Die Fernsehmoderatorin Katrin Huß kritisiert im Interview mit der Wochenzeitung Junge Freiheit die Praxis Ihrer Redaktion des MDR. Im Gespräch mit JF-Redakteur Moritz Schwarz sagte die ehemalige „MDR um vier“-Moderatorin: „Mir wurde zum Beispiel bei der AfD immer wieder das Adjektiv „rechtspopulistisch“ in die Anmoderation hineingeschrieben.“ Sie empfinde dies als unprofessionelle Parteilichkeit: „Dabei geht es mir nicht um die AfD, sondern darum, daß dieser Versuch unjournalistische Meinungsmache ist.“ Der TV-Liebling nennt auch weitere Beispiele für manipulative Nachrichten: „Ich bekam von der Redaktion die Anmoderation, bei einer Pegida-Demo in Dresden seien drei Autos in Flammen aufgegangen. Als ich das nachprüfte, stellte ich fest, daß es die Wagen von Pegida-Anhängern waren, die in Brand gesteckt wurden! Über das Weglassen von Tatsachen war ich wirklich entsetzt.“

Weiterhin erzählt die gebürtige Wolfenerin in der aktuellen Ausgabe der Jungen Freiheit von regelmäßigen Beleidigungen und Demütigungen. Diese wirkten sich bei der Journalistin derart auf die Gesundheit aus, daß sie Rückenschmerzen bekam. Nach einer Aussprache mit dem Chefredakteur über ein Interview mit dem Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz mußte Sie sogar in die Notaufnahme.

Auf die Frage nach einer Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks antwortet die ehemalige Fernsehmoderatorin: „Inzwischen ist mir klar, die sind dabei, sich selbst abzuschaffen.“

Das komplette Interview erscheint in der Ausgabe 07/19 der Wochenzeitung Junge Freiheit am Freitag.

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