Besatzer-Monument bearbeitet: Ami-Adler in Schweinfurt geköpft

Kopfloser AdlerUnlängst berichteten wir ausführlich über die Errichtung eines us-amerikanischen Unterdrückungsdenkmal im unterfränkischen Schweinfurt. Im November 2012, am amerikanischen „Volkstrauertag“, wurde das Zeichen der Besatzungs-Unkultur mit der in der BRD üblichen Arschkriecherei und viel Dschingerassassa durch die Stadtoberen und unter der Anwesenheit zahlreicher US-Speichellecker eingeweiht.

Siehe: Besatzerdenkmal in Schweinfurt

Sehr zum Unmut zahlreicher Schweinfurter Bürger, die weder zu dem Besatzerdenkmal befragt wurden, noch eine Notwendigkeit dafür sahen, ein solches zu errichten. Zu stark ist noch die Erinnerung an die tödlichen Bombenabwürfe der amerikanischen Terrorflieger auf die Schweinfurter Zivilbevölkerung während des zweiten Weltkrieges.
Seit 1945 waren in der traditionellen Arbeiterstadt dann gut 100.000 US-Besatzer stationiert, die Schweinfurt mittlerweile zu einer wahren Ami-Kolonie verschandelten, mit Pepsi, Pizza und Puff inklusive.

Deshalb war es nicht verwunderlich die Meldung zu vernehmen, daß Unbekannte bereits kurz nach der Einweihung des Besatzersteins, die Ami-Kränze, welche jüngst an dem neu errichteten Gedenkstein niedergelegt wurden, kurzerhand in den nahe gelegenen Main beförderten.

Siehe: Schweinfurt: Ami-Kränze im Main gelandet

Wenige Wochen später weitet sich der Protest gegen den steingewordenen Anbiederungswahn an die todbringende US-Armee nun offensichtlich aus. Das für die verstorbenen US-Soldaten errichtete Besatzungsmonument im Alten Friedhof zierte einst ein Weißkopfadler, das Wappentier der imperialistischen Großmacht über den großen Teich. Nun zeigt sich das Denkmal einen Kopf kürzer.



Der Weißkopfadler vor der Köpfaktion

Laut Schweinfurter Tagblatt vom 17. Januar 2013 wurde der am Besatzermonument befindliche Kopf des Adlers nun kurzerhand von Denkmalgegnern abgeschlagen. Der genaue Tag der Denkmalstutzung ist offensichtlich nicht bekannt. Laut Medienberichten sollen sich nicht nur die Verantwortlichen der US-Armee schockiert und traurig gezeigt haben, sondern auch die zweifelhaften Künstler des amerikanischen Wappentiers aus Stein. “Wir werten die Zerstörung des Denkmals aber nicht als Angriff auf die US-Armee sondern als puren Vandalismus“, glaubt US-Armee-Sprecher Natan van Schaik zu wissen. Bis heute ist der abgetrennte Kopf des Adlers immer noch nicht aufgetaucht. Eine neue Folge für Chuck Norris „Mission in Action“ bahnt sich nun wohl auch in der Schweinfurter Arbeiterstadt an.

Quelle: Freies Netz Süd

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