Aufgegeben ohne Abwehr

On November 11, 2018, in Junge Freiheit, by admin

Es gibt zwei Sorten Zustimmung für Friedrich Merz als neuen CDU-Vorsitzenden: eine ehrliche und eine unehrliche. Die ehrliche beruht auf der Gemeinsamkeit von Zielvorstellungen und Werthaltungen. Die unehrliche resultiert aus der Annahme, hier sei endlich jemand, der der AfD den Garaus machen werde. 

Das heißt, man ist eigentlich wenig begeistert von der Behauptung des Kandidaten, es gebe eine deutsche „Leitkultur“, hat zudem kaum Sympathie für die gewisse Härte seines Stils oder die Betonung von individueller Tüchtigkeit und marktwirtschaftlicher Konkurrenz. Vielmehr geht es darum, daß man hofft, er schließe die offene rechte Flanke der Union.

Was bei diesem Kalkül allerdings übersehen wird, ist, daß Merz als Vorsitzender und wahrscheinlicher Kanzler für eine Neuausrichtung stünde, die weder die politische Klasse noch die CDU selbst so ohne weiteres mittragen werden. Es mag zwar sein, daß ihn die Mehrzahl der Bürger und der Unionswähler für den geeigneten Kandidaten halten, aber das heißt noch lange nicht, daß diese Auffassung von den Mitgliedern und vor allem den Funktionären der Union mitgetragen wird. 

Die heutige CDU ist Ergebnis eines langwierigen Umbauprozesses

Die Stellungnahme von Thomas Heilmann, Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Justizsenator Berlins, zugunsten von Annegret Kramp-Karrenbauer hat durchaus etwas für sich. Heilmann meinte, er und seinesgleichen wollten zwar „ein paar Korrekturen in der Merkel-Politik, aber (…) keinen vollständigen Kehrtwechsel“.

Umfrage der Woche: Stimmen Sie ab!

Das ist leicht nachzuvollziehen. Denn die heutige CDU hat nur noch wenig zu tun mit der, deren Kader Merz vor mehr als zehn Jahren den Rücken kehrte. Sie ist das Ergebnis eines langwierigen Umbauprozesses. Der wurde schon in der Ära Kohl eingeleitet und im „System Merkel“ nur vollendet. Das meiste von dem, wofür die Partei über Jahrzehnte stand, hat man leichten Herzens aufgegeben: ganz gleich, ob es sich um „Law and Order“, die Aufrechterhaltung der Verteidigungsbereitschaft, die klassische Familie, die Tradition, die Orientierung am Mittelstand als Träger des Wohlstands oder das Leistungsprinzip handelte. Statt dessen hat sich die CDU Stück für Stück „sozialdemokratisiert“ und ist schließlich „ergrünt“. Dagegen gab es niemals entschlossene Abwehr. Weder von der Basis noch aus der Führungsriege. 

Der Widerstand in der Union hatte niemals eine Chance

Der „Andenpakt“, jenes informelle Bündnis von Unionspolitikern, die nach oben drängten und dem auch Merz zugerechnet wurde, ist längst Geschichte. Einzelne wie Jürgen Rüttgers, Roland Koch, Ursula von der Leyen und zuletzt Jens Spahn, denen man zutraute, sich gegen Merkel zu stellen, hat die Kanzlerin entweder eingebunden, oder die Betreffenden fanden nie den Mut zur offenen Kampfansage. Landesverbände mit betont konservativer Ausrichtung wie der hessische oder der schleswig-holsteinische sind längst diszipliniert und sehen gar kein Problem mehr darin, mit der SPD, den Grünen oder sogar mit der Linken zusammenzugehen.

Da der Widerstand in der Union niemals eine Chance hatte, formierte er sich schließlich von außen. Das war die erste Ursache für die Entstehung der AfD. Deren Erfolg hat allerdings auch mit einem politischen Klimawechsel zu tun, der nicht nur Deutschland und Europa, sondern den ganzen Wohlstandsgürtel erfaßt hat. Er erklärt sich aus der dramatischen Veränderung der Gesamtlage, die nicht nur die Regeln der Nachkriegswelt erledigt hat, sondern auch das heitere Spiel der Möglichkeiten im Gefolge von 1989 und dem Kollaps des kommunistischen Blocks.

Drängende Fragen, die es zu beantworten gilt

Das, was als neue Polarisierung wahrgenommen wird, hat seinen Grund in einer Unruhe, die wachsende Teile der Bevölkerung erfaßt. Die Menschen ahnen oder begreifen, daß es in Zukunft nicht mehr darum gehen wird, durch geschicktes Lavieren an der Macht zu bleiben, sondern darum, drängende Fragen zu beantworten: Wer wird bestimmenden Einfluß auf die internationalen Beziehungen nehmen? Wie ist Sicherheit nach innen wie nach außen zu gewährleisten? Was macht uns als handlungs- und überlebensfähige Gemeinschaft aus? 

Antworten darauf sind im Grunde nur möglich durch ein Bekenntnis zum Machtstaat, zum Ordnungsstaat und zum Nationalstaat. Es wäre vielleicht denkbar, daß ein Mann wie Merz glaubwürdig für die beiden ersten Punkte einträte, aber man darf Zweifel haben, daß er in den eigenen Reihen oder gar bei denkbaren Koalitionspartnern allzuviel Gefolgschaft fände. Die eigentliche Problematik liegt aber bei der letzten Forderung. 

Bekennender Atlantiker und verbunden mit der „Superklasse“

Als bekennender Atlantiker und als jemand, der auf die eine oder andere Weise mit der globalen „Superklasse“ (Samuel Huntington) verbunden ist, kann man sich kaum vorstellen, daß Merz jenseits einer eher funktionalen Auffassung von Patriotismus Positionen bezieht. 

Darum müßte es allerdings gehen, denn die Entfremdung gegenüber den Vereinigten Staaten und die Dysfunktion der Europäischen Union werden die Deutschen eher über kurz als über lang vor das Problem stellen, wie sie sich zu den Realitäten des neuen Weltstaatensystems verhalten wollen. Und ob sie weiter bereit sind – materiell wie ideell – in ein Gebilde zu investieren, das nur läuft, solange sie zahlen und ansonsten den Rand halten. 

Wenn es aber eine Partei gibt, die entschlossen ist, sich weder im einen noch im anderen Fall zu bewegen, dann die CDU – mit oder ohne Merz an der Spitze.

JF 46/18

1 Response » to “Aufgegeben ohne Abwehr”

  1. Waffenstudent says:

    Was der Hosenanzug heute aus Feigheit vor dem eigenen Volk in Paris nicht wagte bei Makrönchen auszusprechen:

    WIR DÜRFEN UNS VON DER HUNGERBLOKADE ANNO 1919 NIE ABLENKEN LASSEN:

    Bei jeder historischen Diskussion über das Jahr 1933 hinaus muß zunächst folgende Frage geklärt werden:

    Warum verhängten die Alliierten nach dem Ende der Kämpfe, also anno 1919, sowohl über das Deutsche Reich als auch über Deutsch-Österreich eine tödliche Hungerblokade, durch die über eine Millionen Zivilisten starben? – Die meisten Opfer waren deutsche Kinder!

    Erst wenn diese Frage ausreichend erörtert wurde, dann hat man eine ehrliche stichhaltige Gesprächgsbasis für alle Fragen, welche die Zeit zwischen 1933 und 1945 betreffen. Leider ist das Allgemeinwissen über die 1919-er satanische Erpressung der Alliierten bei Deutschen nur allzu dürftig. Dieser fatale Umstand hilft bei der generationenlangen Umerziehung des deutschen Kulturvolkes zu moralischen Untermenschen Und daran soll auch nichts geändert werden. Darum reagieren die Angloamerikaner immer sofort völlig hysterisch, wenn heute nach der Rechtsgrundlage jener Schanddiktate von Versailles und Sankt Germain gefragt wird. Die Intrigeninsel wünscht einfach nicht, daß darüber gesprochen wird!

    Dieses Schweigegebot verletzen zu Zeit vor allem die Ungarn; denn auch dieses Volk wurde mit den 1919-ern Diktaten elendig betrogen und möchte zumindest moralische Genugtuung. Und nur darum wird die aktuelle politische Führung in Budapest von den Angloamerikanern verbal verunglimpft!

    FUNDSACHE ZUR DEUTSCHEN KRIEGSSCHULD 1914 UND 1939

    Hungerblockade I. Teil

    Nicht ohne Grund trat John Maynard Keynes 1919 als Mitglied des britischen Schatzamtes in Versailles zurück und schrieb sein berühmtes Buch „Krieg und Frieden“ als vehemente Anklage gegen die Unvernunft der Siegermächte.
    …“als Resultat der Unterernährung wächst ein blutleeres (deutsches) Geschlecht heran, mit unterentwickelten Muskeln, mit unterentwickelten Knochen und unterentwickelten Gehirnen. 90 Prozent aller Kinder sind rachitisch,Dreijährige lernen das Gehen…im Schulzimmer 7 – 8 jährige, winzige Gesichtchen, in denen große, matte Augen schimmern, übertürmt von mächtig aufgedunsenen rachitischen Stirnen, Ärmchen. Die Haut und Knochen sind, und über den krummen, gelenkverquollenen Spitzbäuchen die Hungerwassersucht. Und doch gibt es anscheinend viele Leute, nach deren Meinung es die Gerechtigkeit erfordert, dass solche Wesen bis zu 40 oder 50 Jahren zur Erleichterung des britischen Steuerzahlers Tribut errichten. (tatsächlich letzte Rate – 2010)
    Der spätere US- Außenminister John Foster Dulles, damaliges Mitglied der US- Delegation in Versailles, schrieb:
    „Ich erinnere mich lebhaft, wie dort die Mitglieder der deutschen Friedensdelegation in ein mit Stacheldraht eingefasstes Gehege verwiesen wurden, den Blicken wie Tiere in einem zoologischen Gärten ausgesetzt und ihnen jede persönliche Berührung mit alliierten Delegierten versagend.“

    Zur feierlichen Übergabe des „Vertrages“ im Spiegelsaal von Versailles hatte die deutsche Delegation ein Dutzend bestialisch verstümmelter französischer Soldaten zu passieren, denen Granaten, Schrapnelle und Kugeln Gesichter, Arme und Beine zerfetzt hatten, damit auch jedem Vertreter die „Kriegsschuld“ visuell eingeprägt werden konnte.

    Trotz der Warnungen aller vernünftigen Zeitgenossen wurde die bereits im 1. Weltkrieg begonnene antideutsche Hasspropaganda vehement fortzusetzen.
    So erklärte Isaak Sallbey am 11.2.1922 in der Schrift „Der Türmer“ (nicht Der Stürmer):
    „Die deutsche Rasse muss vernichtet werden; darüber besteht gar kein Zweifel!“
    Welch widerlicher Anti- Antisemitismus!
    Wer wagt es, sich hier zu entrüsten?

    Nun der Sprung zum 2. Weltkrieg; ich zitiere einen der höchst diffamierten amerikanischen Historiker David Hoggan: (Das blinde Jahrhundert, S. 39)
    Für die Deutschen muss es Anlass zu tiefer Befriedigung sein (von dem heute freilich nur noch ganz wenige Gebrauch machen), dass sowohl Wilhelm II. als auch Hitler alle Anstrengungen machte, um die beiden Weltkriege zu vermeiden, während gleichzeitig die englischen Imperialisten mit unübertrefflicher frommer Heuchelei alles taten, um sie herbeizuführen.
    In diesem Zusammenhang kann ich nicht die Frage übergehen, die am Ende meiner einzigen öffentlichen Diskussion über die Ursprünge des Zweiten Weltkriegs mit dem führenden diplomatischen Hofhistorikers Westdeutschlands, Prof. Hans Adolf Jacobsen (1964 in Düsseldorf), ein Student aus dem afrikanischen Staat Nigeria in tadellosem Deutsch stellte:
    „Herr Professor Jacobsen, Sie behaupten im Gegensatz zu Professor Hoggan, dass es Hitler und nicht der englische Außenminister Lord Halifax war, der den Krieg wollte. Lassen Sie mich daher wissen, warum Hitler, Görings, Goebbels und Ribbentrop, als der Krieg da war, bei ihrer Konferenz in der Wilhelmstrasse in düstere Sorge, Unruhe, ja Depression gestürzt waren, während zur gleichen Zeit der Chef des Foreign Office, Lord Halifax, laut einem seiner besten Freunde im englischen diplomatischen Dienst, Sir Ivone Kirkpatrick in glücklicher Überzeugung seiner nach besten Wissen erfüllten Pflicht sich entspannte, Spässe machte und ein Bier nach dem anderen trank ?“ -Keine Antwort

    Prof. Hoggan kannte noch nicht den heutigen renommiertesten Hofhistoriker Heinrich August Winkler, der am 25.8.2014 schrieb:
    „Über 1939 gibt es so gut wie keine Kontroverse mehr. Es war das nationalsozialistische Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg entfesselt hat.“

    Nun zur Eingangsfrage:
    Mir ist es unerfindlich, wenn ehrbewusste und demokratisch orientierte Menschen die fortwährende Dämonisierung des Deutschen Reiches ….. und die unablässige Entwürdigung des Deutschen Volkes klaglos hinnehmen.
    Wiederum Prof. Hoggan, S. 30 f “ Das Hauptproblem ist der Verrat der Eliten, der noch immer jede große politische Anstrengung der Deutschen – mit Ausnahme nur derjenigen Friedrichs des Großen und Bismarcks – zunichte gemacht hat.“
    Ich denke nur an den großen „Befreier“, den desertierten Wehrmachts-Reserveoffizier Weizsäcker und den ekelerregenden Super- Gauck(ler) und dessen sozialistischer Entourage.

    Nur wenn wir Deutsche und die übrigen Europäer die imperialistische Tyrannei der Amerikaner in Europa beseitigen, die uns seit der Errichtung des schrecklichsten Ungeheuers, der FED, das die internationale Hochfinanz je schuf,(1913), versklavt, wird die Welt wieder ohne Lüge in Freiheit leben können.

    Mit besten Grüßen

    Detlef Damm

    Hungerblockade II. Teil

    Lieber Herr Menuhin,

    Trotz technischer Hemmnisse bringe ich ein Fortsetzung auf den Weg; das bin ich meinen Omas schuldig, die mir 1949 die Steckrübenwinter (das war ja erst 30 Jahre her) unvergesslich schilderten (die Erzählung ist heute ja auch erst
    70 Jahre her) – an den britischen Völkermord an 1 Million Deutscher, überwiegend Kinder, durch Hungerblockade trotz Waffenstillstand sollte erinnert werden.

    1. Hunger 1919/1920
    Noch einmal Keynes:
    Er gibt den Bericht einer schwedischen Kommission über die Lage im Deutschen Reich wieder, der mich bis ins Kern erschüttert hat – nur ein Detail: die Kommission fand im Erzgebirge ein kleines, halbverhungertes Mädchen in seinem Bett vor, das unter dem Kopfkissen eine ordentliche Portion Brot verborgen hielt; auf die Frage, warum sie das Brot nicht essen würde, antwortete sie, die Schmerzen könne sie noch aushalten, es könne ja noch schlimmer kommen.
    Ich stelle mir an ihrer Stelle meine süße kleine 4 – jährige Enkelin vor und es kommen mir fast die Tränen.
    So mordete das US- Imperium im Irak- Krieg 500.000 Kinder und die US- Außenministerin Marlene Albright entblödete sich nicht zu bestätigen, dass sich diese Opfer für die Durchsetzung der „Menschenrechte“ gelohnt hätten.

    2. Hunger 1945/1947
    Prof. Hoggan, S.161, ..in Deutschlands Trümmern
    Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, wie ich Anfang November 1947 mit einem Omnibus der Svenskalinie nach Hamburg kam. Infolge der tyrannischen und zum Verzweifeln scheinheiligen englischen Besatzungspolitik lag die mächtige Stadt damals noch völlig zerstört in ihren Trümmern. Kaum hatte unser Omnibus angehalten,waren wir auch schon von Scharen abgemagerter, ja skelettartiger deutscher Kinder unter 10 Jahren umringt, die uns ihre zitternden Hände unter dem eintönigen Jammerschrei (Hunger, Hunger, Hunger!! entgegenstreckten.

    In unserem schwedischen Omnibus, dessen Endstation Prag war, gab es nicht viele Passagiere, weil Schweden damals seine Omnibusse von Göteborg weitgehend leer abfahren ließ, um sie randvoll mit glücklichen mitteleuropäischen Juden zurückfahren zu lassen, deren endgültiges Reiseziel die USA waren. (Verstehe ich nicht! Es gab doch keine mehr, sie waren doch alle vergast!)
    Ein späterer Zwischenfall in Kassel, einer von Bomben schwer zugerichteten Stadt, in deren Straßen wir alte, ausgemergelte und dem Hungertod nahe Menschen Blut spucken sahen, steht mir vor Augen. Wie üblich hatte unser Omnibus vor einem deutschen Restaurant gehalten, wo es natürlich nichts zu essen gab, sondern nur irgendwelche schwer genießbaren „Ersatz“-Getränke, damit unsere schwedische Begleiterin unsere reichlichen Abendbrotportionen an uns verteile. Als ich die Flasche schwedischen Bieres, die sie mir gerade ausgehändigt hatte, einem alten Mann gab, der sie mit seinen ebenso hungrigen wie durstigen Augen förmlich verschlungen hatte, fuhr mich diese wahre Megäre hysterisch an:“ Wir sind ein Geschäfts-, kein Wohlfahrtsunternehmen!“…….
    Ich verzichtete auf mein bis Prag bezahltes Billett und setzte die Reise nach Nürnberg mit der Eisenbahn fort.

    Der Hunger nimmt kein Ende –
    Victor Gollancz, der große britisch-jüdische Humanist und Verleger schreibt in „In Darkest Germany“:
    „Sofern das Gewissen der Menschheit jemals wieder empfindlich werden sollte, werden diese Verbrechen als die unsterbliche Schande all derer im Gedächtnis bleiben, die sie veranlasst oder sich damit abgefunden haben. Die Deutschen wurden vertrieben, aber nicht mit einem Mangel an übertriebener Rücksichtnahme, sondern mit dem denkbar höchsten Maß an Brutalität.
    Die Menschen, die ich Deutschland sah, glichen lebenden Skeletten, richtiger, sie sahen aus wie sterbende Skelette.“

    Prof. Hoggan berichtet von der unglaublichen Respektlosigkeit, den skrupellosen Lügen, Verunglimpfungen und Nachstellungen; bitte nachlesen

    – aalglatte, gutbezahlte Journalisten behaupteten,er habe gar kein Universitätsstudium, ja nicht einmal Abitur, er wolle in Deutschland wieder die Nazi- Diktatur aufrichten,
    – in Österreich erhielt er Einreiseverbot, in Deutschland begnügte sich der Bundestag damit, die Anwendung körperlicher Gewalt zu erörtern, wie das mit dem Sorbonne – Professor Paul Rassinier (den Experten schlechthin nach mehrjähriger Haft in Buchenwald,(ergänzt, DD)1963 der Fall war, der die Vermessenheit besessen hatte, dem sog. Auschwitz- Prozess beizuwohnen; Innenminister Hermann Höcherl ließ ihn

    mit Gewalt aus dem Zug holen und wieder nach Frankreich abschieben,
    – Morddrohungen zu Dutzenden

    Schreckliche und peinliche Zwischenfälle führten zu der Schlussfolgerung von Hoggan:
    „Ich muss ehrlich gestehen, dass der einzige Fleck auf der Erde, den ich – unter seinen derzeitigen Verhältnissen- nie Wiedersehen möchte, der deutsch- österreichische Raum ist.
    Die USA- Umerzieher und ihre deutsch-jüdischen Gehilfen hatten tatsächlich ganze Arbeit geleistet, als sie in ihrem Teil Deutschlands das einheimische Establishment zu empfindungsloser Barbarei und auf ein kulturelles Niveau herabdrückten, das unter dem von Tacitus beschriebenen Germaniens lag.

    „Diese und andere Details der Geschichte der BRD machen den- nicht sonderlich geschmackvollen – Witzes in Europa verständlich, dass sich selbst die Sonne die Nase zuhalten muss, wenn im Kreislauf der Gestirne mit dem Planeten Erde Westdeutschland an ihr vorbeizieht.“

    Doch was soll die gute alte Sonne machen, wenn sie das Treiben unserer sog. Eliten und Medien bescheinen muss, wie z.B. Gauck- Reden und die Kommentierungen durch die Lügenpresse. Es gibt nur eine alternativlose Alternative:
    Das Licht abschalten!

    Nun ist Gauck, wie wir wissen, nur der Handlanger der Eliten, der pfaffenhaft das ihm in

    Thinktanks vorgekauten Reden von Dunkel- Deutschland, nicht die Eliten sind das Problem, sondern das Volk, Militäreinsatz gegen und in souveränen Staaten,(responsibility to Protection) nachbetet.
    „Die fulminante Rede des Bundespräsidenten hallte noch lange am Abend nach; das tiefe Vertrauen, das Gauck, der ostdeutsche Pfarrer, in dieses solide Staatswesen setzt, scheint unerschütterlich zu sein“ (Oberatlantiker Frankenberger, FAZ ).
    Doch die Krönung bringt Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinische Post:
    „Joachim Gauck ist ein Staatsoberhaupt im Wortsinn. Der Bundespräsident agiert souverän, er gibt mit rhetorischer Schärfe und intellektuellem Geist Orientierung….Er ist nicht nur aus seiner Biografie heraus ein wirkmächtiger Freiheitslehrer. Wenn Erich Fromm einst von der „Furcht vor der Freiheit“ sprach, ist es Gauck, der uns die Freude an der Freiheit mit jeder Rede näher bringt.“

    Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.

    Dass ich die Rheinische Pest noch nicht abbestellt habe, liegt nur daran, dass ich mir auf keinen Fall die Freude verbauen möchte, mich an der Todesanzeige dieses Scharlatans zu ergötzen.

    Mit besten Grüßen

    Detlef Damm

    Lieber Herr Menuhin,

    Trotz technischer Hemmnisse bringe ich ein Fortsetzung auf den Weg; das bin ich meinen Omas schuldig, die mir 1949 die Steckrübenwinter (das war ja erst 30 Jahre her) unvergesslich schilderten (die Erzählung ist heute ja auch erst
    70 Jahre her) – an den britischen Völkermord an 1 Million Deutscher, überwiegend Kinder, durch Hungerblockade trotz Waffenstillstand sollte erinnert werden.

    1. Hunger 1919/1920
    Noch einmal Keynes:
    Er gibt den Bericht einer schwedischen Kommission über die Lage im Deutschen Reich wieder, der mich bis ins Kern erschüttert hat – nur ein Detail: die Kommission fand im Erzgebirge ein kleines, halbverhungertes Mädchen in seinem Bett vor, das unter dem Kopfkissen eine ordentliche Portion Brot verborgen hielt; auf die Frage, warum sie das Brot nicht essen würde, antwortete sie, die Schmerzen könne sie noch aushalten, es könne ja noch schlimmer kommen.
    Ich stelle mir an ihrer Stelle meine süße kleine 4 – jährige Enkelin vor und es kommen mir fast die Tränen.
    So mordete das US- Imperium im Irak- Krieg 500.000 Kinder und die US- Außenministerin Marlene Albright entblödete sich nicht zu bestätigen, dass sich diese Opfer für die Durchsetzung der „Menschenrechte“ gelohnt hätten.

    2. Hunger 1945/1947
    Prof. Hoggan, S.161, ..in Deutschlands Trümmern
    Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, wie ich Anfang November 1947 mit einem Omnibus der Svenskalinie nach Hamburg kam. Infolge der tyrannischen und zum Verzweifeln scheinheiligen englischen Besatzungspolitik lag die mächtige Stadt damals noch völlig zerstört in ihren Trümmern. Kaum hatte unser Omnibus angehalten,waren wir auch schon von Scharen abgemagerter, ja skelettartiger deutscher Kinder unter 10 Jahren umringt, die uns ihre zitternden Hände unter dem eintönigen Jammerschrei (Hunger, Hunger, Hunger!! entgegenstreckten.

    In unserem schwedischen Omnibus, dessen Endstation Prag war, gab es nicht viele Passagiere, weil Schweden damals seine Omnibusse von Göteborg weitgehend leer abfahren ließ, um sie randvoll mit glücklichen mitteleuropäischen Juden zurückfahren zu lassen, deren endgültiges Reiseziel die USA waren. (Verstehe ich nicht! Es gab doch keine mehr, sie waren doch alle vergast!)
    Ein späterer Zwischenfall in Kassel, einer von Bomben schwer zugerichteten Stadt, in deren Straßen wir alte, ausgemergelte und dem Hungertod nahe Menschen Blut spucken sahen, steht mir vor Augen. Wie üblich hatte unser Omnibus vor einem deutschen Restaurant gehalten, wo es natürlich nichts zu essen gab, sondern nur irgendwelche schwer genießbaren „Ersatz“-Getränke, damit unsere schwedische Begleiterin unsere reichlichen Abendbrotportionen an uns verteile. Als ich die Flasche schwedischen Bieres, die sie mir gerade ausgehändigt hatte, einem alten Mann gab, der sie mit seinen ebenso hungrigen wie durstigen Augen förmlich verschlungen hatte, fuhr mich diese wahre Megäre hysterisch an:“ Wir sind ein Geschäfts-, kein Wohlfahrtsunternehmen!“…….
    Ich verzichtete auf mein bis Prag bezahltes Billett und setzte die Reise nach Nürnberg mit der Eisenbahn fort.

    Der Hunger nimmt kein Ende –
    Victor Gollancz, der große britisch-jüdische Humanist und Verleger schreibt in „In Darkest Germany“:
    „Sofern das Gewissen der Menschheit jemals wieder empfindlich werden sollte, werden diese Verbrechen als die unsterbliche Schande all derer im Gedächtnis bleiben, die sie veranlasst oder sich damit abgefunden haben. Die Deutschen wurden vertrieben, aber nicht mit einem Mangel an übertriebener Rücksichtnahme, sondern mit dem denkbar höchsten Maß an Brutalität.
    Die Menschen, die ich Deutschland sah, glichen lebenden Skeletten, richtiger, sie sahen aus wie sterbende Skelette.“

    Prof. Hoggan berichtet von der unglaublichen Respektlosigkeit, den skrupellosen Lügen, Verunglimpfungen und Nachstellungen; bitte nachlesen

    – aalglatte, gutbezahlte Journalisten behaupteten,er habe gar kein Universitätsstudium, ja nicht einmal Abitur, er wolle in Deutschland wieder die Nazi- Diktatur aufrichten,
    – in Österreich erhielt er Einreiseverbot, in Deutschland begnügte sich der Bundestag damit, die Anwendung körperlicher Gewalt zu erörtern, wie das mit dem Sorbonne – Professor Paul Rassinier (den Experten schlechthin nach mehrjähriger Haft in Buchenwald,(ergänzt, DD)1963 der Fall war, der die Vermessenheit besessen hatte, dem sog. Auschwitz- Prozess beizuwohnen; Innenminister Hermann Höcherl ließ ihn mit Gewalt aus dem Zug holen und wieder nach Frankreich abschieben,

    – Morddrohungen zu Dutzenden

    Schreckliche und peinliche Zwischenfälle führten zu der Schlussfolgerung von Hoggan:
    „Ich muss ehrlich gestehen, dass der einzige Fleck auf der Erde, den ich – unter seinen derzeitigen Verhältnissen- nie Wiedersehen möchte, der deutsch- österreichische Raum ist.
    Die USA- Umerzieher und ihre deutsch-jüdischen Gehilfen hatten tatsächlich ganze Arbeit geleistet, als sie in ihrem Teil Deutschlands das einheimische Establishment zu empfindungsloser Barbarei und auf ein kulturelles Niveau herabdrückten, das unter dem von Tacitus beschriebenen Germaniens lag.

    „Diese und andere Details der Geschichte der BRD machen den- nicht sonderlich geschmackvollen – Witzes in Europa verständlich, dass sich selbst die Sonne die Nase zuhalten muss, wenn im Kreislauf der Gestirne mit dem Planeten Erde Westdeutschland an ihr vorbeizieht.“

    Doch was soll die gute alte Sonne machen, wenn sie das Treiben unserer sog. Eliten und Medien bescheinen muss, wie z.B. Gauck- Reden und die Kommentierungen durch die Lügenpresse. Es gibt nur eine alternativlose Alternative:
    Das Licht abschalten!

    Nun ist Gauck, wie wir wissen, nur der Handlanger der Eliten, der pfaffenhaft das ihm in

    Thinktanks vorgekauten Reden von Dunkel- Deutschland, nicht die Eliten sind das Problem, sondern das Volk, Militäreinsatz gegen und in souveränen Staaten,(responsibility to Protection) nachbetet.
    „Die fulminante Rede des Bundespräsidenten hallte noch lange am Abend nach; das tiefe Vertrauen, das Gauck, der ostdeutsche Pfarrer, in dieses solide Staatswesen setzt, scheint unerschütterlich zu sein“ (Oberatlantiker Frankenberger, FAZ ).
    Doch die Krönung bringt Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinische Post:
    „Joachim Gauck ist ein Staatsoberhaupt im Wortsinn. Der Bundespräsident agiert souverän, er gibt mit rhetorischer Schärfe und intellektuellem Geist Orientierung….Er ist nicht nur aus seiner Biografie heraus ein wirkmächtiger Freiheitslehrer. Wenn Erich Fromm einst von der „Furcht vor der Freiheit“ sprach, ist es Gauck, der uns die Freude an der Freiheit mit jeder Rede näher bringt.“

    Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.

    Dass ich die Rheinische Pest noch nicht abbestellt habe, liegt nur daran, dass ich mir auf keinen Fall die Freude verbauen möchte, mich an der Todesanzeige dieses Scharlatans zu ergötzen.

    Mit besten Grüßen

    Detlef Damm

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