellung etlicher Medien, Politiker und Vertretern der Wirtschaft. So hatte zum Beispiel Daimler-Chef Dieter Zetsche verkündet: „Die meisten Flüchtlinge sind jung, gut ausgebildet und hoch motiviert“ und überdies von einem möglichen „neuen Wirtschaftswunder“ durch sie gesprochen. (mo)

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