If… (10.5.2017)

Michael Winkler, der Mann mit Visionen

Tut mir leid, es geht nicht um das aus dem “Grafen von Monte-Christo” bekannte Schloß If, der Titel ist tatsächlich das englische “if”, übersetzt “wenn”. Ich bin nicht etwa zur Denglisch-Fraktion übergelaufen, ich benutzte diese Verfremdung wegen ihrer Kürze, und weil ein aussagekräftiger deutscher Titel lange und umständlich geworden wäre. Es geht in diesem Artikel darum, welche Folgen es hätte, wenn heute von offizieller Stelle bekanntgegeben würde, daß es den Holocaust nie gegeben hat.

Ich möchte deshalb ein Wort an die Staatsanwälte, die Michalskys, die Schölers und sonstigen Denunzianten vorausschicken: Es geht in diesem Artikel nicht um die immer ferner zurückliegende Vergangenheit, hier soll nichts angezweifelt oder in Abrede gestellt werden, was in den Jahren 1933 bis 1945 passiert ist. Es geht um eine Hypothese, die auf die Gegenwart bezogen ist, auf das Jahr 2017, auf Auswirkungen, die eine solche Nachricht hätte.


Die Holocaust-Industrie Finkelstein, Norman G.    Die "Holocaust-Industrie" - das bedeutet für Norman Finkelstein die moralische und finanzielle Ausbeutung jüdischer Leiden. Seine Analyse ist zugleich eine leidenschaftliche Anklage: Er wendet sich gegen die Interessenverbände, die den Holocaust für eigene Zwecke nutzen, häufig auf Kosten der Opfer. Er kritisiert die Verkitschung des Gedenkens, die die Würde der Opfer beleidigt. Außerdem wirft er den USA und Israel vor, den Holocaust zu instrumentalisieren, um von eigenen Problemen abzulenken. Mit seinen provokanten Thesen hat Finkelstein eine erbitterte Debatte ausgelöst.Stellen wir uns zunächst die Frage, was dieser “Holocaust” überhaupt ist. Das Wort heißt übersetzt “Totalverbrennung”, und das bei lebendigem Leib. Der Begriff wurde von einem jüdisch-amerikanischen Regisseur namens Marvin J. Chomsky eingeführt, der damit ein vierteiliges Filmwerk betitelt hat, in dem es um die erfundene Geschichte der erfundenen jüdischen Arztfamilie Weiss geht, die zur Zeit des Nationalsozialismus in Berlin lebt. Diese 1978 gedrehte Produktion wurde 1979 im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.

Eine Totalverbrennung bei lebendigem Leib würde bedeuten, daß Juden in Feuergruben, in gigantische Scheiterhaufen getrieben wurden. Der Einzige, der derartiges schildert, ist Elie Wiesel in seinem Erstlingswerk aus den 50er Jahren, da hat dieser “Augenzeuge” offenbar noch nichts über Gaskammern gewußt. Feuergruben und Scheiterhaufen sind auf den Luftaufnahmen der Lager nirgendwo zu sehen, um für einen Massenmord tauglich zu sein, hätten es wirklich riesige Flammenhöllen sein müssen. Solche riesigen Flammenhöllen hat es in dieser Zeit tatsächlich gegeben, nach den Luftangriffen der Briten und Amerikaner. Bei Dresden, Hamburg, Köln, Pforzheim, Würzburg, bei allen brennenden deutschen Städten wäre es begrifflich gerechtfertigt, vom Holocaust zu sprechen. Der Brandangriff auf Tokio, die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki – das alles verdient wahrhaft die Bezeichnung Holocaust, Totalverbrennung.

Die Juden selbst haben für diese Vorgänge die Bezeichnung Shoah; auf Grund der weiten Verbreitung des eigentlich falschen Begriffes werde ich im Folgenden weiterhin vom Holocaust sprechen. Dieser umfaßt die Vorgänge der gezielten Deportation der Juden in Lager, die hauptsächlich zur systematischen Vernichtung dieser Deportierten gedient haben. In diesen Vernichtungslagern wurden Juden mittels Zyklon B vergast, einem Insektenvernichtungsmittel, das Blausäure-Dämpfe freisetzt. In mobilen Gaskammern wurde mit Kohlenmonoxid getötet, außerdem Sondertruppen der SS und der Wehrmacht systematisch Juden ermordet. Die Zahl der Opfer beträgt sechs Millionen.

Ohne den Holocaust bliebe die Deportation in Arbeitslagern übrig, wegen der Kriegsereignisse, der beengten Verhältnisse in den Lagern und der gegen Kriegsende zusammenbrechenden Versorgung wären trotzdem zahlreiche Juden gestorben, nicht durch in industriell betriebener systematischer Vernichtung, sondern als das, was heute so beschönigend “Kollateralschaden” genannt wird. Es wären immer noch unvorstellbare 300.000 Tote, allerdings insgesamt während des ganzen Krieges weniger als bei den Luftangriffen auf Dresden, bei denen Winston Churchill “schlesische Flüchtlinge braten” wollte.

Wer könnte glaubhaft behaupten, es hätte den Holocaust nie gegeben? Da wären zunächst die die Opfer selbst, also der Jüdische Weltkongreß und der Staat Israel. Diese wissen aus erster Hand, was tatsächlich geschehen ist und könnten das auch mit Beweisen belegen. Das würde allerdings dem Jüdischen Weltkongreß und seinen Unterverbänden die Geschäftsgrundlage und die Daseinsberechtigung entziehen. Das trifft genauso auf Israel zu, da dieser Staat gegründet wurde, um nach dem Holocaust den Juden eine sichere Heimstätte auf der Welt zu bieten. Damit scheiden diese beiden Quellen aus.

Die nächste sichere Quelle wäre das Rote Kreuz. Dessen Mitarbeiter hatten zu allen Konzentrationslagern Zugang, folglich hat das Rote Kreuz entsprechende Berichte und Unterlagen erhalten. Es wäre demnach glaubhaft und könnte Beweise vorlegen. Allerdings ist das Rote Kreuz auf Spenden angewiesen. Es müßte sich sein jahrzehntelanges Schweigen vorhalten lassen, das würde seine Glaubwürdigkeit erschüttern und höchstwahrscheinlich seine finanzielle Grundlage zusammenbrechen lassen. Es scheidet demnach als Quelle für dieses Szenario aus.

Die nächste Institution, die angeblich alles weiß, was auf der Welt geschieht, ist der Vatikan. Was haben katholische Priester und Organisationen damals erfahren, was wirklich nach Rom gemeldet? Was wurde archiviert? Der Papst mußte sich zunächst mit dem faschistischen Staat Mussolinis arrangieren, später mit Besatzungstruppen der Wehrmacht. Ich gehe deshalb davon aus, daß die Quellen im Vatikan eher dünn sind und Beweise fehlen. Berichte aus dritter Hand (“Ein deutscher Offizier hat in Mailand gebeichtet, daß er früher an der Ostfront…”) taugen nicht als Grundlage für eine Weltsensation.

Bleiben also die Sieger- und Besatzungsmächte. China ist zwar Siegermacht, hatte aber nie Truppen vor Ort. Frankreich ist Besatzungsmacht, kann aber zum Komplex Holocaust nichts beitragen. Großbritannien dürfte nur beschränkt Unterlagen haben, da die Briten nur “gewöhnliche” Konzentrationslager erobert haben, keine Vernichtungslager. Allerdings dürften die Briten über nachrichtendienstliche Erkenntnisse verfügen, außerdem waren sie sehr aktiv in der Kriegspropaganda. Sie wären somit in der Lage, ihre eigenen Propagandalügen offenzulegen. Da der Propagandakrieg jedoch nach dem Ende der Kampfhandlungen weitergeführt worden ist, dürfte dies unwahrscheinlich sein. Die Frage “Ihr behauptet, unsere Freunde zu sein, trotzdem habt Ihr uns das angetan? Und die ganze Zeit über geschwiegen?” stünde dann im Raum.

Die Amerikaner als Hauptsiegermacht wissen alles und verfügen über die nötigen Beweise. Da Amerika jedoch auf Israel Rücksicht nehmen muß, außerdem eine starke jüdische Lobby im Land hat, ist es mehr als unwahrscheinlich, daß die Meldung aus den USA kommen würde. Außerdem würde auch hier die Frage nach der Glaubwürdigkeit von Freundschaft und Zusammenarbeit auftauchen.

Die letzte Möglichkeit ist die ehemalige Sowjetunion, das heutige Rußland. Sowjettruppen haben die Vernichtungslager befreit und zeitweise als Internierungslager weiterbetrieben. Den Sowjettruppen sind alle Unterlagen in die Hände gefallen, alle verbliebenen Gefangenen. Sie haben auch die mobilen Gaskammern erbeutet, zumindest ihre Überreste. Sie dürften damit die Vorgänge am besten kennen und über alle erforderlichen Beweise verfügen. Die Sowjetunion war bis 1990 im gegnerischen Block, sie hatte demnach keinerlei Veranlassung, den Deutschen die Wahrheit zu sagen. In der anschließenden Jelzin-Zeit hatte der Staat andere Probleme als geschichtliche Richtigstellungen. Rußland unter Putin wäre der einzige Staat, der heute eine solche Meldung herausgeben könnte, ohne das Beziehungsgeflecht mit den Deutschen zu zerstören.

Ich gebe allerdings zu, daß Rußland daran wenig bis gar kein Interesse hat. Die Nachkriegsordnung würde zwar nicht gestört, aber die Wahrheit, so sie eine andere sein sollte, würde internationale Reaktionen hervorrufen, die diplomatisch schwer beherrschbar sein würden.

Gehen wir trotzdem davon aus, daß eine Pressekonferenz in Moskau stattfindet, bei der, mit entsprechenden Beweisen unterlegt, vorgetragen wird, daß es den Holocaust nie gegeben habe und die Zahl der jüdischen Opfer 300.000 betrüge.

Es wird keinen Aufschrei in der Welt geben. Die weltweit führende Nachrichtenagentur, Reuters, ist zufällig in jüdischem Besitz. Was Reuters nicht bringt, steht nicht in den Zeitungen, zumindest nicht ganz vorne. Die Tagesschau wird nicht darüber berichten, auch die sonstigen Nachrichtensendungen werden es vermutlich nicht erwähnen. Nur die “alternativen Medien” erfahren davon, doch das wird als “Fake News” abgetan. Allenfalls in homöopathischen Dosen dringt diese Meldung an die Öffentlichkeit. Diese interessiert sich allerdings mehr dafür, ob es endlich gelingt, Bayern München davon abzuhalten, schon wieder Deutscher Fußballmeister zu werden, als für die Zahl irgendwelcher Leichen aus grauer Vorzeit.

Die Holocaust-Museen werden weiterhin besucht werden. Kaum ein Besucher ist heute noch persönlich betroffen, für die meisten Menschen ist das der Grusel einer Geisterbahn. Es liegt eben zu weit zurück, zudem hat man bereits alles darüber gelesen und im Fernsehen gesehen. Die Bücher mit Geschichten über den Holocaust haben sich gut verkauft, auch wenn sich später herausgestellt hat, daß der herzzerreißende Erlebnisbericht von einem Autor stammt, der den ganzen Krieg sicher in der Schweiz verbracht hat. Vom Hohepriester der Auschwitz-Religion, Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel, existiert kein einziges Photo, das eine Auschwitz-Nummer auf seinem Unterarm zeigt. Jene, die er angegeben hat, gehörte einem Lazar Wiesel, die Nummer, die angeblich sein Vater bekommen haben soll, ist die eines Abraham Wiesel. Die Wahrscheinlichkeit ist demnach hoch, daß der “Augenzeuge” niemals in Auschwitz gewesen ist. (Google verrät das, wenn man nach “Elie Wiesel Auschwitznummer” sucht.) Das Übelste, was diesem Herrn Elie Wiesel zugestoßen ist, hat ihm sein Glaubensbruder Bernie Madoff angetan: einen Großteil seines dank der Auschwitz-Geschichten erlangten Vermögens abgenommen.

Israel wird weiterhin Zehntausende jugendliche Juden nach Auschwitz schicken, als eine Art moderner Jugendweihe, um zu erleben, was jüdisch sein bedeutet. Das “Tagebuch der Anne Frank” ist übrigens nicht betroffen, sie starb in Bergen-Belsen an Typhus, ist also nie nach Auschwitz und in den russischen Bereich gelangt.

In Merkeldeutschland würden noch nicht einmal die Holocaust-Prozesse platzen. Das Gesetz spricht von “Leugnung”, und leugnen ist ein Glaubensdelikt, nicht das Anzweifeln geschichtlicher Ereignisse. Wer den Geßler-Hut nicht grüßt, wird bestraft, ganz egal, was an Wahrheitsgehalt dahintersteckt. Aus diesem Grund lehnen Gerichte auch jedwede Beweisanträge ab, denn Glaube ist nicht beweisbar.

Ich habe in den viereinhalb Monaten des Jahres 2017 im Fernsehen nur eine einzige Dokumentation über Adenauer gesehen, während über Hitler, Nationalsozialismus, Holocaust und Zweiter Weltkrieg praktisch täglich berichtet wird. Konrad Adenauer war zwei Jahre länger Kanzler als Hitler, und während seiner Amtszeit sind Dinge beschlossen worden, die uns heute mindestens so stark betreffen wie der Zweite Weltkrieg. Adenauer hat 1957 die kapitalgedeckte Rente auf das Umlageverfahren umgestellt. Das heißt, das, was Sie heute in die Rentenkasse einzahlen, bekommt morgen Ihre Mutter als Rente überwiesen – abzüglich der Verwaltungskosten, natürlich. Von den Summen, die Sie laut Rentenauskunft einbezahlt haben, ist dank Adenauer nichts mehr da, kein einziger Cent.

Der deutschen Rentenkasse könnten heute die meisten Firmen im DAX gehören, denn bei der Kapitaldeckung hätte das Geld irgendwo angelegt werden müssen. Stattdessen gehören diese Firmen fast alle ausländischen Aktionären. Mit dem Umlageverfahren hat Adenauer 1957 die Renten erhöhen können und bei den Wahlen die absolute Mehrheit eingefahren. Adenauer hat die “Gastarbeiter” als Lohndrücker ins Land geholt, unter Adenauer sind die ersten Türken ins Land gekommen. Adenauer hat die “Sozialabkommen” abgeschlossen, dank derer anatolische Großfamilien auf Kosten deutscher Krankenkassen behandelt werden, weil ein einziger ihrer Ableger hier in Deutschland versichert ist – und das funktioniert auch dann, wenn der Versicherte Hartz IV bezieht und keine eigenen Beiträge leistet.

Ach, das haben Sie nicht gewußt? Es ist ja auch viel wichtiger, daß Sie wissen, was Hitlers Leibarzt so verschrieben hat, wohin Eva Braun gereist ist, welche Künstler als “entartet” bezeichnet werden und mit wem Hitler in Bayreuth Wagners Opern gelauscht hat. Die strategischen Fehler der Wehrmacht im Kursker Bogen sind ungleich wichtiger als die strategischen Fehler Adenauers, die uns heute die Rente kosten. Und wir müssen alles über den U-Boot-Krieg im Atlantik wissen, aber nichts über die “Gastarbeiter”, die sich auf Löhne und Gehälter der Deutschen ausgewirkt haben. Wir sprechen davon, daß Merkel die Schleusen geöffnet hat, doch das ist bereits bei Adenauer passiert.

Nehmen wir an, die Russen machen es tatsächlich, sie öffnen ihre Archive, legen die Beweise vor und den Holocaust hat es nie gegeben. Würde das für einen einzigen Juden Rechtsunsicherheit in Deutschland bedeuten? Nein, höchstens die “Leute, die noch nicht solange hier wohnen”, die muselmanischen Zuwanderer, würden aufhorchen und es den Juden um die Ohren hauen. Die Deutschen interessieren sich mehr für das nächste Bier und das Wetter am Wochenende.

Wir leben nicht mehr in den 50ern, die meisten ehemaligen NSDAP-Mitglieder sind tot, und jene Menschen, die eine NSDAP neu gründen wollen, sind politisch weniger gefährlich als jene, die heute an den Schalthebeln der Macht sitzen. Wir brauchen uns nicht vor “Nazimethoden” zu fürchten, die irgendwelche “Rechtspopulisten” einführen wollen, die “Nazimethoden” werden längst praktiziert. Meinungsunterdrückung, gleichgeschaltete Medien, politische Gefangene, Denunzianten – alles schon mal dagewesen, und es ist nicht das Gute, das wiedergekommen ist.

Adolf Hitler war kein Unschuldslamm, doch er ist zum Sündenbock befördert worden, dessen ständige Medienpräsenz vom Versagen der heutigen Regierung ablenken soll. Die einstige Volksgemeinschaft ist zu einer Umvolkungs-Gemeinschaft verkommen. Deutsche haben weniger Rechte als andere Völker, begründet wird das mit dem diffusen “Hitler”, der in den Medien dargestellt wird. Der Holocaust dient als Knüppel, der eine Verantwortung für etwas erzwingen soll, was lange vor der Geburt der meisten heute lebenden Deutschen stattgefunden hat.

Unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern sollen schuld gewesen sein? Dann gehen Sie doch mal zu Ihrer Nachbarin und sagen sie ihr, daß sie schuld sei an den vielen Ausländern im Land, sie habe schließlich Merkel zugelassen. Und Ihr Nachbar ist schuld, wenn Saudi-Arabien Waffen geliefert bekommt. Ihr Postbote hat deutsche Soldaten nach Afghanistan geschickt. Ja, das wäre zum Lachen, doch genau das ist es, was das offizielle Deutschland unseren Eltern, Großeltern und Urgroßeltern vorwirft.

Glauben Sie, daß es diese Verblendeten interessieren würde, wenn in Moskau auf einer Pressekonferenz, die kaum jemand beachtet, erklärt wird, der Holocaust habe nie stattgefunden? Die “Dokumentationen” über Hitler, Zweiter Weltkrieg, Nationalsozialismus usw. laufen weiter. Die Geschichtsbücher werden nicht umgeschrieben. Die Schüler fahren weiter nach Dachau und zu anderen Gedenkstätten, die Welt pilgert in die Gruselkabinette.

Der Vorwand, der alles andere überdeckt, ist so bequem. Das Versagen der Demokraten, eine Wirtschaft, die Ausländern gehört, Traditionskonzerne, die Englisch als Verkehrssprache benutzen, gesammelte Vorurteile statt Informationen, Parolen statt Erziehung – das wird nirgendwo zugegeben. Nach Hitler waren die Verwüstungen äußerlich sichtbar. Ich bin kurz nach der “Wende” mit einem “Autoatlas der vier Besatzungszonen Deutschlands”, gedruckt 1947, durch die in den letzten Zügen liegende DDR gefahren. Jede dort eingezeichnete Straße war noch vorhanden, es hat keine neuen Straßen gegeben. In den drei Westzonen hingegen habe ich aktuellere Straßenkarten benötigt.

Wir sind zur DDR geworden, wir verbrauchen unsere Substanz. Statt der Parolen zum Aufbau des Sozialismus bekommen wir Parolen über Multikulti vorgesetzt. Statt die Waren an die große Sowjetunion zu liefern, verschenken wir die Produkte unserer Arbeit an jeden, der aus der ganzen Welt herbeieilt und die Hand aufhält. Deutschland liefert Tribute an die ganze Welt, denn nichts Anderes bedeutet der Titel des Exportweltmeisters. Wir bekommen dafür Geld, doch dieses Geld hat keinen wirklichen Wert. Aber das interessiert die Leute nicht, sie empfinden sogar einen gewissen Stolz auf die Exportüberschüsse.

Ein derart desinteressiertes Volk wird sich auch nicht für die Pressekonferenz in Moskau interessieren. Und selbst, wenn Israel, wenn die Juden jeden Pfennig zurückbezahlen müßten, den sie für den Holocaust erhalten haben, hat das keinen wirklichen Wert. Wir würden nur ein wenig Geldillusion erhalten, noch mehr Bits und Bytes, für die wir schon jetzt keinen Gegenwert erhalten, denn sonst hätten wir diese Exportüberschüsse nicht. Ganz davon abgesehen, wer verdient dieses Geld, das wir erwirtschaften? Es geht an die Aktionäre der großen Firmen, an Ausländer.

Die Gewerkschaften haben übrigens denselben Fehler gemacht wie Adenauer. Sie standen vor der Wahl des Miteigentums oder der Mitbestimmung. Gewählt haben sie die Mitbestimmung, Pöstchen für Gewerkschaftsfunktionäre, statt Miteigentum, Kapitalvermögen für die Arbeitnehmer. Nein, das hört man auch nicht im Fernsehen. Reichsjägermeister Herrmann Göring ist viel wichtiger…

Damit kann ich die Frage beantworten. If…? Nothing changes! Es würde sich nichts ändern. Eine neue Wahrheit macht ein träges Volk nicht frei. Sie hilft keinen Leuten, die sich für die neue Wahrheit nicht interessieren. Stecken wir unsere Nasen lieber in den nächsten Aldi-Prospekt, da kann man echt ein paar Euros sparen…

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