Spätestens seit der Veröffentlichung des abgehörten Telefongespräches zwischen Julia Timoschenko und Nestor Shufrych vom 18. März wissen wir, der “Liebling des Westen” ist ein blutdrünstiges Monster das alles russische hasst. Damals sagte sie, sie will Präsident Putin in den Kopf schiessen, Russland mit Atombomben dem Erdboden gleichmachen und in ein verbranntes Feld verwandeln. Sie sagte “wir sollten Waffen nehmen und die verdammten Katsaps (Russen) töten, zusammen mit ihren Anführern.” Mit dem Massaker von Odessa, bei dem 46 Menschen starben, hat sich Timoschenkos Wunsch erfüllt. Sie ist sogar hergegangen und hat die Verbrennung von Menschen gerechtfertigt, als “Schutz administrativer Gebäude” und den Überfall der Nazi-Schergen auf das Anti-Maidan-Lager als “friedliche Demonstration” bezeichnet.

Folgende Fotos zeigen die Brandopfer, so wie sie tot im ausgebrannten Gewerkschaftsgebäude gefunden wurden. Wo ist der Aufschrei und die Verurteilung des Westens jetzt?

Am Freitagabend hatten die Radikalen aus dem sogenannten Rechten Sektor einige Dutzend Anhänger der Föderalisierung in der Ukraine im Gewerkschaftshaus von Odessa blockiert und mit Molotow-Cocktails beworfen. Rund 40 Menschen starben in den Flammen oder beim Sprung aus dem Gebäude. Insgesamt kamen bei den Ausschreitungen in Odessa 46 Menschen ums Leben.

Julia Timoschenko äusserte kein Wort des Bedauerns, keine versöhnlichen Töne um die Lage zu beruhigen, sondern rechtfertigte das Massaker, stellte die Ereignisse völlig falsch dar und hetzt weiter gegen die Gegner des Regimes.

In Odessa konnten wir durchhalten und uns verteidigen, weil Stadtbewohner uns halfen, als eine friedliche proukrainische Demonstration überfallen worden war. Wir konnten auch administrative Gebäude schützen“, sagte Timoschenko am Samstag nach Angaben ihrer Vaterlandspartei. Die bei einem Brand im Gewerkschaftshaus ums Leben gekommenen friedlichen Menschen bezeichnete sie als “Angehörige von Diversionstruppen, die gekommen waren, um Einwohner von Odessa zu töten“.

Eine Person die das Ermorden von eigenen Landsleute als in Ordnung bezeichnet, kandidiert aber für die Präsidentschaft, will am 25. Mai zur Präsidentin aller Ukrainer gewählt werden. Wie können die Menschen der Ost- und Südukraine, welche das Regime in Kiew ablehnen nach dem was sie jetzt in Odessa gesehen und von Timoschenko darüber gehört haben, sie aber wählen? Unmöglich, denn sie wissen was mit ihnen passieren wird. Es gibt keinen Kandidaten den alle Ukrainer akzeptieren und das Land versöhnen kann.

Das Vorgehen des Fascho-Regimes gegen die Bevölkerung der Südost-Ukraine mit Panzern, Helikoptern und Soldaten, plus das Massaker von Odessa, zeugen laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow davon, dass die Bevölkerung der Krim richtig entschieden hat und Russland mit der Wiederangliederung der Krim einen richtigen Schritt getan und die Schwarzmeerhalbinsel vor einem Blutbad bewahrt hat.

Jetzt sehen wir, dass die Handlungen von Präsident Wladimir Putin begründet und richtig waren“, sagte Peskow am Samstag. Auch die Entscheidung der Krim-Bevölkerung, die für einen Beitritt zu Russland gestimmt hat, sei richtig und begründet gewesen. “Wenn Putin damals nicht so entschieden gehandelt hätte und wenn die Krim-Bevölkerung nicht so geschlossen für die Wiedervereinigung gestimmt hätte, hätte es jetzt offenbar auch auf der Krim solches Blutbad und solche Verbrechen geben können.

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