Der Magnet Europas

On July 28, 2012, in Analysen zum Zeitgeschehen, by admin

Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Systemmedien nicht die vermeintlichen Erfolge der bundesrepublikanischen Schwachsinnspolitik feiern. Was mussten wir da zum Beispiel neulich in der Springer-Gazette “Welt” lesen: „Ohne Einwanderung geht es nicht!“ Es wird genau das als Erfolg dargestellt, was bei jedem der selbst denken kann, die Alarmglocken schrillen lässt. Die Einwohnerzahl der BRD ist 2011 um 0,1 Prozent gestiegen und das trotz niedriger Geburtenrate. Deutschland sei der „Magnet Europas“ geworden, der Menschen aus ganz Europa anziehe, vornehmlich aus Ost- und Südeuropa. Das soll angeblich an der „Strahlkraft der Wirtschaft“ und generell an der „Attraktivität des Landes“ liegen, so das Blatt weiter. Fragt sich nur, welche Strahlkraft damit gemeint ist?

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse? Zeitarbeit? Behördenirrsinn? Bürokratie? Attraktiv ist dieser Staat schon lange nicht mehr, höchstens für Drückeberger, die schon in ihren Heimatländern versagt haben und nun die neue Elite darstellen sollen.

Um es klar zu sagen: Deutschland braucht keine neuen Fachkräfte, da es hier genügend davon gibt! Die BRD hingegen braucht möglichst billige Fachkräfte, um zu Dumpinglöhnen Massengüter produzieren zu können, die dann zu Spottpreisen ans Ausland verhökert werden.

Die Wahrheit ist, dieser Staat ist unattraktiv, bürokratisch, elitenfeindlich und bevormundend. Das dürften auch die Gründe sein, weshalb die wirklichen gut ausgebildeten deutschen Fachkräfte, wie Ärzte, Ingenieure und Akademiker oftmals ins benachbarte Ausland abwandern.

Es ist und bleibt ein Merkmal dieses Systems, dass hier immer nur an Symptomen herumgedoktert wird, anstatt die Entwicklung von Beginn an in richtige Bahnen zu lenken. Ein von Bildungsideologen an die Wand gefahrenes Schulsystem, systematische Verflachung, Verdummung durch die Massenmedien und eine konsumgeile Ich-Gesellschaft, die einfach „keine Zeit und kein Geld“ für Familie und Kinder hat. Die Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit und das fehlende Vertrauen in den Staat dürften ebenfalls mit ausschlaggebend sein.

Damit nicht genug: Die Schreiberin dieses unsäglichen Artikels ist sogar der Meinung, dass die Zuwanderung noch weiter erleichtert werden und eine stärkere Willkommenskultur geschaffen werden solle. Zitat: „Keiner soll sich vor Neuankömmlingen fürchten, im Gegenteil, man sucht sie und wirbt mit hochkarätigen Mitteln, um Fachkräfte aus dem Ausland zu bekommen.“ Angesichts von verwahrlosten und verausländerten Stadtvierteln, sollte man diesen Artikel der Autorin um die Ohren hauen, was hoffentlich in besseren Zeiten einmal geschehen wird.

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