Verstoßt den Bösen aus eurer Mitte!

On November 30, 2014, in Pauke, by admin

Ein Gastkommentar

Liebe Leserin, lieber Leser,

Image635529659378011333der Zugezogene wundert sich, Alteingesessene zucken mit den Achseln: Kein Tag vergeht in der Bundeshauptstadt, ohne dass der Polizeibericht verkündet, es sei eine unruhige Nacht gewesen. Am Alexanderplatz gab es Messerstechereien, in Neukölln randalierten Großfamilien, im Görlit­zer Park in Kreuzberg wurde gedealt. Jüngst griffen türkische Barbetreiber zur Selbstjustiz und stachen auf afrikanische Drogenhändler ein, deren Kollegen daraufhin die betreffende Bar verwüsteten.

Die Bürgermeisterin ist überfordert

Eine Tageszeitung schreibt: Im Görlitzer Park werde „zu jeder Tageszeit der Besucher auf jedem seiner Schritte von jungen Männern angespro­chen, die Drogen zu verkaufen haben. Ungerührt stehen sie der Präsenz von Ordnungshütern ge­genüber. Sie verlassen nicht einmal die Wege, wenn Polizeibeamte vorüberlaufen! Das Landes­kriminalamt gab bekannt, dass von den im Jahr 2013 insgesamt 333 ermittelten Dealern – tatsäch­lich dürften weit mehr dort ihr Unwesen treiben – 60 % aus Gambia, Guinea-Bissau, Guinea oder Mali und lediglich 4% aus Deutschland stammen. Die grüne Bezirksbürgermeisterin zeigt sich über­fordert. Mobile Flutlichter sollen die dunklen Stel­len minimieren.

Ein Staat, der nicht schützt, löst sich auf

Der Drogenhandel trägt derzeit ein afrikanisches Gesicht. Es sind die traurigen Nebenfolgen globa­lisierter Armut und Flüchtlingsströme, die in Ber­lin zu besichtigen sind. Vor allem aber zeigt die Zunahme an Rauschgift- und Einbruchsdelikten: Die Zivilgesellschaft braucht einen wehrhaften

Staat, und ohne Bürgersinn kann keine Bürger­schaft gedeihen. Eine Stadtpolitik, die rechtsfreie Räume toleriert, versündigt sich an ihrem Man­dat. Ein Staat – und sei es ein Stadtstaat -, der sei­nen Bürgern nur eine relative, lokal begrenzte Si­cherheit garantieren kann, löst sich auf. Ihm kann man eben prinzipiell nicht trauen.

Eine harte Lektion für die Apologeten der Laxheit

Die Zahlen für Mord, Totschlag, Raub und räu­berische Erpressung sind im letzten Jahr gesun­ken. Hinter der zunehmenden Ohnmacht gegen­über sehr vielen anderen Delikten verbirgt sich indes ein typischer Zug der Zeit: Ordnungsflüch­tigkeit, Scheu vor dem Tabu, Ablehnung alles In­stitutionellen. Eine Gesellschaft, die ihren Na­men verdient, muss um einen kleinen, aber stabi­len Kern unbezweifelbarer Grundsätze gruppiert sein. Woher nehmen, wenn jedes Nein für ver­dächtig und alle Grenze als unbarmherzig gilt? Eine harte Lektion steht den Apologeten der Lax­heit bevor: Wer Tätern Verständnis entgegen­bringt, verhöhnt die Opfer.

Was die Bibel lehrt

„Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte!”, heißt es im 1. Korintherbrief 5,13. Wer diese Anweisung von der christlichen auf die städtische Gemeinde überträgt und auf jeden Übeltäter, unbeschadet der Person und des Herkommens, der weiß, wo alle Toleranz wieder enden muss. Genau dort, wo das Zusammenleben auf dem Spiel steht.

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