Während die Zahl der Asylantragsteller laut Bundesinnenministerium um 24,4 Prozent gestiegen ist, verlässt alle vier Minuten ein Deutscher das Land. An jedem Tag verlieren wir ein ganzes Dorf. Damit hat die Zahl der Auswanderer eine Dimension erreicht, wie seit 120 Jahren nicht mehr. Der traurige Trend hat bereits dazu geführt, dass deutsche Fluggesellschaften zu Weihnachten sogar den Abtransport für Weihnachtsbäume organisierten, um Auswanderern den Abschied leichter zu machen.

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Doch im Gegensatz zu den Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verlassen nicht etwa Analphabeten und verzweifelte Arbeiter das Land, sondern junge und gut ausgebildete Deutsche. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 32 Jahren, es sind junge Ärzte und Ingenieure, Wissenschaftler und Facharbeiter, Handwerker und Techniker. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) verliert Deutschland besonders viele Akademiker. Inzwischen gibt es kaum noch eine Familie, die nicht betroffen ist.

Während die Demokraten hunderttausende Unqualifizierte aus den Randzonen Europas in das Land holen, fühlen sich immer mehr junge Vertreter des Leistungsmittelstands hierzulande fremder. Jeder Fünfte würde es den Auswanderern aus TV-Serien wie “Goodbye Deutschland” oder “Umzug in ein neues Leben” gleichtun, wie eine Allensbach-Umfrage zeigt. “Wir befinden uns in einer migratorisch suizidalen Situation”, warnt der Migrationsforscher Klaus Bade.

Doch das sei alles nicht so schlimm, wie Holger Kolb, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, meint. “Deutschland war in seiner Geschichte schon immer ein Abwanderungsland. Daher darf man die aktuellen Abwanderungszahlen nicht dramatisieren.” Problematisch würde es seiner Meinung nach erst dann werden, wenn keine Rück- oder eine fehlende Zuwanderung nach Deutschland eintrete.

Für Menschen wie Kolb ist der Deutsche ein Niemand geworden, ein Mensch ohne Wert, der jederzeit gegen irgendeinen aus dieser Welt ausgetauscht werden kann und höchstens noch für das Bruttoinlandsprodukt wesentlich ist. Und genau das ist auch der Grund, warum Deutschland heute am Boden liegt.

In der Politik gibt es nur eine Daseinsberechtigung, wenn alles Wollen und Streben auf das Wohlergehen nicht des Einzelnen, sondern des Volkes ausgerichtet ist. Verfolgt man die Tagespolitik, wird schnell klar, dass die handelnden Gestalten wahrhaft unbelehrbar sind und außer Zahlen nichts mehr in der Seele haben. Mit ihnen wird es nur weiter in den Untergang gehen und es bleibt zu hoffen, dass das deutsche Volk sich rechtzeitig abwendet und auf seine eigenen uralten Stärken besinnt.

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