Winkler zum 1.September

On August 31, 2014, in Krieg, Lüge, by admin

1. September 2014


Der Krieg, der viele Väter hatteGerd Schultze-RhonhofDer lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg.»Was hat die Generation meines Vaters dazu bewegt, nur zwanzig Jahre nach dem Ersten Weltkrieg Adolf Hitler in einen neuen Krieg zu folgen?«Die Suche des Autors nach einer Antwort führt zu überraschenden Ergebnissen: Es war eine ganze Anzahl von Staaten, die den 2. Weltkrieg angezettelt haben. Zusammenhänge werden deutlich, die bislang schlichtweg übergangen wurden. »Dieser Krieg«, so der Generalmajor a.D. Schultze-Rhonhof, »hat viele Väter«.»Wer sich informieren möchte, hat ein Problem: das meiste, was im Buchhandel angeboten wird, folgt der Version der Siegermächte - und die revisionistische Literatur, die es unter dem Ladentisch auch gibt, neigt dazu, Hitlers Politik zu beschönigen. Kaum jemand weiß, dass Deutschland bis heute vertraglich gebunden ist, sich an die Geschichtsversion der Siegermächte zu halten. (...) Die Verpflichtung Deutschlands, die eigene Geschichte durch eine fremde Brille zu sehen, wurde 1990 vertraglich verlängert! (...) Schultze-Rhonhof erzählt ganz einfach die Geschichte so, wie sie nach heutiger Quellenlage abgelaufen ist. Besonders spannend in diesem Buch ist die Analyse der so genannten Schlüsseldokumente, die in Nürnberg herangezogen wurden, um der Reichsführung und den Generälen eine langfristige Weltkriegsplanung nachzuweisen. (...) Das bisher beste Buch zum Thema, das man besonders auch jüngeren Leuten in die Hand drücken sollte.«Dr. Bruno Banduletgebunden, 650 Seiten, zahlreiche Abbildungen Vor 75 Jahren ist der Zweite Weltkrieg offiziell ausgebrochen. Ein bezahlter Historiker hat in meinem lokalen Käseblättchen von sich gegeben, daß wenigstens diesmal die Schuld eindeutig bei Deutschland liege. Ich glaube, den Namen dieses Mannes sollte man besser der Vergessenheit überantworten. Der Zweite Weltkrieg war zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Jahre im Gange. Japan hat gegen China gekämpft, und amerikanische “Freiwillige” haben die Chinesen unterstützt, mit mehr als nur der wohlwollenden Billigung der US-Regierung. Noch genauer – und das weiß ein Historiker, so er nicht “seriös” ist und die Tatsachen verschweigt – hat der Zweite Weltkrieg am 28. Juni 1919 begonnen, mit der erzwungenen deutschen Unterschrift unter den Versailler Vertrag. Die Schuld am Versailler Vertrag trägt die SPD, die am 9. November 1918 die Republik und die Revolution ausgerufen und damit jegliche deutsche Verhandlungsposition unterminiert hat. Die SPD hat zudem im Januar 1918, im April 1917 und im Juni 1916 Streiks organisiert, welche die Schlagkraft der deutschen Soldaten im Feld geschwächt haben. Wenn man noch weiter zurückgeht, trifft man auf den 30. August 1914, den letzten Tag der Schlacht von Tannenberg. Damals ist der Plan der Entente gescheitert, die deutschen Kräfte im Westen zu binden, während die “russische Dampfwalze” nach Berlin rollt. Das Deutsche Reich hat Stand gehalten, folglich wurde ein neuer Waffengang nötig, um alles Deutsche auszurotten. Gelungen ist das nicht, selbst nach 70 Jahren Umerziehung sind die Kräfte des Guten nur unterdrückt, nicht erloschen. Insofern war der Zweite Weltkrieg kein Erfolg.

Abgesehen von den großen historischen Zusammenhängen hätte der Krieg nicht am 1. September 1939 ausbrechen müssen. Die Stadt Danzig war zu 96% von Deutschen bewohnt, nach dem Selbstbestimmungsrecht der Völker hätte diese Stadt an das Deutsche Reich gehen müssen. Polen hatte das Angebot, im “Polnischen Korridor” eine Volksabstimmung durchzuführen, dank der britischen und französischen Garantien schroff abgelehnt. Das Reich hätte entweder eine exterritoriale Autobahn und Eisenbahnstrecke nach Ostpreußen gewollt, oder, im Fall der Rückgabe des Korridors an Polen, den Polen einen Ostseehafen mit einer gleichfalls exterritorialen Anbindung an Polen gewährt. Stattdessen hat Polen bereits im Frühjahr ’39 teilmobilisiert und die polnische Führung schon Bilder malen lassen, wo sie siegreich durchs Brandenburger Tor reitet. Nun, wir wissen, was Polen von seiner Treue zum Westen gehabt hatte: 50 Jahre Besetzung, sechs von deutscher Seite und 44 von russischer. Briten und Franzosen haben nicht einen Blutstropfen für Polen geopfert. Das ist insofern relevant, als daß die Polen heute glauben, die Amerikaner würden sie beschützen. Bei einem Krieg gegen Rußland sterben die Polen in erster Reihe, so wie sie im Zweiten Weltkrieg gestorben sind.

Noch eine letzte Anmerkung: Die Wehrmacht war bei weitem nicht so gut auf den Krieg vorbereitet, wie und “seriöse” Historiker einreden wollen. Dank der Blitzkrieg-Strategie war Polen am 18. September geschlagen. Danach ging den Deutschen die Munition aus, nur der Vorstoß der Sowjet-Truppen hat den Erfolg abgesichert. Franzosen und Briten hätten zu diesem Zeitpunkt leichtes Spiel gehabt, hätten problemlos das Ruhrgebiet nehmen und die deutsche Rüstungsindustrie ausschalten können. Sie haben es jedoch vorgezogen, sich in den Bollwerken der Maginot-Linie auf das Weihnachtsfest vorzubereiten.

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