So läuft das, wenn der Euro und der Dollar immer mehr an Wert verlieren und man auf einen gigantischen Berg dieser Währungen sitzt. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) muss für das 1. Quartal einen hohen Verlust ausweisen. Der Wechselkursverluste auf Devisenbestände beläuft sich auf 41,1 Milliarden Franken, der durch Kursgewinne bei Wertschriften von 9,9 Milliarden Franken und Zins- und Dividendenerträge von 1,9 Milliarden Franken etwas gemildert wurde. So ergibt sich per Saldo insgesamt ein Verlust von 30 Milliarden Franken. Das Kapital der SNB reduzierte sich dadurch von 86,3 Milliarden auf 56,3 Milliarden. Noch so zwei Quartale dieses Jahr und die SNB ist pleite!

Der Devisenbestand hat sich im Vergleich zu 2014 von 516,7 Milliarden Franken auf 537,8 Milliarden Franken erhöht. Eine unfassbare Summe. Statt das Risiko des Kursverlustes zu minimieren und die Fremdwährungen abzubauen, wurde es erhöht! Ausserdem, statt Dollars und Euros zu kaufen, die ständig an Wert verlieren, wäre es sinnvoller mit diesem Geld etwas zu kaufen, was wertbeständiger ist. Wieso nicht einen Staatsfonds damit finanzieren, so wie die Norweger es schon lange machen? Der “Oljefondet” ist der grösste Staatsfonds der Welt mit einem Volumen von rund 783 Milliarden Euro Stand Ende 2014. Damit werden die Öleinnahmen investiert, um für die Zeit vorzusorgen, in der die Ölreserven der Nordsee zur Neige gehen.

Die Schweiz sollte auch so eine “Vorsorge” für die Zukunft einrichten, die dem Volk zugute kommt und auch noch Rendite bringt, statt auf einem Berg an Euros und Dollars zu sitzen, der ganz bestimmt vom Wert her dahinschmilzt, wie Schnee in der Frühlingssonne. Was sind das für inkompetente “Währungshüter” bei der SNB? Arbeiten offensichtlich nicht im Interesse der Schweiz, sondern fremden Mächten. Jetzt rächt sich die Kursstützung des Euros der letzten drei Jahre. Wieso muss die Schweiz den Euro retten, der nicht zu retten ist? EZB-Draghi druckt 60 Milliarden Euro pro Monat, um den Kollaps der Eurozone zu verhindern … meint er. Ist doch klar, der Euro wird inflationiert und so wird der Verlust der SNB dieses Jahr weiter steigen.

Aber die Macher bei der SNB sind nicht nur inkompetent und vertreten fremde Interessen, sie rauben auch den Schweizern die Rente, wegen dem Negativzins der eingeführt wurde. Die Pensionskassen im Land, in die jeder Arbeitnehmer der Schweiz einzahlen muss, sind in Schwierigkeiten. Das gesparte Rentengeld wird immer weniger, statt Zinsen abzuwerfen. Deshalb haben einige Pensionskassen überlegt, einen Teil ihres Rentengeldes anstatt auf dem Konto als Bargeld in einem Tresor zu lagern. Nur, die Banken weigern sich das Guthaben in Noten auszuzahlen, auf Weisung der SNB. Die Schweizerische Nationalbank will nicht, dass Bargeldhortung zur Umgehung von Negativzinsen benutzt wird. Dadurch könnten die währungspolitischen Massnahmen wirkungslos werden, heisst es.

Mit Bargeld entgleitet den Bankstern die Kontrolle und deshalb hassen sie es, wollen sie es abschaffen.

Damit ist wieder bewiesen was ich schon lange sage, wer Geld einer Bank gibt und dort ein Guthaben hat, dem gehört es nicht mehr, denn man kann nicht mehr frei darüber verfügen. Sogar den Pensionskassen wird die Barauszahlung des Guthabens verweigert. Wieso soll man bei Negativzinsen überhaupt Geld der Bank geben, wenn es dadurch weniger wird? Der ganze Zweck einer Bank erübrigt sich damit. Ist doch besser es in Bar zu Hause zu haben. Denkste, die kriminellen Zentralbanker und ihre Helfershelfer bestimmen selbstherrlich: “Dein Guthaben gehört nicht Dir und wir sagen ob, wann und wie viel wir Dir auszahlen”. Man wird gezwungen, statt echte Noten als Zahlungsmittel zu halten, unsichtbares elektronisches Geld zu benutzen. Dadurch wird mit dem Minuszins sogar ungestraft Diebstahl begangen. Das Geld- und Bankensystem ist staatlich sanktionierter Betrug, das wissen wir schon lange … nur niemand unternimmt was dagegen.

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