Investor Casey: „Holen Sie Ihr Geld von den Banken, und zwar sofort!“

Der Investor Doug Casey erwartet ein sehr böses Ende für die internationale Finanzindustrie. Im Kern seien alle Banken bankrott. Keine Bank habe auch nur annähernd so viele Reserven, dass sie im Crash-Fall bestehen könne. Er erwartet den Zusammenbruch noch im Jahr 2013.

Zypern war der Funke, der das Dynamit unter den bankrotten Banken in Europa zur Explosion bringen kann

Zypern war der Funke, der das Dynamit unter den bankrotten Banken in Europa zur Explosion bringen kann.

Für den amerikanischen Ökonomen und Investor Doug Casey sind die Krise in Zypern und der Quasi-Zusammenbruch des zypriotischen Bankensystems der Anfang vom Ende der europäischen Banken, wie wir sie heute kennen. Zypern werde nichts anderes übrig bleiben, als wieder zur Haltung von Schafen, zum Anbau von Oliven und zum Servieren von Ouzo an Touristen zurückzukehren, so Casey. „Niemand auf der Welt wird für sehr lange Zeit Geld nach Zypern bringen.“

Aber die Ereignisse in Zypern sind mehr als nur das Scheitern eines nationalen Bankensystems. „Es könnte der Funke gewesen sein, der das Fass Dynamit, auf dem das weltweite Finanzsystem steht, anzündet.“ Die Banken „der ganzen Welt sind bankrott und das schon seit Jahren“, sagt Casey in einem Interview, dass bei Casey Research veröffentlicht wurde. Alle Banken haben seit Jahrzehnten nur mehr eine äußert geringe Mindestreserve. Sie vergaben und vergeben massenhaft, langjährige Kredite – in einem Umfang, den ihr Kapital nicht einmal annähernd  decken könnte, so der Ökonom. Die Banken verließen sich nur mehr auf den Fakt, dass sie mittels staatlichen Garantien abgesichert sein werden, kritisiert Casey. Luxemburg und Malta könnten aufgrund des ähnlich hohem Gewichts, den das Finanzsystem der Banken für die beiden Länder ausmacht, bald die nächsten sein.

Alle Banken seien letztlich „Schöpfungen des Staates“, sagt Casey. Sie alle halten eine Menge Staatsanleihen in ihren Bilanzen, weil diese als sicherste Form des Kapitals gelten. „Aber natürlich sind diese genau das Gegenteil, da alle diese Regierungen genauso bankrott sind.“ Bei der griechischen Regierung beispielsweise sei der Konkurs nur deutlicher sichtbar gewesen als bei den meisten anderen Staaten.

Geld auf europäischen Banken ist nicht sicher

Jeder mit „ein wenig Verstand sollte sein Geld, ganz gleich ob es sich um Euro oder andere Währungen handelt, aus den europäischen Banken abziehen, und zwar sofort“, so Casey. Zypern habe gezeigt, dass die Regierungen durchaus bereit und in der Lage dazu sind, Geld auf Bankkonten zu konfiszieren, um das Bankensystem am Leben zu halten. Der Masterplan dafür steht bereits. „Wir leben in einer bizarren Welt.“ Es wundere ihn, dass es bis jetzt keinen wirklichen Bank-Run in Europa nach den Ereignissen in Zypern gegeben hat.

Das Finanzsystem am Ende


Europa vor dem Crash Michael Grandt, Gerhard Spannbauer, Udo Ulfkotte So können Sie dem kommenden Sturm trotzen Europa steht vor dem Zusammenbruch. Die ersten Vorboten haben sich bereits gezeigt. Wer hätte vor einem Jahr an einen Staatsbankrott von Griechenland und Irland geglaubt? Daran, dass Portugal, Spanien und sogar Großbritannien kurz davorstehen? Auch in Deutschland ist der Staatsbankrott bereits vorprogrammiert. Er ist nur noch eine Frage der Zeit.Langsam haben es auch die größten medialen Realitätsverweigerer und politischen Schönredner begriffen: Nichts ist mehr sicher. Der Euro ist eine tickende Zeitbombe und der Countdown läuft. Eine Währungsreform in naher Zukunft wird immer wahrscheinlicher.Verzweifelt versuchen Politiker mit gefälschten Arbeitslosenzahlen, geschönten Konjunkturdaten und dem Verschweigen der wahren Staatsverschuldung, die so hoch ist, dass man es sich kaum mehr vorstellen kann, das Volk zu belügen, zu betrügen und zu beruhigen. Sie fürchten Ausschreitungen wie in Griechenland und Frankreich oder gar Revolutionen wie jene, die mit Tunesien erst Nordafrika und dann mit Ägypten weite Teile der arabischen Welt erschütterten. Interne Studien von Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten warnen bereits vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Deutschland.Der Niedergang scheint unausweichlich. Wie ernst ist die Lage also wirklich? Was wird den Bürgern noch immer verschwiegen? Wann und wo wird sich der Wutstau entladen? Das sind einige der wichtigsten Fragen, die in diesem Buch beantwortet werden. Und zwar mit schonungsloser Offenheit.Hier erfahren Sie, wie Sie dem kommenden Sturm trotzen können:    Wie Sie Ihr Einkommen sichern und sich neue Einkommensquellen erschließen    Wie Sie zahlungsfähig bleiben und Ihre Ersparnisse krisensicher machen    Wie Sie persönliche Vorräte anlegen und damit autark werden    Welche Maßnahmen Sie für Ihre eigene Sicherheit treffen sollten    Krisengewinner oder Krisenverlierer – was macht den Unterschied aus?Gebunden, 336 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Das Problem seit vielen Jahren sei außerdem, dass der Finanzsektor in keinem Maße mehr der realen Wirtschaft entspreche. In den USA zum Beispiel, so Casey, sind nur 20 Prozent der Wirtschaft real. „Es ist lächerlich, Millionen von Menschen bündeln, tauschen und verpacken Milliarden von Dollar an Vermögenswerten um.“ Gebe es noch wirklich eine Entsprechung zwischen Finanzmarkt und Wirtschaft, dürften Banken nur etwa ein Zehntel des realwirtschaftlich erzeugten Wachstums ausmachen. Es sei einfach eine gigantische Industrie entstanden.

Doug Casey erklärt schonungslos, warum die EU und die EZB in Panik geraten sind.

Doug Casey erklärt schonungslos, warum die EU und die EZB in Panik geraten sind.

„Das gesamte Bankgeschäft ist von oben bis unten korrupt“, so Casey. Es sind nicht mehr wie früher Menschen, die Banken mit ihrem eigenen Geld gründen und groß machen. Die Banken sind größtenteils börsennotierte Unternehmen, die mit dem Geld anderer zocken. Der einzige Anreiz ist die Vermehrung des Geldes. Und zwar nicht nur in Europa und den USA. „All diese Banken werden in die Luft fliegen, und das nicht nur in weit entfernten, kleinen Ländern.“ Junge Trader kommen, hantieren mit Milliarden, wenn es gut geht, kriegen sie unglaubliche Boni, und wenn nicht, wechseln sie einfach in eine andere Bank und können mit mehr Erfahrung in ihrem Lebenslauf punkten, kritisiert Casey das System. Der Whale of London ist ein solcher Trader, der mit Unmengen Geld handelt, und Milliarden-Verluste verursachte.

Im Falle des Wals von London zeigt sich die ganze Schwäche des Finanzsystems: Die Bank – JPMorgan – war nicht in der Lage, Kontrollmechanismen einzuführen. Sie war nicht einmal willens, das zu tun: JPMorgan-Chef Jamie Dimon soll seine Trader ermutugt haben, noch mehr Risiko zu gehen, um die Profite zu steigern. Es gab keine Konsequenzen für Dimon, obwohl die Trades zu Milliarden-Verlusten geführt hatten (hier).

Problematisch seien vor allem die Billionen, die in Derivate gesteckt wurden und werden (hier). Heutzutage wisse keiner mehr, wer wirklich kreditwürdig ist. „Es ist unmöglich, das tatsächliche Ausfallrisiko bei diesen Derivaten zu beurteilen“, warnt Casey.


Der Euro vor dem Zusammenbruch Der Euro wackelt - wann kommt der Crash? Mit fantastischen Milliardenbeträgen vornehmlich aus Deutschland soll ein Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung verhindert werden. »Den Euro verteidigen, koste es, was es wolle!«, forderte EU-Kommissionspräsident Barroso im Mai 2010. Die Rechnung zahlen wir: die Steuerzahler, die kleinen Leute und der Mittelstand.Die Griechenland-»Hilfe« (deutscher Anteil: 22,4 Milliarden Euro) und der Euro-»Rettungsschirm« (deutscher Anteil: bis zu 148 Milliarden Euro) betragen das Siebenfache des jährlichen Hartz-IV-Staatsbudgets!Die Mehrheit der Deutschen lehnt diese sogenannten »Rettungsaktionen« ab. Sie wollen nicht für Bankinteressen bluten. Sie fürchten, dass die Schuldenlast entweder das Geld entwertet (Inflation) oder die Wirtschaft erdrosselt (Deflation). Planen die Finanzeliten hinter unserem Rücken bereits eine Währungsreform auf unsere Kosten?Am 25. September 2010 fand in Berlin die von Jürgen Elsässer veranstaltete Konferenz Der Euro vor dem Zusammenbruch – Wege aus der Gefahr statt. Eine ganze Reihe hochkarätiger Referenten haben dort einer breiten Öffentlichkeit ihre guten Argumente gegen den Euro-Wahn zugänglich gemacht: Prof. Dr. Wilhelm Hankel, Prof. Dr. Max Otte, Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider, Michael Mross, Mitglied des Europaparlaments Nigel Farage, Dr. Edgar Most, Jürgen Elsässer, Walter K. Eichelburg, Andreas Clauss, Dr. Klaus Blessing und Dr. Eike Hamer.In den deutschen Medien wurde die Konferenz jedoch komplett ignoriert. Michael Mross bezeichnete dies als einen medialen Skandal von ungeheurer Tragweite. »Weder Fernsehen noch Zeitungen erwähnten das Event auch nur mit einer Silbe […] Jeder einzelne Beitrag war hörenswert. Doch davon hat die europäische Öffentlichkeit nichts mitgekommen, dank des Zensurpakts der westlichen Medien.« Für all diejenigen, die an der Konferenz nicht teilnehmen konnten oder für diejenigen, die dabei waren, und sich die Referenten noch einmal anschauen wollen, haben wir hier alle Vorträge unzensiert für Sie auf einer Doppel-DVD.2 DVDs, 320 Min. plus 50 Min. Bonusmaterial
Die Staaten selbst haben diese Entwicklung Casey zufolge begünstigt, indem die Zentralbanken jedes Jahr Billionen in die Märkte pumpen. „So entstand logischer Weise eine gigantische Finanzindustrie, um mit diesen Billionen zu hantieren.“ Aber „es wird ein sehr böses Ende geben“. Es wird einen großen Crash geben, es sei nur mehr die Frage, ob dies noch in dieser Woche, in der nächsten oder erst in ein paar Monaten geschehe.

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