HAMBURG. Die linksextreme Anti-G20-Demonstration „Welcome to hell“ in Hamburg ist wie erwartet kurz nach Beginn eskaliert. Die Demonstration war mit einem großen schwarzen Block gewaltbereiter Linksxextremisten gegen 19 Uhr gestartet. Zu Beginn hatten sich laut Polizeiangaben 12.ooo Demonstranten auf dem Fischmarkt in St. Pauli versammelt.

Polizei bringt Wasserwerfer in Stellung … Foto: JF

Da sich etwa 1.000 Teilnehmer vermummten, stoppte die Polizei den Zug bereits nach wenigen hundert Metern. Als die Demonstranten die Einsatzkräfte mit Flaschen, Böllern und Steinen bewarfen, setzte die Polizei Wasserwerfer, Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Um kurz nach 20 Uhr erklärte der Anmelder die Demonstration für beendet. Seitdem kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Gruppen von Linksextremisten und der Polizei. In Altona wurden die Scheiben eines Möbelhauses und einer Sparkasse eingeschmissen.

Gewalttäter rüsten sich mit Gerüstteilen & Steinen aus.
Wir sind entsetzt über die offensichtliche Gewaltbereitschaft. #G20HAM17

— Polizei Hamburg (@PolizeiHamburg) 6. Juli 2017

Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, verteidigte das Vorgehn der Einsatzkräfte. „Die Polizei hat ein kluges Einsatzkonzept, das auf Deeskalation abzielte. Aber viele Teilnehmer haben von Beginn an auf Gewalt gesetzt“, sagte Wendt der JUNGEN FREIHEIT. „Wer sich vermummt und Steine und Flaschen auf Polizisten schmeißt, braucht sich über den Einsatz von Wasserwerfern und Pfefferspray nicht zu beklagen.“

… und setzt sie gegen gewalttätige Demonstranten in Hamburg ein Foto: JF

Die Polizei Hamburg teilte auf Twitter mit, sie sei entsetzt über die Gewaltbereitschaft der Demonstranten, die sich mit Gerüstteilen und Steinen bewaffneten. Unbeteiligte sollten sich von dem Geschehen fernhalten, warnte die Polizei. (krk)

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