Aufruf an den Bundespräsidenten – Freiheit für Erich Priebke

Erich Priebke - Niemals aufgeben

Erich Priebke – Niemals aufgeben

Erich Priebke wird am Montag, den 29. Juli 2013, 100 (!) Jahre alt. Er ist immer noch auf lebenslänglich verurteilt und darf aus seinem Hausarrest in einer Wohnung in Rom maximal drei Stunden pro Tag hinausgehen – stets in Begleitung von zwei Polizisten. Die Taten, weswegen Priebke verurteilt ist, liegen nun fast 70 (!) Jahre zurück. Seit Tagen tobt vor allem in den italienischen Medien, aber auch in anderen Ländern, eine mediale Hetzkampagne ohne gleichen gegen Erich Priebke. Wie in Zeiten der Hexenprozesse wird er von Funk, Fernsehen und Presse verfolgt, zudem aufgestachtelt durch bestimmte Interessengruppen in Rom. Eine von seinem Anwalt Dr. Paolo Giachini geplante Geburtstagsfeier mußte deshalb abgesagt werden, da diese mit allen Mitteln die Abhaltung der Feier verhindern wollten. Altestamentarische Rache ohne Gnade.
Partisanen, Spione und Banditen Langhardt-Söntgen, Rainer Die Abwehr führte den sogenannten Krieg im Dunkeln den Kampf gegen Insurgenten und Saboteure hinter der eigentlichen Front. Bei den italienischen Bundesgenossen bot sich ihr ein weites Betätigungsfeld: Das italienische Königshaus galt als deutschfeindlich, das Offizierskorps war gespalten, von italienischen Generalstäben aus wurden Fäden zu den Alliierten gesponnen. Erst recht nach der Absetzung Mussolinis am 25. Juli 1943 und der Kriegserklärung Italiens an das Großdeutsche Reich am 13. Oktober 1943 verging kaum ein Tag ohne Sabotageakte. Dieser Band behandelt den Einsatz einer deutschen Einheit der Geheimen Feldpolizei, die als Exekutive der militärischen Abwehr tätig war. Sie hob Widerstandsnester aus, setzte Feindagenten fest und eliminierte Saboteure, um den eigenen Truppen den Rücken freizuhalten. Allzu oft konnten Attentate und Verrat nicht verhindert werden und entfalteten ihre schändliche Wirkung.
Eine bodenlose Niedertracht. Selbst wenn alle Vorwürfe, die gegen Priebke als angebliches SS- und Nazi-Monster vorgebracht werden, der Wahrheit entsprechen würden, selbst dann wäre es ein Gebot des Anstandes und der Menschlichkeit, diesen alten Mann für seine letzten Tage die Freiheit zu gewähren. 100 Jahre alt! Und kein Ende seines Martyriums.

Bereits vor einem Jahr wurde mit einem Video an den damaligen neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck der Appel gerichtet, sich für die Freilassung von Erich Priebke einzusetzen. Geschehen ist nichts. Da bekanntlich die Hoffnung zuletzt stirbt, hier nochmals dieser Aufruf, in dem am Ende des Films eine kurze Aufnahme von Erich Priebke zu sehen ist.


Freiheit für Erich Priebke! Ein Gebot des Anstandes und der Menschlichkeit.

Weitere Infos zu Erich Priebke: http://www.erich-priebke.de

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