Isinbajewa verteidigt Anti-Homosexuellen-Gesetz

On August 17, 2013, in Pauke, by admin

Russlands Stabhochsprung-Heldin Jelena Isinbajewa hat das Anti-Homosexuellen-Gesetz in ihrer Heimat vehement verteidigt. Sie fürchte um die Zukunft ihres Landes, sollte das umstrittene Dekret keine Anwendung finden.

“Wenn wir all diese Dinge auf unseren Straßen zulassen, würden wir Angst um unsere Nation haben”, sagte die 31 Jahre alte Weltmeisterin, die als Unterstützerin des Präsidenten Wladimir Putin gilt.

“Wir verstehen uns als traditionelles Volk”, sagte Isinbajewa am Rande der Leichtathletik-WM in Moskau, wo sie am Dienstag ihren dritten WM-Titel gewonnen hatte. Männer sollten Frauen lieben und umgekehrt. “Dies ergibt sich aus der Geschichte. Ich hoffe, dass dieses Problem nicht die Olympischen Winterspiele in Sotschi belastet”, meinte die Weltrekordhalterin.

Zuletzt hatte der amerikanische Mittelstreckenläufer Nick Symmonds als erster Leichtathlet die Diskriminierung von Homosexuellen in Russland öffentlich kritisiert. Symmonds widmete seine Silbermedaille über 800 m seinen schwulen und lesbischen Freunden in der Heimat. Einige Sportlerinnen lackierten ihre Fingernägel in den Farben des Regenbogens – dem Symbol der homosexuellen Bewegung.

Per Gesetz steht seit Juni in Russland die Verbreitung von Informationen über Homosexualität an Minderjährige unter Strafe.

Der § 175 des deutschen Strafgesetzbuches (§ 175 dStGB) existierte vom 1. Januar 1872 (Inkrafttreten des Reichsstrafgesetzbuches) bis zum 11. Juni 1994. Er stellte sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe. Bis 1969 bestrafte er auch die „widernatürliche Unzucht mit Tieren“ (ab 1935 nach § 175b ausgelagert). Insgesamt wurden etwa 140.000 Männer nach den verschiedenen Fassungen des § 175 verurteilt.

Bismarck legt 1870 dem Reichstag des Norddeutschen Bundes den vom Bundesrat beschlossenen Entwurf eines Strafgesetzbuches vor. Die Strafbarkeit gleichgeschlechtlicher Handlungen unter Männern wird mit der Rücksicht auf die öffentliche Meinung begründet:

„Denn selbst, wenn man den Wegfall dieser Strafbestimmungen vom Standpunkt der Medizin, wie durch manche der, gewissen Theorieen des Strafrechtes entnommenen Gründe rechtfertigen könnte; das Rechtsbewußtsein im Volke beurtheilt diese Handlungen nicht blos als Laster, sondern als Verbrechen, und der Gesetzgeber wird billig Bedenken tragen müssen, diesen Rechtsanschauungen entgegen Handlungen für straffrei zu erklären, die in der öffentlichen Meinung als strafwürdige gelten.“

Heute kommt es in Deutschland zu einer totalitären Verfolgung homo-kritischer Meinungen durch Medien und Gesetzgeber. Was Natur und Schöpfer als ungut ablehnen wird den Menschen aufgezwungen. Selbst die “christlichen Kirchen” sind Knechte des Homo-Zeitgeistes geworden.

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