Die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten (amtlich: NPEA, volkstümlich: Napola – Nationalpolitische Lehranstalt) waren Internatsoberschulen, die nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 als „Gemeinschaftserziehungsstätten“ gegründet wurden. Der Besuch der Schulen führte zur Hochschulreife. Ähnlich wie bei den Adolf-Hitler-Schulen (AHS) und den SS-Junkerschulen handelte es sich um Eliteschulen zur Heranbildung des nationalsozialistischen Führungsnachwuchses.

Hauptaufgabe der NPEA war die „Erziehung zu Nationalsozialisten, tüchtig an Leib und Seele für den Dienst an Volk und Staat“. Die Schüler sollten die kommende Führergeneration der Deutschen bilden.

Bis zum Kriegsbeginn dienten die Napolas als stark politisch akzentuierte Eliteschulen im Rahmen des allgemeinbildenden höheren Schulwesens; während des Krieges entwickelten sie sich zunehmend zu Nachwuchsschulen für SS und Wehrmacht, wobei die Schüler sich frei entscheiden konnten, welchen Beruf sie wählen möchten.

Nachfolgend ein paar Impressionen:

Hitlerjugend

Napola-Sportunterricht

Geländetraining

HJ im Sommer-Ferienlager

Hitler besucht Napola

Boxtraining

SS-Jungmann-Achter

Fechtunterricht

Einschulung in Sonthofen

Unterricht im Freien: 1941 wurde im luxemburgsichen Colmar-Berg die Nationalpolitische Erziehungsanstalt für Mädchen gegründet. Zwei weitere Mädchen-Napolas gab es in Hubertendorf-Türnitz in der Ostmark und im niederländischen Heijthuijzen. An den Eliteschulen wurden allein gesunde rassisch und charakterlich einwandfreie und geistig überdurchschnittlich begabte Schülerinnen aufgenommen, entschied NPEA-Inspektor August Heißmeyer.

Unterricht im Freien

Napola-Unterkunft

Rassenkunde

Soldatenkinder

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