Birgit Kelle: Gender Mainstreaming will an unsere Kinder

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Birgit Kelle in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“

BERLIN. Die Publizistin Birgit Kelle hat eine öffentliche Diskussion über Gender Mainstreaming in Deutschland gefordert. Bislang habe es hierzulande keine wirkliche Debatte über die offizielle Einführung der Gender-Ideologie gegeben, kritisierte Kelle im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT.

„Bis heute gibt es keine demokratische Legitimation für ein Projekt, das auf völlige Umgestaltung aller unserer Verhältnisse abzielt. Stattdessen wurde Gender Mainstreaming am Volk vorbei von oben oktroyiert – von der Ebene der Vereinten Nationen aus über die EU und dann die Bundesregierung.“ Würde aber öffentlich in Frage gestellt, ob die Bürger das alles wirklich wollten, würde sich Gender Mainstreaming in kürzester Zeit von selbst erledigen, vermutete die Publizistin.


Gender Gaga Birgit Kelle    Bühne frei für das Ampelweibchen und andere Absurditäten.  Heute schon über Ihr Geschlecht nachgedacht? Gender Mainstreaming - die Vielfalt der Geschlechter - ist überall und in aller Munde. 20 Jahre lang hat sich diese absurde Ideologie unbeobachtet durch alle Hierarchieebenen gearbeitet - und jetzt haben wir den Salat. Gleichstellungsbeauftragte, Kirchen, Unternehmen, Ämter - alle haben sich des Themas angenommen.  Wir gendern jetzt Spielplätze, Ampeln, Toiletten, Studiengänge, die deutsche Sprache und sogar die Bibel.  So langsam schwant immer mehr Bürgern, dass dies alles von zweifelhaftem Sinn und Nutzen ist, dafür aber zielsicher Steuergelder vernichtet. Aber es gibt auch positive Aspekte: Selten hatte eine Ideologie mit Weltverbesserungsanspruch einen derart großen Unterhaltungsfaktor. Und deswegen hat Gender Mainstreaming es verdient, als das betrachtet zu werden, was es ist: eine große Satireshow. Bühne frei!  Birgit Kelle, die Expertin mit spitzer Feder, hat ein fundiertes und unterhaltsames Sachbuch vorgelegt, das die Augen für so manche, noch wenig bekannte Tatsachen zum Thema Gender Mainstreaming öffnet.  Ein Buch über die absurden Auswüchse des Gender Mainstreamings und dessen Folgen. Gebunden, 192 SeitenGender Mainstreaming dürfe nicht mit Frauenförderung oder Gleichstellung verwechselt werden, betonte Kelle. Dies diente lediglich als Deckmäntelchen, um zu verschleiern, worum es wirklich gehe.

Familie ist Keimzelle der Freiheit

 

„Denkt man Gender Mainstreaming zu Ende, läuft es auf eine Zerstörung unserer kulturellen Prägung hinaus. Alles, was wir für richtig und normal halten, soll in Frage gestellt werden. Und Gender Mainstreaming will letztlich an unsere Kinder heran“, warnte die Publizistin. Diesen solle beigebracht werden, daß alles möglich sei und nichts mehr gelte.

„Denn wo alles möglich ist – da gilt natürlich keine Moral, keine Kultur, keine Tradition mehr. Auch Familie gilt dann nichts mehr, weil Familie dann alles sein kann.“
Eine stabile Familie sei aber die Keimzelle der Freiheit. „Denn diese Verbindung aus Mann und Frau, aus der ein Kind entsteht, ist die natürlichste Bindung der Welt, die auch ohne Staat, Grundgesetz oder Religion funktioniert. Wird diese Zelle zerstört, entsteht eine Gesellschaft von Individuen, die dann völlig auf Staat und Gesellschaft angewiesen sind.“

Nach ihrem Verkaufserfolg „Dann mach doch die Bluse zu“ 2013 hat Kelle gerade ihr neues Buch „Gender Gaga. Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will“ veröffentlich. Das Werk sorgte bereits vor Erscheinen für heftige Kontroversen.

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