Gender-Wahn angeprangert

On June 10, 2016, in Dekadenz, Gender, by admin

Gender-Wahn angeprangert

POTSDAM. Der Brandenburger AfD-Abgeordnete Steffen Königer hat mit einer vielbeachteten Rede die Debatte um sexuelle Vielfalt aufs Korn genommen. In einer knapp dreiminütigen Ansprache im Potsdamer Landtag sagt der 43jährige eigentlich nur, daß seine Fraktion einen Antrag von Grünen und Linken ablehne. Doch die Begrüßung hatte es in sich.

Königer begann seine Rede mit den Worten: „Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Schwule, sehr geehrte Lesben.“ Danach begrüßte er mehrere Dutzend „sexuelle Minderheiten“ wie Inter- und Transsexuelle, Androgyne und Bi-Gender in allen szenetypischer Schreibweisen mit Sternchen oder Unterstrichen. Das Video von Königers Auftritt wurde im Internet zum Renner. Alleine auf der Facebookseite der AfD Brandenburg wurde es schon 150.000 mal angeschaut.

 

AfD-Fraktion lehnt inhaltsleeren rotrotgrünen Aktionsplan ab

 

Die AfD-Fraktion im Landtag von Brandenburg spricht sich gegen den „Aktionsplan für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, für Selbstbestimmung und gegen Homo- und Transphobie in Brandenburg“ aus.

„Wir lehnen diese übersteigerte Klientelpolitik ab. Mit Ideologie erreicht man keine Gleichberechtigung und baut keine Diskriminierung ab“, sagt der sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, Steffen Königer.

Während der Debatte im Landtag hatte Königer in seiner Rede zur Begrüßung 60 mögliche Geschlechter-Bezeichnungen aufgezählt. „Damit wollte ich niemanden beleidigen, sondern den ideologischen Irrsinn des rotrotgrünen Aktionsplans deutlich machen“, unterstreicht Königer.

„Die Reaktionen mancher Abgeordneten der anderen Parteien, von denen sich einige bei meiner Rede das Lachen nur mit Mühe verkneifen konnten, zeigt mir, dass ich mit der Aufzählung  offenbar zum Nachdenken angeregt habe.“

Der von SPD, Linkspartei und Bündnis 90/Die Grünen eingebrachte Aktionsplan soll nach Angaben der Antragssteller „die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von Lesben, Schwulen, bi-, trans-, intersexuellen und queeren (kurz LSBTTIQ*) Menschen“ in Brandenburg verbessern – halt Gender-Wahn

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