DÜSSELDORF. Die AfD hat angekündigt, die nordrhein-westfälische Landtagswahl vom 14. Mai überprüfen zu lassen. Ein entsprechender Einspruch sei dem Düsseldorfer Landtag zugeleitet worden, teilte die Partei mit. Sie vermute, daß bei den Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung „mehr als Zufall“ im Spiel gewesen sein könnte. Dem müsse vor der Bundestagswahl am 24. September nachgegangen werden.

Der Landeswahlausschuß hatte vor rund zwei Monaten bekanntgegeben, daß in rund 50 von 15.000 Stimmbezirken Unregelmäßigkeiten aufgefallen seien. Nach einer Überprüfung der Ergebnisse erhielt die AfD 2.204 Stimmen mehr. Ihr Ergebnis mußte deshalb auf 626.756 Stimmen nach oben korrigiert werden. Es blieb dennoch bei 7,4 Prozent für die Partei. Für einen zusätzlichen, 17. Sitz im Landtag wären weitere 9.800 Stimmen nötig.

Mit Einsprüchen gegen Wahlergebnisse müßten sich der Wahlprüfungsausschuß des Landtags und der Landeswahlleiter beschäftigen, satge eine Landtagssprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Der Wahlauschuß tagt am 29. August. Die Entscheidung über den Einspruch wird aber das Parlament treffen. (ls)

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