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Leistung Pflicht und Tat sind die 3 Grundpfeiler nach denen wir als Deutsche unser gesamtes Handeln ausrichten. Doch wie steht es real um diese Werte im herrschenden liberalen Zeitgeist? Welche Handelstriebfedern sind heute prägend für unsere Zeit? Und vor allem inwieweit ist auch das nationale Lager immun gegen die Lethargie und Langeweile des herrschenden Zeitgeistes.

Leistung Pflicht und Tat sind die menschlichen Charakter und Handlungsmerkmale, die die schöpferische Leistungsfähigkeit der großen Kulturen ausgemacht hat. Nichts im Leben bekommt man ohne Leistung. Alle großen kulturellen Errungenschaften bspw. in Form von großen Bauwerken als aber auch geistiger Leistung manifestieren sich in der Tat und in der Verpflichtung zur Tat. Große politische Umbrüche, Veränderungen geistiger/gesellschaftlicher Zustände als aber auch kulturelle Veränderungen wurden durch Männer und Frauen geleistet die sich in der Pflicht sahen Taten zu vollbringen.

Wahrscheinlich würden wir noch heute unter dem dogmatischen Irrglauben der katholischen Kirche leben, hätte Martin Luther sich nicht in der Pflicht gefühlt die Lehren der Pfaffen zu hinterfragen und damit auch einen Beitrag zur Einigung des deutschen Volkes zu betreiben.

Unfreiheit und Unterdrückung verleiten auch immer zu Pflicht und zur Tat. So hatten Herrmann der Cherusker und die Germanen den Entschluss gefasst sich von der römischen Fremdherrschaft in der historischen Schlacht im Teutoburger Wald zu befreien. Allein der Wille zur Freiheit verleitete solche Persönlichkeiten zur Tat.

Doch wie steht es um unsere Zeit und unsere Generationen. Wo sind unsere Männer und Frauen der Tat? Wo sind heute die Werte von der Pflicht, Verantwortung, Leistung und der Tat?

Es sind Werte die vom liberaldemokratischen Zeitgeist geschluckt wurden. Jegliche Verpflichtung zu Taten die gegeben-falls auch mit einem Einsatz für die Gemeinschaft einhergehen sind nur noch verlachte Tugenden. Leistungen, Verpflichtung und Taten sind nur noch relevant wenn es um die Sicherung des eigenen materiellen Lebensstandard geht. Und selbst in der Hinsicht ist diese Zeit zunehmend von traurigen Gestalten geprägt, die sich selbst im Alkohol ertränken und deren einziger Weg nach draußen, maximal der Weg zum Arbeitsamt ist.

Das Leben im herrschenden Liberalismus ist komplett durchökonomisiert, alles Handeln wo Leistung, Taten und Pflichten abverlangt werden ist für Kapitalmaximierung und Profit ausgelegt. Aufopferung für die Gemeinschaft ist eine Seltenheit. Schließlich passt so ein Charakterverständnis nicht in die Konstruktion des Individualismus der liberalen Gesellschaft. Individualismus lässt sich  heute einwandfrei mit Egoismus gleichsetzen. Dies sind die Werte die uns heute über die Kanäle von Medien und Politik vermittelt werden.

Es ist in dieser Zeit nun unsere Aufgabe nicht nur auf den herrschenden Werteverfall hinzuweisen und aufzuklären. Zusätzlich muss vielmehr auch in unserer eigenen Charakterhaltung und unserem Handeln eine Veränderung stattfinden. Wir müssen durch unser Handeln zeigen, dass der Einsatz für die Gemeinschaft unser Volk und größere Gruppen schon immer Werte waren die unser Volk zu einem der leistungsfähigsten und größten Hochkulturen der Welt emporsteigen lassen hat. Denn auch wir sind nicht gänzlich immun gegen die Erscheinungsformen des Liberalismus. Bevor man etwas verändern will sollte man sich zunächst selbst ändern.

Dank nach Rostock

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