Die Schweiz ist das einzige Land auf der Welt, in der die Bevölkerung aktiv die Politik und die Gesetze mitbestimmen kann. Dazu gibt es die Instrumente des Referendum und der Initiative. Mit einem Referendum können die Wähler ein neues Gesetz verhindern. Mit der Initiative ein neues Gesetz in Kraft setzen. Heute konnten die Wahlberechtigten der Schweiz über drei Initiativen abstimmen. Erstens: Die Initiative der Vereinigung Umwelt und Bevölkerung (Ecopop) verlangt, dass die Zuwanderung auf 0,2 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung beschränkt wird. Das sind rund 16’000 Personen, etwa ein Fünftel der heutigen Zuwanderung. Zweitens: Die Initiative “Rettet unser Schweizer Gold” verlangt, dass die Nationalbank mindestens 20 Prozent ihrer Aktiven in Gold halten muss. Das Gold der Nationalbank müsste in der Schweiz gelagert werden und dürfte nicht verkauft werden. Drittens: Die Initiative “Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre” verlangt die Abschaffung des Systems der Pauschalbesteuerung für reiche Ausländer, die dadurch erheblich weniger Steuern zahlen als Einheimische.

Nach dem die Stimmlokale um 12:00 Uhr geschlossen haben zeigen die ersten Resultate, die Schweizer haben dreimal NEIN gesagt. Die Forderung aller drei Initiativen wurden abgelehnt. Die Initiatoren der Ecopop und der Goldinitiative sind sogar brutal abgestraft worden, mit bis zu 74 Prozent und 78 Prozent jeweils NEIN. Von wegen fremde Vögte!!!

Das heisst für mich, die Mehrheit der Schweizer ist leider so blöd und will weiter vom Ausland überrannt und fremdbestimmt werden. Die Chance ist vertan worden, den Landesverrätern in der Regierung und im Establishment die rote Karte zu zeigen. Die Schweizer sind einerseits den Angstmachern auf den Leim gegangen, andererseits haben die Initiatoren aber auch werbemässig grosse Fehler begangen. Es wurde nicht klar hervorgehoben, es geht um Fremdbestimmung und sich mit einem Ja davon befreien zu können.

Warum fremdbestimmt? Weil durch die ungezügelte Einwanderung das Verhältnis zwischen Schweizern und Ausländern sich immer mehr nachteilig verändert. Die Schweiz ist jetzt schon das Land mit dem höchsten Ausländeranteil in Europa von über 24 Prozent!!! Alleine in den letzten Jahren sind fast 1 Million neue zugewandert. Vor 100 Jahren lebten 3,3 Millionen Menschen in der Schweiz, heute sind es über 8 Millionen. Dadurch wird die Infrastruktur und die Landschaft übermässig strapaziert. Es führt auch zu ganz frechen Auseinandersetzungen, wie zum Beispiel, die “fremde Fötzel” beschweren sich über den “Lärm” der Kirchenglocken, oder über die Kuhglocken, oder über das Geiselchlöpfen, Clausjagen und andere uralte Schweizer Traditionen.

Warum fremdbestimmt? Weil mit der Kursfixierung des Schweizer Franken an den Euro durch die Nationalbank, die Zins- und Währungspolitik der Schweiz durch die EZB in Frankfurt kontrolliert wird. Durch die Annahme der Goldinitiative wäre die SNB gezwungen worden wieder Schweizer Interessen zu verfolgen statt den Euro zu retten. Sie könnte nicht mehr wie jetzt unbegrenzt Euros kaufen und Fremdwährungen in Höhe von 502 Milliarden Franken anhäufen, die ein grosses Risiko darstellen. Ausserdem wäre durch die Repatriierung der im Ausland gelagerten Goldreserven die Schweiz weniger erpressbar und hätte mehr Handlungsspielraum.

Warum fremdbestimmt? Weil es unerträglich ist, dass reiche Ausländer spezielle Steuerprivilegien geniessen, die Schweizer nicht erhalten. Sie zahlen nicht Steuern nach Einkommen und Vermögen, sondern nach Lebensaufwand. So hat Ingvar Kamprad, der Ikea-Gründer, als er in der Waadtländer Gemeinde Epalinges wohnte, durch die Pauschalbesteuerung jährlich nur 45‘000 Franken an Gemeindesteuern, 65’000 Franken an den Krantonsteuern und 55’000 an Bundessteuern gezahlt, bei einem Vermögen von 42 Milliarden Franken. Ein Schweizer mit einem 2000-fachen geringeren Vermögen müsste das gleiche zahlen.

Das Schweizer Wahlvolk hat sich durch die praktisch geschlossene Kampagne der Angstmacherei und Lügerei der TV- und Zeitunsmedien, politischen Parteien, Nationalbank und Unternehmensverbände einschüchtern lassen und dreimal Nein gestimmt. Gratuliere. Damit haben sie Tür und Tor für eine Migrationsflut eröffnet und auch für einen weiteren Ausverkauf der Souveränität und Selbstbestimmung.

Nach so einem Resultat kann man nur noch sagen, “ich gebs auf und ihr bekommt was ihr verdient!

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