On March 5, 2014, in Analysen zum Zeitgeschehen, Ukraine, by admin

Den Feind erkennen – Zu den Umbrüchen in der Ukraine

 von Rigolf H e n n i g

Drei Monate lang war der Majdan, der mittig gelegene Platz in Kiew, Bühne für die politische Auseinandersetzung zwischen der Regierung und der Opposition in der Ukraine – ähnlich wie die bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen auf dem Tahrirplatz in Kairo.

Es ging darum, ob die Ukraine ein Assoziierungsangebot der Europäischen Union annehmen sollte oder eine millardenschwere Finanzhilfe von Rußland. Die Regierung hatte sich für das russische Angebot entschieden.

Westliche Wühlarbeit

Drei Monate lang hatten nicht weniger als 2200 vom Ausland bezahlte „NROs“ (Nicht-Regierungs-Organisationen) offen und geheim gewirkt, darunter die „Konrad Adenauer-Stiftung“, die aus eben diesem Grund aus Ägypten gefeuert wurde. Zahlreiche „westliche“ Medien hatten sich in das Geschehen gemischt, darunter die FAZ („Frankfurter Allgemeine“) mit einer ganzen Mannschaft.

Viel Geld und Ausrüstung floß an die „Protestierer“, ganze Hundertschaften wurden aufgestellt, durch Nachschub aus der Westukraine verstärkt und generalstabsmäßig auf dem Majdan und an zahlreichen anderen Orten eingesetzt.

Nach Angaben von Victoria Nuland, Staatsekretärin im us-amerikanischen Außenamt („fuck the EU“), hat Washington fünf Milliarden
Das eurasische Schachbrett Bernhard Rode Amerikas neuer Kalter Krieg gegen Russland »Eurasien ist das Schachbrett, auf dem der Kampf um globale Vorherrschaft auch in Zukunft ausgetragen wird.« Zbigniew BrzezinskiBernhard Rode deckt in dieser umfangreichen Studie auf, dass es den USA in Wirklichkeit um die Durchsetzung einer geheimen Jahrhundertagenda geht, deren Hauptziele die Beherrschung Eurasiens und die Kontrolle seiner immensen Rohstoffvorräte sind. Ausführlich geht er dabei auch auf die Denkschulen der angloamerikanischen Geopolitik ein.Erstmals im deutschsprachigen Raum wird in dieser brisanten Analyse Washingtons Geheimplan zur Unterwerfung Russlands aufgedeckt. Ausführlich erfährt das neue »Great Game« - der bis heute andauernde Kampf um die Rohstoffe und Pipelinekorridore Eurasiens - seine Darstellung. Der Autor bezieht in seine Gesamtbetrachtung aber auch die Konfliktherde in den eurasischen Randstaaten - sei es in Afghanistan, Iran, Georgien, der Ukraine oder in den zentralasiatischen Republiken - ein und hinterfragt diese vor der Kulisse dieses »Großen Spiels«.Das Buch will aber nicht nur die Motive und Ziele der US-Politik in Eurasien aufdecken; gleichzeitig soll aufgezeigt werden, dass die Geopolitik nach wie vor das Handlungsmuster der großen und regionalen Mächte darstellt. Insoweit plädiert dieses Werk auch für eine Rückkehr des geopolitischen Diskurses in Deutschland, wo dieser politische Wissenschaftszweig bislang tabuisiert geblieben ist.Gebunden, 1245 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Dollar für den Umsturz in der Ukraine ausgegeben

Diesmal hielt der us-amerikanische Multimilliardär George Soros gemeinsam mit dem us-amerikanischen Geheimdienst CIA die zionistischen Fäden in der Hand, waren auf deren Befehl führende Vertreter der Europäischen Union wie die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton und die Außenminister Polens, Frankreichs und der BRD eingeflogen und hatten die Regierung unter Präsident Wiktor Janukowitsch massiv unter Druck gesetzt sowie durch Sanktionen erpreßt. Die Frechheit, mit der sich die Vertreter der EU und damit der zionistischen Globalisierer in die inneren Angelegenheiten der Ukraine eingemischt haben und noch einmischen, ist erschreckend. Immerhin handelt es sich um einen Verstoß gegen herrschendes Völkerrecht.

„Orange Revolution“ gegen Völkerrecht

Beim ersten, befristet erfolgreichen Umsturzversuch in Gestalt der „Orangen Revolution“ im Jahr 2004 hatte noch die ehemalige us-amerikanische Außenministerin Madleine Albright gemeinsam mit der CIA die Fäden gezogen und mit viel Geld und Propaganda Julia Timoschenko an die Macht gebracht. Diese nutzte die Gelegenheit zu einem landesweiten Beutezug, woraufhin die Ukrainer im Jahre 2010 den rußlandfreundlichen Wiktor Janukowitsch zum Präsidenten wählten. Timoschenko wanderte nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren ins Gefängnis.

Nun, nachdem die Zionisten in Syrien fürs erste gescheitert sind, war die nächste Runde der Einmischung in der Ukraine mit verschärften Mitteln fällig.

Am Freitag, dem 21. Februar kam dann die – zumindest vorläufige – Entscheidung zugunsten der „Protestierer“ nach den bis dahin blutigsten Auseinandersetzungen auf dem Majdan.

Dort hatten sich die ukrainischen Nationalisten gegen andere Gruppen durchgesetzt und gegenüber der Staatsgewalt behauptet.

Die Mehrheit des Parlaments war unversehens umgeschwenkt und dem gewählten Präsidenten in den Rücken gefallen, ein Putsch also und kein regulärer Vorgang. Daß Bestechung und Erpressung die entscheidenden Rollen spielten, darf vermutet werden.

Die Katastrophe für die Ukraine?

Das könnte – sollte nicht wieder eine Wende eintreten wie 2010 – eine tragische Entwicklung für die Ukraine einleiten mit allen Aussichten auf eine Katastrophe.

Die EU wird alles daran setzen, den Assoziierungsvertrag mit der Ukraine als Einstieg in die Vollmitgliedschaft zu nutzen. Indes steht die EU für:

  1. Ausplünderung der Mitgliedsstaaten u. a. im Wege des ESM (Europäischer Stabilitäts-Mechanismus) von 2012.
  2. Vernichtung der Völker – also auch des ukrainischen – durch gezielte Überfremdung im Sinne des ehemaligen Vorsitzenden der Paneuropaunion, Graf Coudenhove-Kalergi, dem eine „eurasisch-negroide Mischrasse“ in Europa vorschwebte. In England, Frankreich und in der BRD schon weit gediehen.
  3. ein Europa als sozialistischer Einheitsstaat. Zu diesem Zweck wurde das sowjetische Zentralkomitee samt Kommissaren von Moskau nach Brüssel verlegt.

EU und NATO als Doppelpack

Damit nicht genug, tritt die EU grundsätzlich im Doppelpack mit der NATO auf, was die Ukraine in ein Aufmarschgebiet gegen Rußland verwandeln würde, wie schon die ehemaligen Sowjetsatelliten Polen, Tschechien, Bulgarien, Rumänien, Ungarn u. a. m.

Die NATO wiederum steht für Ausbeutung und Überfälle auf friedliche Drittstaaten wie Jugoslawien, dem Irak, Afghanistan und Libyen. Syrien und der Iran verdanken ihren Noch-Bestand der geschickten Diplomatie Rußlands.

„Wer ist so naiv, zu glauben, die EU liebte die Ukraine und wolle sie an ihren Gaben teilhaben lassen?“ fragt das deutsch-ukrainische Zentrum.

Nein! Es geht um Macht und um die ukrainische Erde.

Die Katastrophe wird für die Ukraine voraussichtlich folgenden Verlauf nehmen:

Die östlichen und südöstlichen Landesteile werden an Rußland fallen. Die Westukraine wird der IWF (Internationaler Währungsfond) umgehend verschulden, beginnend mit der Freigabe der Wechselkurse und der Erhöhung der Gaspreise. Internationale Unternehmen werden im Bunde mit einheimischen Oligarchen und postsowjetischen Seilschaften, also der Mafia, die bodenständige Wirtschaft übernehmen und ausplündern – und die NATO wird an Rußlands Grenzen Raketen aufstellen.

Zionisten im Gewand der EU

Wie es scheint, ist es den Zionisten im Gewand der EU zumindest teilweise gelungen, ukrainische Nationalisten für ihre Zwecke als „nützliche Idioten“ einzuspannen, so mehrheitlich die Bewegung „Swoboda“ („Freiheit“)

Das ist bitter, doppelt bitter sogar, denn der Ukraine kommt im Ringen um die Macht eine Schlüsselstellung zu. Wenn das Monster „Zionismus“ über die Ukraine verfügt, dann ist Rußland gefährdet und nur noch China steht zwischen ihm und der Weltherrschaft.

Mißbrauch und Auftrag der ukrainischen Nationalisten

Dabei haben die ukrainischen Nationalisten nach den entsetzlichen Erfahrungen mit der Sowjetunion, dem „Holdomor“ genannten Völkermord der Bolschewiken am ukrainischen Volk in den dreißiger Jahren, durchaus Anrecht auf Verständnis für Vorbehalte gegen das heutige Rußland, auch wenn dieses heute anders aufgestellt ist.

Kapitalismus und Kommunismus sind indes die beiden Seiten der selben Münze, eben des „Monsters“ mit den vielen Namen: „Geldmächte“, „Hintergrundmächte“, „Globalisten“, „Heuschrecken“, „Zionisten“, „die Krake“, „das Raubtier“, „the predator“ u. a. m.

Wir wissen, daß Leo Trotzki alias Bronstein die blutige kommunistische Revolution mit dem Geld der Wallstreet losgetreten hat.

In der Ukraine konnten sich – wie in Rußland – postsowjetische Seilschaften halten, Oligarchen einrichten und beide sich zu einer Mafia verbinden. Diese wurde unter Janukowitsch viel zu ungenügend entsorgt. Möglicherweise war dieser Teil der Mafia.

In deren Gestalt war der Feind tatsächlich schon im Land, dessen Übernahme unter Jula Timoschenko beinahe gelungen wäre.

Die droht jetzt in Gestalt der EU erneut!

Die gewählte Regierung der Ukraine hat zu lange gewartet und der EU-gesteuerten Opposition zu viel Spielraum gelassen, während sich auch Rußland wegen der olympischen Spiele weitgehend ruhig verhalten mußte, sodaß die EU-Zionisten die Lage ausnutzen konnten.

Die Ukraine neutral in Selbstherrschaft

Anstatt sich vom Monster „EU“ mißbrauchen zu lassen, hätten und haben die ukrainischen Nationalisten ihren eigentlichen , schicksalhaften Auftrag noch vor sich, nämlich eine selbstbewußte, wehrhafte und neutrale Ukraine zu schaffen, die in einem „EUROPA DER VATERLÄNDER“ oder besser, der Europäischen Eidgenossenschaft, ihren eigenen Platz findet.

Hier genügt es nicht, Lenindenkmale zu schleifen; hier gehören die Reste der Sowjetära ebenso gründlich entsorgt wie die Auswüchse des westlichen Kapitalismus.

Aber auch als selbstbewußte Nation wird die Ukraine zwischen Ost und West, zwischen Rußland und der EU stehen, nur kommt der Feind diesmal aus dem Westen.

Als die „DDR“ 1990 in der „BRD“ aufging, in der falschen Hoffnung am westlichen Wohlstand teilhaben zu können, da geriet sie buchstäblich vom Regen in die Traufe.

Heute herrscht dort Arbeitslosigkeit und weite Landstriche werden von den Menschen verlassen.

Wir haben in Gestalt des Exilstaates „Freistaat Preußen“ in den neunziger Jahren vergeblich versucht, Litauen von einem Beitritt in die EU abzuhalten. Heute ist Litauen Mitglied auch der NATO und wird ein böses Erwachen erleben.

Ungarn leidet schwer unter den Auflagen der EU und hat den IWF bereits gefeuert. Am 13. Februar haben Abgeordnete die EU-Fahne aus einem Fenster des Parlamentsgebäudes in Budapest geworfen.

Güterabwägung

Bei der Wahl zwischen dem Monster EU und dem heutigen Rußland muß die Ukraine eine Güterabwägung vornehmen.

Es geht dabei nicht mehr nur um Ost oder West, sondern um den Bestand der Völker – also auch des ukrainischen – als solche. Da haben die Ukraine, Rußland und die bereits von der EU besetzen Staaten Westeuropas im Monster „Zionismus“ – in welchem Gewand er auch auftritt – allesamt den gleichen Feind. Da sollte die Wahl nicht schwer fallen. Auch wenn Putin schwer zu durchschauen ist: er hat bislang geopolitisch gute Arbeit geleistet.

Das Ziel: die Europäische Eidgenossenschaft

Nur wenn die Nationen Europas den Feind erkennen und sich als „EUROPA DER VATERLÄNDER“ zu einer europäischen Eidgenossenschaft zusammenschließen, hat das Monster ausgespielt und die Völker können sich, jedes seiner Eigenart entsprechend, friedlich und gesund entwickeln.

Persönliche Anmerkung des Verfassers:

Als der ukrainische Freiheitskämpfer Stepan Bandera am 15. Oktober 1959 in München ermordet wurde, vermutete Prof. Theodor Oberländer, der spätere Vertriebenenminister im Kabinett Adenauers und dessen Rußlandberater, sofort einen Anschlag des KGB.

Oberländer war häufiger Gast in meinem Elternhaus in Augsburg und ich kannte ihn als damals 23-jähriger Student gut.

Während des Krieges war Oberländer Verbindungsoffizier der auf deutscher Seite kämpfenden ukrainischen Einheit „Nachtigall“ und hatte Verbindung zu Bandera.

Ich bin also schon frühzeitig mit den Vorgängen um die Ukraine in Berührung gekommen und aus diesem Wissen heraus überzeugt, daß diese in der Europäischen Eidgenossenschaft ihren Platz finden wird.

Quelle: Europäische Aktion

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