Vom Geld fremder Leute

On July 27, 2012, in Analysen zum Zeitgeschehen, by admin

Wie nicht anders zu erwarten hat die Berliner Quasselbude auf die Schnelle neue Steuermilliarden für ausländische Großbanken durchgewunken. Der Euro-Rettungsschirm EFSF (European Financial Stability Facility) soll in Kürze rund 100 Milliarden Euro für angeschlagene spanische Banken bereitstellen, wovon die BRD alleine bis zu 30 Milliarden übernimmt. Bei der Abstimmung im Bundestag, zu der die Pfötchenheber aller Parteien extra aus dem Urlaub angekarrt wurden, gab es wie nicht anders zu erwarten keine Überraschung. Ohne zu prüfen und ohne kritische Fragen zu stellen, wurden mal eben 30 Milliarden in den Sand gesetzt – Geld, das man auch in ein großes schwarzes Loch hätte schütten können. Denn man muss kein Studium in BWL haben, um zu wissen, dass alle Milliardenhilfen die an die zockende Finanzindustrie fließen, unwiederbringlich verloren sind. Es werden nicht die letzten Milliarden gewesen sein, die die BRD für nichtdeutsche Interessen ausgegeben hat, von den Geldern, die bereits gezahlt wurden, ganz zu schweigen.

Verwundern sollte diese Art von Politik jedoch nicht, schließlich hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus. Die Demokraten sitzen gut “geschmiert” im Bundestag, erhalten Diäten und sonstige Annehmlichkeiten, von der jeder Deutsche der normal seiner Arbeit nachgeht, nur träumen kann. Lobbyismus ist in dieser Republik die Regel, nicht die Ausnahme.

Aber, was ist schon dabei? Die Demokraten verteilen schließlich nur das Geld fremder Leute, nicht ihr eigenes, welches sie wohl schon längst in Sicherheit gebracht haben. Sie folgen generell der Parteiendisziplin und nicht ihrem Gewissen, sofern sie denn eins haben. Entscheidend für sie ist schließlich nur ihre Wiederwahl. Bis dahin wird noch viel Wasser die Leine herunterfließen und noch mehr Geld in ein Schwachsinnsprojekt namens EU geflossen sein, das längst jegliche Legitimation verspielt hat.

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