MÜNCHEN. Die Zahl der Vergewaltigungen in Bayern ist im ersten Halbjahr dieses Jahres um fast die Hälfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Polizeistatistik weist zwischen Januar und Juli 685 gemeldete Fälle aus. Das ist ein Anstieg um 48 Prozent.

126 Vergewaltigungen wurden von Einwanderern begangen – eine Zunahme um 91 Prozent. Der Gesamtanteil der Zuwanderer ist damit von 14 Prozent auf 18 Prozent gestiegen. Dazu sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU): „Es ist ganz eindeutig, daß die Mehrzahl der zusätzlichen Tatverdächtigen eindeutig auch deutsche Tatverdächtige sind.“ Allerdings seien neben einer erhöhten Polizeipräsenz und Präventionsmaßnahmen auch „eine wirksame Begrenzung der Zuwanderung und die konsequente Abschiebung angelehnter Asylbewerber“ wichtig, um die Zahl der Vergewaltigungen zu reduzieren.

Erst am vergangenen Wochenende hatte ein abgelehnter Asylbewerber aus Nigeria eine junge Joggerin am Simssee bei Rosenheim vergewaltigt. Ein weiterer Vorfall sexueller Gewalt ereignete sich am Samstag abend in Hirschaid bei Bamberg. Bei der Kirchweih in der oberfränkischen Marktgemeinde drängte laut Polizeiangaben „eine Gruppe mehrerer junger Männer“ drei Mädchen unter eine Brücke. Dort hielten die Männer sie fest. Mindestens einer aus der Gruppe „berührte sie unsittlich“. Die Polizei nahm daraufhin drei junge Asylbewerber fest. Sie sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. (tb)

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