MARSEILLE. Mehrere Flüchtlingsorganisationen bereiten sich auf neue Einsätze im Mittelmeer vor. Das Flüchtlingsschiff „Mare Jonio“, das im Dienst der deutschen Flüchtlingsorganisation Sea Watch und italienischer Gruppen steht, hat am Dienstag die Region vor der libyschen Küste erreicht.

#MareJonio has left Lampedusa for the SAR area where it continues its mission of monitoring and reporting in the #CentralMed. #ready2rescue pic.twitter.com/cvHtET773f

— Sea-Watch (@seawatchcrew) 5. November 2018

Das Boot fährt unter italienischer Flagge. Es wurde im September in Betrieb genommen, nachdem die Behörden Maltas und Italiens einige NGO-Schiffe blockierten.

„Seefuchs“ fährt unter deutscher Flagge

Auch die Dresdner Organisation SOS Méditerannée will ihr noch in Marseille liegendes Schiff „Aquarius“ wieder auf See schicken, sagte eine Sprecherin der britischen Zeitung The Guardian. Derzeit fahre man unter der Flagge Liberias, was jedoch keine dauerhafte Lösung darstelle. Die größte Sorge sei, ohne dauerhafte Registrierung den Versicherungsschutz zu verlieren und somit zu einem Piratenschiff zu werden.

Derweil steht das Schiff „Seefuchs“ der Initiative Sea-Eye seit Freitag unter deutscher Flagge. Um die strengen Auflagen, die mit der Registrierung verbunden sind, zu erfüllen, sammelt die Organisation weitere Spenden. (ag)

 

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