Italiens Innenminister Matto Salvini hat im Interview mit der Wochenzeitung Junge Freiheit erklärt, daß er es für legitim halte die Grenzen des Landes zu schließen. Dabei betonte er, er sehe die Schweiz als Vorbild für Europa. „Die Schweiz verteidigt zum Beispiel Ihre Grenzen“, sagte Salvini im Gespräch mit der Jungen Freiheit. Dies solle Vorbild für andere Länder sein, die illegale Migration ablehnen, so Salvini weiter. Wörtlich sagte er: „Es ist legitim Grenzen zu schließen, wenn das Volk es will.“

Salvini (Lega Nord) wünschte sich im Gespräch mit der Wochenzeitung Junge Freiheit eine Renaissance Europas durch einen Dialog zwischen Berlin und Rom. Gleichzeitig übte er in dem Interview Kritik an Frankreichs Präsident Macron und drückte seine Sympathie für die„spontane und selbstorganisierte Bewegung“ der französischen Gelbwesten aus. In der an diesem Freitag erscheinenden Zeitung sagte Salvini über Frankreichs Präsident Macron, er sehe in ihm nicht den Anführer eines neuen Europa, „sondern ein Produkt eines Versuchslabors, das die Reform der EU blockieren soll.“

Weiterhin kritisierte er die Sanktionen gegenüber Rußland. Sie seien „ein wirtschaftliches, kulturelles und soziales Problem“. Europa sei eine Union von befreundeten Völkern vom Atlantik bis zum Ural, und Rußland sei historisch gesehen ein Herzstück Europas, so Salvini weiter.

Der italienische Innenminister warnte in dem Gespräch ferner vor wachsendem Judenhaß. Er sagte: „Das Wachstum des Antisemitismus kommt mit dem islamischen Extremismus zusammen.“ Er sei der größte Feind des Zusammenlebens in Italien sowie in Israel.

Das komplette Interview finden Sie in der aktuellen Ausgabe.

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