Ist die Deutsche Bank das nächste Lehman?

Auf den Tag genau, am 9. Juni, nur sieben Jahre nach dem Lehman-Downgrade, hat S & P das Rating der Deutschen Bank auf BBB+ gesenkt. Drei Monate nach dem 9. Juni 2008 hat Lehman-Brothers Insolvenz anmelden müssen. Könnte der Deutschen Bank das gleiche Schicksal blühen? – fragt notquant.com (Kolonialenglisch).

Im März diesen Jahres bereits hat die DB den Stresstest nicht bestanden und mußte Kapital nachschießen.

Im Mai wurde Anshu Jain mehr Macht und zusätzliche Authorität im Vorstand verliehen. In Zeiten einer Krise geschehen solche Machterweiterungen häufig bei der Executive.

Am 5. Juni verpaßte Griechenland die Zahlung an den IWF. Das Ausfallrisiko für all seine Schulden gilt akuter als je zuvor. Wenn dies passiert, wird es für die Deutsche Bank gravierende Auswirkungen haben.

Am 6./7. Juni: (unmittelbar im Anschluß an den Zahlungsverzug Griechenlands) geben zwei CEOs der Deutschen Bank ihr Ausscheiden aus dem Unternehmen bekannt. Anshu Jain wird Ende Juni zurücktreten. (Nur einen Monat nachdem Jain neue erweiterte Befugnisse erhalten hat). Jürgen Fitschen tritt im Mai nächsten Jahres ab.

Am 9. Juni senkt S & P das Rating der DB auf BBB+. Drei Stufen über “Müll”. (BBB+ ist sogar noch niedriger als das Lehman-Downgrade – das seinem Zusammenbruch nur 3 Monaten vorausging).

das ist die Derivativ - bombe, die alles zerstoeren wird!

Das ist die Derivativbombe, die alles zerstören wird!

Um die Margen zu halten, hat die Deutsche Bank in hochriskanten Anlageklassen jongliert. Sie sitzt auf mehr als 75 Billionen Dollar Derivatewetten – zwanzig mal größer als das deutsche BIP. Das Derivatevolumen von J.P. Morgan umfaßt (nur) 50 Billionen.

Bei einem Ausfall Griechenlands könnte die Derivate-Bombe der Deutschen Bank weltweit zuerst platzen und das globale Ponzi-Spiel explodieren lassen. Wieder einmal trügen die Deutschen Schuld an einer weiteren Welt-Katastrophe.

Mit zwei Weltkriegen mit 60 Millionen Toten wurde der Untergang schon zweimal geplant fast erreicht, nach einem Holocaust, dessen tatsächliche Tötungszahlen hier nicht untersucht werden sollen, weil jeder Tote einer zuviel gewesen wäre, hätten die Deutschen dieses Mal das Buhmann-Etikett für ein unaussprechlich größeres Desaster am Hals. Welche Nation würde von einer solchen Last nicht endgültig erstickt?

Fest steht, die Derivate-Bombe wird hochgehen – egal von wem das ausgelöst wird. Das Unheil wird weltweit sämtliche Vermögenswerte treffen. Wenn das Ereignis durch die Deutsche Bank ausgelöst wird, kommt für die Deutschen zum Vermögensverlust die moralische Last hinzu. Die Welt wird uns verdammen. Selbst wenn die Deutsche Bank nur Opfer eines anderen Ereignisses wird, werden deren Derivate von 75 Billionen Dollar in Rauch aufgehen. Keine andere Bank in der BRiD wird das überstehen. Auch nicht der Staat, wenn das 20-fache des BIP schlagartig vernichtet wird. Die Inflation von 1923 oder der schwarze Freitag von 1929 waren Peanuts dagegen.

Ganz gleich, was man in den kommenden Wochen in Sachen Griechenland an Währungsmanövern und anderen Klimmzügen veranstaltet, die Stunde der Wahrheit wird nicht lange auf sich warten lassen – auch wenn zunächst viele glauben mögen, mit dem rettenden Währungsmanöver sei das Schlimmste überstanden. Nichts wird überstanden sein. Die 75 Derivate-Billionen verschwinden dadurch nicht; auch nicht die Staatsverschuldung der BRiD von explizit 10 Billionen Euro.

Sicherheiten gibt es keine. Auf das Gold im Keller der Fed hat Schäuble keinen Zugriff. Was bleibt, sind die Spargelder von 4 Billionen Euro. Wie schnell diese verdampfen, kann sich jeder leicht ausrechnen.

Machen wir uns nichts vor: das Ereignis wird schlagartig geschehen, es wird jeden treffen, und keine politische Entscheidung kann das entstehende Chaos beheben. Kein Ersatzgeld hat dann irgendeine Chance auf ein neues Vertrauen. Es braucht viel Zeit, um ein solches Geld-Vertrauen wieder herzustellen. Bis dahin wird jeder darauf angewiesen sein, durch Tauschhandel sein Überleben halbwegs zu sichern. Die Frist, sich darauf vorzubereiten, wird mit jedem Tag kürzer. Sie brauchen Vorräte zum Tauschen, Werte zum Tauschen und lebensnotwendige Dinge und Nahrungsmittel im Vorratskeller. Was wichtig ist und worauf es ankommt, steht hier.

Wer sich jetzt nicht vorbereitet, für den heißt es dann nur: verhungern oder plündern.

Pastor Lindsey Williams rät:

Was auf nationaler Ebene nicht vermieden werden kann, kann jeder selbst für seine Familie und sich selbst regeln. Erste Regel: sich von jedem sekundären Ereignisauslöser befreien. Dazu gehören: die Aufbewahrung der wesentlichen physischen Güter unter persönlicher Zugriffsmöglichkeit, Sicherung langfristiger Nahrungsmittelversorgung, tauschfähige Waren, geldwerte Waren, nutzen Sie die letzte Gelegenheit zur umfassenden Gesundheitsvorsorge, halten Sie sich fit, planen Sie, Ihre Wohnung vor unerwünschten Besuchen zu sichern. Ganz gleich, was in Griechenland passiert, die unsweichliche finanzielle Entwirrung ist mit nichts vergleichbar, was die Geschichte unseres Planeten bisher erlebt hat.

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