Hans Pueschels Kommentar zu dieser ‘Doku’ (er ist ab Minute 27 zu sehen)

Der ewige Antisemit“ oder der ewige Jude? (BR-Fernsehen, o8.11.2o17)


In dem Fall, sehr geehrter Herr Broder, ist die Reihenfolge wohl eindeutig, nicht wie bei Henne und Ei. Was bleibt von Ihrem Versprechen, mein Einverständnis zu Ihrem Extrakt unserer gut zweistündigen Diskussion vor Ausstrahlung einzuholen?
„Trau keinem Fuchs auf grüner Heid‘…“ – die gute alte Volksweisheit, wie sie viele Größen der deutschen Geschichte in Variationen beschworen haben – trifft sie ins Schwarze? Bestätigen Sie all die Vorurteile, die man meint als Deutscher nicht mehr haben zu dürfen? Sind die antisemitischen Vorurteile, die Sie bei den Deutschen bloß stellen wollen, nicht doch überlebenswichtige und daher tief eingeprägte Erfahrungswerte vergangener Generationen? Günstigerweise müssen Sie sich ja nicht einmal genieren, den Gojim zu belügen und zu betrügen, da dies sämtliche Schriften der jüdischen Religion nachgerade vorschreiben. Und der Deutsche ist ja wohl der Inbegriff des Gojim wie analog für Abdel-Samad der des Giaur. Ein sauberes Pärchen!
Gut, ich gebe zu, Sie hatten sicher Schwierigkeiten, aus dem Videomaterial noch halbwegs Ihrem Geschäft dienliche Diskussionspunkte heraus zu filtern. Ist halt dumm gelaufen, wenn der
„authentische Antisemit“ meist die griffigeren Fakten und Antworten auf Lager hat. Da half jeweils nur noch, schnell zur nächsten Frage auszuweichen. Und Glatteisgefahr ist implizit gegeben,

wenn sich zwei Nichtdeutsche in die deutsche Semantik wagen
wie mit Mär und Märchen. Mär ist eben nicht die Kurzform von Märchen, sehr geehrte Herren! So besingt uns das Nibelungenlied wunderbar, was mit Mär gemeint ist:
Uns ist in alten mæren wunders vil geseit von helden lobebæren, von grôzer arebeit,…“ Deutsche Kultur – schon mal d a m i t befaßt?
Übrigens – haben Sie das
„Türöffnen = Gaskammer spielen“ zu Hause probiert, selbst wenn auch nur einer innen davor sitzt, geschweige denn mehrere liegen? Da rettet eben auch Ihr „Bullauge“ das einfache Türfenster nicht mehr vor der Blamage, sobald der gesunde Menschenverstand als Beurteilungsbasis gilt.
Die Propagandalüge bricht wie ein Kartenhaus zusammen und es hilft nur noch Abdel-Samads triefend emotionale Kindergeschichte.
Aber ist das nicht ein bißchen schamlos Ihrerseits, Abdel-Samad als Fürsprecher für jüdische Kinder von vor fünfundsiebzig Jahren zu benutzen? Könnte oder müßte der nicht viel authentischer vom
heutigen Leid palästinensischer Kinder sprechen? Leider haben Sie den dabei zu Tage tretenden Widerspruch nicht weiter verfolgt, denn am konkreten Beispiel hätten wiederum Mär und Märchen differenziert werden können. Sind nun die Kinder vergast worden – wie ich die Erzählungen seit sechzig Jahren kenne – oder aber die Eltern – wie es Samad behauptet und folglich die Kinder von den bösen Nazis als unnütze Esser durchgefüttert? Waren die Nazis blöd oder besonders menschenfreundlich?

Wer schwindelt denn hier? Etwa alle – je nach Bedarf und Nutzen?
Wir müssen es klären, wenn uns irgend etwas an der Wahrheit liegt, und dabei jeder bei sich selbst anfangen. Schauen Sie bei Ihrem Eli Wiesel nach, dem Hohepriester des Holokaust, wenn er in „Die Nacht“ beschreibt,
wie sein Vater im Januar 1945 entschied, daß beide freiwillig mit der SS heim ins Reich, ins nächste KZ gehen und nicht in der warmen Krankenbaracke mit schönen weißen Betten und gutem, warmen Essen bleiben, sich nicht von der nahen Roten Armee befreien lassen. Was ist das denn für ein „Todesmarsch“, mit frisch operiertem Fuß, für den dreifache Kleidung und doppelte Marschverpflegung befohlen werden? Macht Eli Wiesel hier nicht die ganze Auschwitz-Saga kaputt?

Hatten die Häftlinge mehr Vertrauen zur SS als zur Roten Armee?
Etwa AEG: Aus Erfahrung gut? Und Sie kommen mir mit einer Gaskammer, die schon Fritjof Meyer 2002 als technisch unmöglich und Propaganda entlarvte!
Wie alt und überholt ist Ihr offenkundig demagogisches Weltbild?
Auf Nachfragen hatte sich Wiesel später gewunden und von einem „Mysterium“ fabuliert. Schau einer an! Bei Wiesel darf der Auschwitz-Holo ein
„Mysterium“ sein, aber der Püschel muß für „Mythos“ verurteilt werden? Ist das wieder die Sonderstellung des „auserwählten Volkes“, die wie Bubis, Wilders und Lagard zwar verurteilt, aber nie bestraft werden können bzw. dürfen?
Oder wissen Sie doch Bescheid, wie Ihr Fazit von
„Auschwitz und den anderen Lebenslügen“ vermuten läßt? Dann könnte ich mich Ihnen anschließen.
Nur nicht, wenn Sie immer andere vor’s Loch schieben wie bei Ihrem Abgang den armen Chico: Ihm sei angeblich schlecht geworden! Ein Witz?

Palästinenserhund Chico hatte sich sau-wohl gefühlt im Saaletal!
Unterhalb von Rudelsburg und Saaleck, bei dem schlimmen Antisemiten!
Offenkundig s e h r gelöst lag er da in der noch deutschen Provinz, (er wird mir die „Sau-„ sicher nachsehen). Jedoch – so wie der Verlauf der Debatte für Sie war – hängen Sie eher dem genießenden Hund das eigene Unwohlsein an, oder?
Deshalb darf ich Ihnen zum Schluß noch ein Wort Martin Luthers ans Herz legen:
„Die Wahrheit ist von allen Gaben die beste und heilsamste, und doch ist nichts verhaßter in der Welt als sie.“ Wie aktuell – nicht wahr, Herr Broder?
Also, nach dem kleinen Anfang könnten wir doch mit Heilung und Suche nach der Wahrheit weiter machen, also die Diskussion fortführen; am liebsten jedoch direkt öffentlich, damit nichts manipuliert werden kann wie allgemein üblich in den Lückenmedien. Trauen Sie sich!?

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Hans Püschel

4 Responses to “Hans Pueschel: „Der ewige Antisemit“ oder der ewige Jude? (BR-Fernsehen, o8.11.2o17)”

  1. admin says:

    In jüdischen Medien spricht Broder ganz anders: Sie betrachten ja aber die Einwanderung in Europa als Regeneration. Ist das die Chance? Ja. Europa wird anders werden, und das ist die einzige Chance, die es überhaupt noch hat: sich mit den Leuten, die es eigentlich gar nicht haben will, zu revitalisieren. Die Frage ist nur, ob es sein politisches System aufgeben will. Ich würde gerne das weisse Europa aufgeben, aber ich würde ungern das demokratische Europa aufgeben. http://www.hagalil.com/archiv/2006/07/europa.htm Er fordert also das Ende der Menschen mit weißer Haut, klagt dann aber über Antisemitismus?

  2. Koeterchef says:

    Broder ist definitiv der ewige Jude, mit seiner ironischen Art versucht er Mitleid fuer die Auserwaehlten zu erhaschen, immer und ueberall.

    „Man muss nicht 30.000 Kilometer durch Deutschland fahren, um festzustellen, dass die Deutschen gern Angst haben. Sie haben Angst vor Oberleitungen und unterirdischen Bahnhöfen, vor Dioxin im Frühstücksei und vor der Klimaerwärmung. Letztere ist bekanntlich ein globales Phänomen, aber niemand fürchtet sie so sehr wie die Deutschen. Angst ist das deutsche Lebenselixier. […] Ich glaube, die Deutschen warten seit 1945 auf ihre Bestrafung. Wenn die Alliierten damals wenigstens ein bisschen streng gewesen wären, anstatt die Marsriegel vom Himmel segeln zu lassen, wären die Deutschen heute in einer besseren Verfassung. So denken sie ständig: Irgendwas kommt da noch, und wir hätten’s auch verdient. “

  3. Danny Dattel… das war auch so einer, kam als 4-jaehriger ins KZ , und, man glaubt es kaum, hat die bösen Nazis überlebt, die haben ihn doch glatt durchgefüttert!

    Dafür hat er dann später eine Bank platt gefahren ( Herstatt Bank), aber in der Hauptverhandlung, in der alle Beteiligten hohe Haftstrafen erhielten, zog Danny die KZ-Karte, behauptete, er hätte ein KZ-Syndrom, und er wurde als unzurechnungsfähig freigesprochen.

    DER EWIGE JUDE!

  4. derbetroffene says:

    @ Koeterchef:
    “Marsriegel vom Himmel und keine strengen Alliierten???”
    Da tust Du den Abermillionen Verreckten, Vergewaltigten, Verhungerten, Gehenkten und Erschossenen, Verkrüppelten und Vertriebenen aber ein ganz klein wenig Unrecht – wie ich finde…

    Redaktion: Dies hat nicht Koeterchef gesagt, sondern dies ist ein Zitat unseres ‘ewigen Juden’ Broder, klar ist das gelogen und extrem simplifiziert dargestellt

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