Kölle Alaaf

D_buntgenugKaum haben tausend nahöstlich-nordafrikanisch aussehende Männer in Köln mehr als hundert Frauen gejagt, begrabscht und misshandelt, da heißt es gleich wieder voreilig, in Köln hätten tausend nordafrikanisch-nahöstlich aussehende Männer mehr als hundert Frauen gejagt, begrabscht und misshandelt. Tut sich da nicht ein neuer Abgrund an Islamophobie auf? Nur weil über hundert Frauen als Zeugen aussagen, sie seien von nordafrikanisch-nahöstlich aussehenden Männern gejagt, begrabscht und misshandelt worden, sollen wir glauben, dass sie von nordafrikanisch-nahöstlich aussehenden Männern gejagt, begrabscht und misshandelt wurden? Dabei handelt es sich doch um Zeugenaussagen von Frauen, die es offensichtlich versäumt haben, sich eine Armlänge von fremden Männern entfernt zu halten, wie es ihre Bürgermeisterin so überaus klug fordert.

Was wissen wir denn Genaues? Wer waren diese Männer wirklich? Sicher, es gibt bisher keine Zeugenaussagen, die unter den Grabschern animistische Pygmäen oder buddhistische Ostasiaten entdeckt hätten. Betrunkene Norweger wurden auch nicht gesichtet. Aber kann man das im Dunkeln so genau erkennen? Und was sagt das schon! Soll man frauenjagende, grabschende und misshandelnde Männer allein nach ihrem Aussehen beurteilen? Was weiß man denn über ihre inneren Werte? Ihre Ängste, ihre Sorgen? Sind sie nicht womöglich verzweifelte Seelen? War ihr Grabschen nach den Frauen im Grunde nicht der missverstandene Hilferuf frustrierter und verwirrter Seelen in einer menschlich kalten Umgebung? Sollte man sie nicht bedauern und betreuen anstatt sie strafrechtlich zu verfolgen oder gar des Landes zu verweisen?

Und haben die Frauen die Übergriffe nicht selbst provoziert? Allein schon durch ihre Anwesenheit bei ausgelassenen Silvesterfeiern? Warum haben sie sich nicht ein Beispiel an ihren afghanischen Geschlechtsgenossinnen genommen? Bei den Taliban hätte es sowas nicht gegeben. Da bleibt die Frau auch an Silvester daheim im Harem. Oder wenn sie rausgeht, dann in Begleitung eines männlichen Beschützers. Man weiß doch, wozu Männer in der Lage sind. Oder wenn sie mal allein raus müssen, dann im Ganzkörperschleier, der signalisiert: Ich bitte höflichst, von sexuellen Belästigungen abzusehen.

Wird es nicht Zeit, dass sich unsere Frauen im Sinne einer politisch korrekt verstandenen Integration an die textilen Sitten der Herkunftsländer unserer Neumitbürger anpassen? Ist es denn so unzumutbar, vor dem Verlassen des Hauses eine Burka anzulegen, sich beschützender männlicher Begleitung zu versichern und drei Schritte hinter dem Herrn und Meister herzulaufen? Sollte uns die Integration das nicht wert sein?

Und selbst wenn man davon ausgeht, dass es in diesem Falle nahöstlich-nordafrikanische Männer waren, die unsere leichtfertig westlich gekleideten Mädchen gejagt, begrabscht und misshandelt haben: Ist es im Sinne unserer Einwanderungspolitik wirklich sinnstiftend oder auch nur zweckdienlich, die Übergriffe so exklusiv einer Gruppe moslemischer Männer zum Vorwurf zu machen? Zeigt sich da nicht das hässliche Gesicht eines westöstlichen Kampfs der Kulturen?

Sieht die Wahrheit nicht ganz anders aus? Sind in Wirklichkeit nicht alle Männer Schweine, unabhängig von Religion oder Kulturzugehörigkeit? Sind sie nicht alle potenzielle Vergewaltiger? Ist nicht der Mann als Gattung das gefährliche Geschlecht und nicht nur der sexuell frustrierte Nahöstler? Müsste man nicht sagen: Es waren Männer, basta! Diese von Hause aus fiesen Kerle! Wäre das nicht die integrationspolitisch korrekte und genderpolitisch zeitgemäße Lagebeschreibung?

In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein dreifach donnerndes Kölle Alaaf. Oder auch Helau, falls sich die Sache demnächst anderswo wiederholt.

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