Dieter Farwick, Brigadegeneral a.D. erhebt in der aktuellen Ausgabe der Jungen Freiheit schwere Vorwürfe die Bundesregierung. Er wirft ihr Untätigkeit bei der Kündigung des INF-Abrüstungsvertrages vor. Das Mitglied des International Institute for Stratetic Studies (IISS) in London schreibt in Deutschlands zweitgrößter Wochenzeitung: „Der jetzigen Regierung war der Migrationspakt wichtiger als Versuche den INF-Vertrag zu retten. Die angestrebte neue Verantwortung als Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen für zwei Jahre hätte man als Mandat nehmen können, sich stärker in nukleare Entwicklungen mit drohenden globalen Konflikten einzubringen.“

Gleichzeitig warnt er davor, bei Abrüstungsverhandlungen mehr Staaten als die USA und Rußland zu beteiligen: „Die Idee klingt gut, aber es fehlen heute und in absehbarer Zeit alle Voraussetzungen für belastbare Lösungen.“ Eine Ausweitung der Teilnahme potenziere die Schwierigkeiten sensibler Verhandlungen, so der General in seinem Gastbeitrag.

Der Artikel erscheint in der Ausgabe 07/2019 der Jungen Freiheit.

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