Europas größte Bank ist ein »kriminelles Unternehmen«

F. William Engdahl

 

Gegen Europas größte Bank, die HSBC aus England, wurde schon häufiger wegen Betrugs und Geldwäsche ermittelt. Eine neue Untersuchung kommt zu dem Schluss, das riesige Londoner Finanzinstitut sei ein organisiertes »kriminelles Unternehmen«.

 

Das lässt darauf schließen, dass sich hinter den jüngsten Bankenkrisen und dem politischen Druck auf Regierungen in der EU, den Großbanken zulasten von Arbeitsplätzen und realwirtschaftlichem Wachstum aus der Patsche zu helfen, weit mehr verbirgt als bisher bekannt.

Nach dem Finanzdebakel, das im September 2008 über die Welt hereinbrach, nachdem Washington entschieden hatte, die Investmentbank Lehman Brothers bankrott gehen zu lassen, laufen mehrere Ermittlungsverfahren zum Geschäftsgebaren der HSBC. John Cruz, ein ehemaliger Vizepräsident von HSBC Nordamerika, wurde 2012 gefeuert, weil er seinen Vorgesetzten eindeutige Hinweise auf illegale oder betrügerische Kundenkonten vorgelegt hatte. Er behauptet, Beweise für illegale Geldwäsche der Bank in Milliardenhöhe entdeckt zu haben.

 

Cruz‘ Aufgabe bei der Bank bestand darin, verschiedene Konten im HSBC-Computersystem zu betreuen und die Kontoinhaber persönlich aufzusuchen, um ihnen zusätzliche Produkte und Dienstleistungen der Bank anzubieten. Einem investigativen Journalisten gegenüber erklärte er: »Ich habe diese Dokumente mitgenommen, weil sie meiner Ansicht nach der Beweis für verdächtige Aktivitäten waren.« Management und Sicherheitsabteilung der HSBC waren über seine Berichte über kriminelle Aktivität nicht erfreut.
Die Wall Street ist auch nur eine Straße Jim Rogers Ein ziemlich heißer Tipp Als sich Jim Rogers 1964 in die Wall Street verliebte, war er vor allem von einer Leidenschaft getrieben: zu wissen, was in der Welt vor sich geht. Dieselbe Leidenschaft führte ihn zwei Mal rund um den Globus, einmal mit dem Motorrad, einmal mit dem Auto, und direkt ins Guinness-Buch der Rekorde: Niemand vor ihm und nach ihm hat je mehr Länder auf diese Weise erkundet - und dabei auch noch jedes Land vor Ort aus wirtschaftlicher Sicht und aus Sicht eines Investors durchleuchtet.In diesem Buch entführt Jim Rogers den Leser in sein ungewöhnliches Leben und auf seinen ebenso ungewöhnlichen wie erfolgreichen Investmentweg. Er zeigt, warum er in eine Währung, ein Land oder einen Rohstoff investiert und in andere nicht. Und er macht deutlich, welche Länder und Unternehmen die richtigen Weichenstellungen vornehmen und welche gnadenlos scheitern werden. Eingebettet in sehr persönliche Erfahrungen und Anekdoten nimmt er kein Blatt vor den Mund, wenn er die Missstände aufzeigt, die der Finanzkrise den Weg ebneten. Ganz nebenbei erhält der Leser einen Grundkurs in Investmentregeln der anderen Art: Gelebte Investmentpraxis statt MBA-Elfenbeinturm.»Auf die Inkompetenz von Politikern und Bürokraten kann man sich immer verlassen.« Jim RogersGebunden, 249 Seiten
Cruz: »Meine Manager erklärten mir, ich sei verrückt und wisse nicht, wovon ich rede. … Sie sagten mir, es gehe mich nichts an, was in den Transaktionen ablaufe. Aber das ist mein Job.«

 

Bank für mexikanische Drogenkartelle?

 

Cruz berichtet, er habe in den zwei Jahren seiner Tätigkeit für die HSBC entdeckt, dass nicht nur Zweigstellen-Manager, sondern auch hohe Vertreter der Bank Geldwäsche betrieben, und zwar in den USA und international. »Durch das, was ich da sah, kam mir der Verdacht, dass die HSBC zur Hausbank der mexikanischen Drogenkartelle geworden war.«

 

Die US-Strafverfolgungsbehörden konzentrieren sich zunehmend auf den Verkehr von Drogengeldern zwischen den USA und Mexiko. 2010 schloss die Wachovia Bank, ein Tochterunternehmen von Wells Fargo & Co., mit dem US-Justizministerium einen Vergleich über 160 Millionen Dollar. Das Ministerium hatte der Bank vorgeworfen, mangelnde Kontrollen hätten es Drogenhändlern ermöglicht, Drogengelder aus Mexiko zu waschen. In einer Studie des US-Rechnungshofs hieß es, der Fluss von Geldern aus dem illegalen Drogengeschäft in den USA zurück nach Mexiko – oftmals in Form großer Barlieferungen, dem so genannten »Bargeldschmuggel« – belaufe sich auf jährlich 18 bis 39 Milliarden Dollar.

 

Bei der HSBC gäben Unterlagen von Kundenkonten, so Cruz, Hinweise auf »Identitätsdiebstähle«, mit denen sich rechtmäßige Sozialversicherungsnummern verschafft und getürkte Privat- und Geschäftskonten eröffnet wurden, über die HSBC-Mitarbeiter ohne Wissen der Opfer dieses Identitätsdiebstahls täglich mehrere Hundert Millionen Dollar einzahlen und überweisen konnten. Cruz sagt, er sei gefeuert worden, nachdem seine Vorgesetzten mehrmals
Währungskrieg James Rickards Monetäre Weltherrschaft und das globale Finanzschlachtfeld »Dies ist ein großartiges Buch und ich kann es nur wärmstens empfehlen.Im ersten Teil wird von Rickards Teilnahme an einer Übung des Labors für Kriegsführungsanalyse in der Nähe von Washington berichtet. Diese Abteilung des Verteidigungsministeriums ist führend im Bereich Kriegsspiele und strategische Planung. Aber bei diesem bisher einmaligen Zusammentreffen, an dem Rickards teilnimmt, geht es nicht um die Simulation von Kampfhandlungen. Hier versammelt sich hingegen eine größere Gruppe von Menschen aus den Bereichen Militär, Forschung und Intelligenz, die einen globalen Finanzkrieg mithilfe von Währungen und Kapitalmärkten austrägt, um die jeweils eigenen nationalen Interessen zu verteidigen. Rickards und zwei Kollegen wurden eingeladen, um während der Simulation für lebensnahe Expertise auch aus Sicht der Wall Street zu sorgen, was sie schließlich auch taten.Ich versichere Ihnen, wenn Sie diesen Teil lesen, werden Sie das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bevor Sie erfahren haben, wie der Krieg ausging. Es liest sich besser als jeder Krimi. Auch wenn ich Ihnen natürlich nicht das Ende verraten möchte, so will ich doch anmerken, dass Gold hier eine große Rolle spielt. Gold taucht im Verlauf des Buches in der Tat immer wieder auf.Man sagt, Buchbesprechungen sollten auch eine kritische Seite haben. Ich habe trotzdem nichts Negatives über Währungskrieg zu sagen. Es ist ein großartiges Buch, und es wird Sie nicht enttäuschen.« James Turk»Legen Sie kugelsichere Weste und Stahlhelm an. Sie betreten das globale Finanzschlachtfeld.« Stephen H. Baker, KonteradmiralGebunden, 367 Seiten
vergeblich versucht hätten, ihn von seinen persönlichen Ermittlungen abzubringen. »Als ich meine Vorgesetzten auf verdächtige Aktivität auf Konten aufmerksam machte, die den Behörden, eingeschlossen das Ministerium für Innere Sicherheit [Homeland Security], gemeldet werden müssten, hieß es, ich solle den Mund halten.«  Als Cruz gefeuert wurde, nahm er mindestens 1000 Seiten an Beweismaterial mit, um sie den US-Behörden zu übergeben.

 

Nur die Spitze der HSBC

 

Cruz‘ Anschuldigungen sind nur die Spitze des Eisbergs an Betrugsvorwürfen gegen die HSBC. Im Januar 2012 startete der Ständige Untersuchungsausschuss des US-Senats Anhörungen über die Rolle der HSBC bei der Geldwäsche von illegalen Geldern aus Drogen- und anderen Geschäften. 2003 und 2010 äußerten zwei US-Bankaufsichtsbehörden ernste Bedenken über die Anti-Geldwäsche-Maßnahmen der Bank und deren Mitarbeiter und verlangten Nachbesserung bei Personal und Anti-Geldwäsche-Systemen. Die ermittelnden Behörden waren die Federal Reserve Bank of New York und das Bankenaufsichtsamt, eine Abteilung des Finanzministeriums. 2010 gab die Bank bekannt, dass das Justizministerium im Rahmen von Ermittlungen über Geldwäsche gegen sie ermittele.

 

Anfang 2010 unterstellte ein Senatsausschuss in einem Bericht mit dem Titel Keeping Foreign Corruption out of the United States (zu deutsch etwa: »Maßnahmen zur Bekämpfung von ausländischer Korruption in den USA«) der HSBC, sie habe es Personen mit hohem Risiko, so genannten politisch exponierten Personen oder PEP, erlaubt, Geld durch das US-Finanzsystem zu schleusen. Bei PEP handelt es sich in der Regel um einflussreiche ausländische Politiker, Verwandte oder nahe Bekannte von korruptionsverdächtigten Regimen. In dem Bericht des Senats wurden die Beziehungen der HSBC zu Angola untersucht, jenem afrikanischen Ölland
Raus aus dem Euro - rein in den Knast Udo Ulfkotte Die Euro-Katastrophe: Wann werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen? Mit einem gewaltigen Propaganda-Tsunami wurde der gerade in Deutschland ungeliebte Euro durchgeboxt. Politiker, die Finanzelite und hochbezahlte Medien-Gurus unterzogen die Bürger einer regelrechten Gehirnwäsche. Prominente Euro-Kritiker hingegen wurden verleumdet, diffamiert - und vom Verfassungsschutz bespitzelt!An Mahnungen und Warnungen hatte es nicht gemangelt: Renommierte Wissenschaftler, unabhängige Publizisten, verantwortungsbewusste Notenbanker und sogar Politiker, die sich nicht opportunistisch dem Mainstream anpassen wollen - sie alle wiesen rechtzeitig, und wie sich nun im Nachhinein zeigt, äußerst präzise, auf die Risiken des fatalen Euro-Abenteuers hin.Doch warum wurde nicht auf sie gehört?Die große Mehrheit der Deutschen und Österreicher stand und steht dem Euro bis heute skeptisch gegenüber. Wie hat es die herrschende Politklasse gemeinsam mit der Finanzelite dennoch geschafft, die Gemeinschaftswährung gegen den Willen der Bürger einzuführen?Bestsellerautor Dr. Udo Ulfkotte deckt auf: Die Euro-Einführung wurde von der vielleicht dreistesten Propagandakampagne der Nachkriegszeit begleitet.Wo Politiker verantwortungslos handelten und Journalisten ein mediales Trommelfeuer eröffneten, um die Bürger für den Euro sturmreif zu schießen, wurden Kritiker verunglimpft, diskriminiert und in die rechte Ecke gestellt.Lesen Sie,    wie uns Politik und Medien mit den Tricks der Massenpsychologie über die Wahrheit hinwegtäuschten    wie sich vom Mainstream gefeierte Journalisten wie Sabine Christiansen und Ulrich Wickert zu Propagandisten der ungeliebten Einheitswährung machten    wie Helmut Kohl, Theo Waigel und andere Spitzenpolitiker die Bürger systematisch hinters Licht führten    wie sogar Werbeagenturen beauftragt wurden, um uns Bürgern den Euro quasi wie ein Waschmittel zu verkaufen    wie Euro-Kritiker massiv eingeschüchtert, diffamiert und verleumdet wurden.Monatelang hat Udo Ulfkotte für dieses spektakuläre Enthüllungsbuch recherchiert. Er sprach mit Beteiligten und verlässlichen Informanten aus den deutschen Sicherheitsbehörden.Mehr als 50 Zeitzeugen lässt er persönlich zu Wort kommen. Von den Professoren Hans-Werner Sinn, Karl Albrecht Schachtschneider und Hans-Olaf Henkel über Politiker wie Henning Voscherau, Vermögensverwalter wie Felix W. Zulauf und Jens Ehrhardt bis hin zu Historikern wie Professor Arnulf Bahring und dem ehemaligen Chefvolkswirt der Deutschen Bundesbank, Professor Otmar Issing, reicht die Palette.Sie alle berichten Unglaubliches!»Der Euro ist in gar keiner Weise ein unkalkulierbares Risiko.«Helmut Kohl»Die Stabilität des Euro nach außen, gegenüber anderen wichtigen Währungen, wird größer sein, als es die der Deutschen Mark bisher war. Das ist zurückzuführen auf das größere Volumen der neuen Währung.«Helmut Schmidt»Eine Haftung der Gemeinschaft oder einzelner Mitgliedstaaten für die Schulden anderer Mitgliedstaaten ist ausdrücklich ausgeschlossen. Für seine Schulden ist damit jeder Mitgliedstaat allein verantwortlich.«Theo Waigel»Transferleistungen sind so absurd wie eine Hungersnot in Bayern.«Jean-Claude Juncker»Es gibt immer noch deutsche Michel, die glauben, dass - nur weil manche EWU-Mitglieder von der Südseite der Alpen kommen - eine schwächere Geldpolitik verfolgt wird. Irrtum! Die stabilitätspolitischen Falken sind heute primär in Italien und Spanien angesiedelt.«Professor Norbert Walter, damaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank»Muss Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen? Ein ganz klares Nein!«Wahlplakat der CDU»Es ist insbesondere ein Verdienst von Helmut Kohl und Theo Waigel, dass der Euro als stabile und sichere Währung zu einem wichtigen Baustein des europäischen Hauses geworden ist.«CDU-Wahlprogramm 2009 (!)»Wenn ich Deutsche wäre, würde ich die Bundesbank und die DM auf alle Fälle behalten.«Margaret Thatcher»Ich habe immer für die Abschaffung der D-Mark gekämpft. Sie ist das letzte Machtmittel der Deutschen.«Jacques Delors nach Unterzeichnung des Maastricht-Vertrages»Maastricht, das ist der Versailler Vertrag ohne Krieg.«Franz-Olivier Giesbert, damaliger Chefredakteur des Le Figaro»Es war Wahnsinn, dieses System zu schaffen; jahrhundertelang wird darüber als eine Art historisches Monument kollektiven Wahnsinns geschrieben werden.«William Hague, britischer Außenminister»Wir gehen so damit um, dass wir jeden, der Zweifel am Sinn des Euro geäußert hat, in die nationalistische Ecke drängen.«Brüsseler WDR-Korrespondent Rolf Dieter Krause»Menschen, auch Abgeordnete, hatten Angst, ihre Bedenken deutlich zu äußern. Kritische Haltung zum Euro, oft sogar schon Nachfragen, galten weiterhin als nationalistisch, chauvinistisch, dumpf, unmodern, uneuropäisch, antieuropäisch.«Gerald Hefner, Abgeordneter der Grünen in Bayern »Für mich persönlich war die Niederlage im Konflikt um den Euro eine große und grundsätzliche Desillusionierung. Der Bürgerwille, selbst wenn er von den besten Köpfen fachlich abgesichert ist, hat im politischen System keine Bedeutung.«Dr. Alfred Mechtersheimer, Friedensforscher und Mitbegründer der Grünen»Wer Verantwortung übernahm und heute noch dazu steht, als vor 20 Jahren die europäische politische und wirtschaftlich-monetäre Grundordnung umgepflügt wurde, der muss auch dafür verantwortlich gemacht werden, dass die Sache schiefgegangen ist. Ein Wegducken und zum Selbstschutz erfundene falsche Diagnosen und irrige Maßnahmen sind nicht entschuldbar und dürfen auch nicht toleriert werden.«Professor Wilhelm Nölling»Warum eigentlich müssen Banken jetzt für Falschaussagen in ihren Prospekten haften und Politiker nicht?«Professor Hans-Heinrich Rupp  Gebunden mit Schutzumschlag, 304 Seiten
, das für Verschieben und Missmanagement von Ölgeldern berüchtigt ist. In dem Bericht wurde der HSBC vorgeworfen, Vertretern der nationalen angolanischen Ölgesellschaften mit engen Verbindungen zur Politik über die angolanische Privatbank BAI (Banco Africano de Investimentos) amerikanische Bankdienste geleistet zu haben, ohne die Transaktionen als potenziell hochriskant zu deklarieren. HSBC habe diese Geldbewegungen zugelassen, »ungeachtet von PEP« in Management und Klientel der BAI.

 

Bank-Deregulierung und Betrug

 

Der Fall der HSBC liefert nur ein Beispiel dafür, welch ein internationales Bankensystem ohne jede Aufsicht sich da entwickelt hat. In den letzten 20 Jahren haben die Großbanken an der Wall Street und in der Londoner City, in Paris und Frankfurt ihre Finanzkraft genutzt, um Lobbyarbeit für laxere Bestimmungen und Aufsicht zu betreiben. 1999 schaffte es die Citibank, ebenfalls berüchtigt für Verstöße gegen Geldwäschegesetze, dass das Glass-Steagall-Gesetz aus den 1930-er Jahren außer Kraft gesetzt wurde. Das Gesetz war seinerzeit verabschiedet worden, um die Aktien- und Wertpapierspekulation der Wall-Street-Banken vom normalen Geschäftsbankenbetrieb zu trennen. Die Aufhebung von Glass-Steagall machte den Weg frei für Banken, Versicherungsgesellschaften und Aktienhändler, riesige Konglomerate zu bilden, die dann »zu groß [wurden], um bankrott zu gehen«. Mit Geldspenden an Kandidaten für politische Ämter konnten sie sich jede Regierungspolitik erkaufen, die sie brauchten, um ihre Aktivitäten unbeaufsichtigt fortzuführen. Ex-Federal-Reserve-Chef Alan Greenspan spielte bei der Deregulierung des US-Bankwesens eine maßgebliche Rolle.

 

Für die HSBC ist Geldwäsche nichts Neues. Der ursprüngliche Name der Bank war Hong Kong & Shanghai Bank; der Sitz war Hongkong, damals britische Kolonie. Seit ihrer Gründung als Treuhänder der Drogengelder, die die britische Krone aus den chinesischen Opiumkriegen erhielt, war die HSBC die führende Geldwaschanlage der Welt. In der Zeit des Vietnamkriegs wusch die HSBC Heroingelder der CIA. Während der britischen Opiumkriege der 1840-er Jahre gründete der Heroinhändler William Jardine aus Kanton zusammen mit seinen Landsleuten, den Keswicks und William Sutherland Matheson die Firma Jardine Matheson. Dieselben Familien gründeten nach dem zweiten Opiumkrieg die Hong Kong Shanghai Bank Corporation (HSBC), bei der sie die Gelder aus ihrem Opiumgeschäft einzahlten. Heute druckt die HSBC, ein Tochterunternehmen der HSBC Holdings in London, 75 Prozent des Geldes von Hong Kong.

 

Noch ein interessanter Hinweis: Die Deutsche Bank ist heute die zweitgrößte Bank in Europa. Im März 2013 hielt die HSBC Vermögenswerte in Höhe von atemberaubenden 2,7 Billionen Dollar (2,1 Billionen Euro)! An zweiter Stelle lag die Deutsche Bank mit 2,6 Billionen Dollar (2,0 Billionen Euro). Unter den Top Ten in Europa sind vier französische Banken. Die neue Bankenaufsicht der EU könnte vor der Frage stehen, zu welchem Grad illegale Banktransaktionen die Profite der 15 größten EU-Banken ausmachen. Vor zehn Jahren, in der Zeit der US-Immobilienblase, war die Deutsche Bank maßgeblich an der Finanzierung für den Bau eines Kasinos in Las Vegas beteiligt. Französische Banken waren in den 1980-er Jahren in einen großen Bankenskandal in den USA verwickelt.

 

Etwa 20 amerikanische und europäische Großbanken stehen im Zentrum des Finanztsunamis, der seit 2007 die Weltwirtschaft erschüttert. Sie sind nicht »zu groß, um bankrott zu gehen«, sondern vielmehr »zu groß, um sie zu retten«.

Leave a Reply

Weboy



Free WordPress Themes